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  • „Dein Wille geschehe auf Erden“ (12. Teil)
    Der Wachtturm 1959 | 15. Juni
    • Regierungsorganisation dargestellt, die der darüber stehenden Silber-Stufe untergeordnet war und mit dem Haupt der Regierung, mit Nebukadnezar, nicht direkt in Verbindung stand; und die Schenkel von Eisen sowie die Füße teils von Eisen und teils von Ton wären dann ein Symbol der untersten Stufe, (oder Stufen) der Regierungsorganisation gewesen, die vom regierenden Haupt am weitesten entfernt war. Was hätte dies aber bedeutet?

      16. In welcher Beziehung hätten aber dann Daniel und seine drei Gefährten zu dem Standbild gestanden, und welchen Teil einer unsichtbaren Organisation hätten sie in diesem Falle sichtbar repräsentiert?

      16 Das hätte bedeutet, daß Daniel und seine drei Gefährten, möglicherweise mit einigen anderen babylonischen Beamten, durch die Brust und die Arme von Silber dargestellt worden wären. Wieso? Weil unmittelbar, nachdem Daniel den Traum richtig gedeutet hatte, der König ihn groß machte und ihm viele große Geschenke gab; „und er setzte ihn als Herrscher ein über die ganze Landschaft Babel und zum Obervorsteher über alle Weisen von Babel. Und Daniel bat den König, und er bestellte Sadrach, Mesach und Abednego über die Verwaltung der Landschaft Babel. Und Daniel war am Hofe des Königs.“ (Dan. 2:48, 49, Fußnote) Folglich wären Daniel und seine drei jüdischen Gefährten durch die silberne Brust und die silbernen Arme des Standbildes dargestellt worden, das zerstört werden sollte. Sie wären in Wirklichkeit auch die sichtbaren Vertreter der durch das Silber dargestellten höchsten Stufe der mächtigen Organisation gewesen, die der unsichtbaren herrschenden Macht — veranschaulicht durch Nebukadnezar, das goldene Haupt — unterstellt war. Das kann aber nicht der Sinn und die richtige Auslegung der Bedeutung des metallenen Standbildes sein, denn Daniel und seine drei Gefährten gehörten nicht zu einer Organisation, die — wie jenes Traumbild — dazu verurteilt ist, zerstört zu werden.

      (Fortsetzung folgt)

  • Der Ursprung des Christentums und die Schriftrollen vom Toten Meer
    Der Wachtturm 1959 | 15. Juni
    • Der Ursprung des Christentums und die Schriftrollen vom Toten Meer

      IM FRÜHJAHR 1947 gingen drei Beduinen in der Stadt Bethlehem umher und suchten, sieben alte Handschriften zu verkaufen. Es waren Lederrollen, von denen die einen biblische Texte und die anderen Aufzeichnungen einer Sekte enthielten, die die Beduinen in Steinkrügen fanden, die sie in einer Höhle entdeckt hatten. Da die Höhle in der Wüste Juda, nicht weit vom Toten Meer entfernt, liegt, wurden die Rollen unter dem Namen „Schriftrollen vom Toten Meer“ bekannt. Erst nach monatelangen Bemühungen gelang es den Beduinen, ihre Schriftrollen loszuwerden; vier davon nahm das Sankt-Markus-Kloster und drei die Hebräische Universität in Jerusalem. Sieben Jahre später kaufte die Universität auch die anderen vier Rollen, die inzwischen in den Vereinigten Staaten vergeblich für 250 000 Dollar zum Kaufe angeboten worden waren. Zu diesen vier Rollen gehörte die kostbarste, eine in althebräischer Sprache geschriebene Schriftrolle, die das vollständige Buch Jesaja mit allen sechsundsechzig Kapiteln enthielt.

      Diese Schriftrollen sind nicht ohne guten Grund als der „größte Handschriftenfund der Neuzeit“ bezeichnet worden. Durch sachverständige Archäologen und Paläographen

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