Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Kannst du dich noch erinnern?
    Der Wachtturm 1981 | 15. November
    • Kannst du dich noch erinnern?

      Hast du die letzten Wachtturm-Ausgaben gern gelesen? Wenn ja, dann wirst du dich zweifellos an die folgenden Gedanken erinnern:

      ◼ Wie wurden Millionen von Katholiken und Protestanten gleichermaßen der schriftgemäßen Millenniumshoffnung beraubt?

      Abtrünnige Christen verlegten durch die Übernahme der griechischen Lehre von der Unsterblichkeit der Seele das „Paradies“ von der Erde in den Himmel und gaben damit die schriftgemäße Millenniumshoffnung auf. Zu einem ähnlichen Abfall war es bei den Juden vor unserer Zeitrechnung gekommen. Sie ersetzten ihre Hoffnung auf die Auferstehung durch die griechische Vorstellung von der Unsterblichkeit der Seele (15. 7., S. 11, 12).

      ◼ Wie können Probleme im Leben eines Christen für ihn letzten Endes eine Ermunterung sein?

      Wenn ein Christ mit den täglichen Problemen wie Inflation, Verschmutzung und Krankheiten zu kämpfen hat und den unübertrefflichen Rat der Bibel anwendet, stellt er fest, daß ihm dies tatsächlich beim Lösen seiner Probleme hilft. Er wird dadurch sehr ermuntert und lernt, daß er sich nicht auf seine eigene Weisheit, sondern auf die Weisheit Gottes stützen sollte (Ps. 119:105) (1. 8., S. 7).

      ◼ Inwiefern ist der Haus-zu-Haus-Dienst ein Segen von Jehova?

      Die Predigttätigkeit von Haus zu Haus ist für einen christlichen Zeugen Jehovas ein Schutz vor den Versuchungen der Welt (1. Joh. 2:15, 16). Durch diese Tätigkeit tut er anderen Gutes und lernt, mitfühlender zu sein und mehr Einfühlungsvermögen zu bekunden. Er häuft sich dadurch auch Schätze im Himmel auf und macht sich Jehova Gott und Christus Jesus zu Freunden (Matth. 6:19-21; Luk. 16:9). Der Dienst hilft ihm, demütig zu sein (15. 8., S. 15, 16).

      ◼ Mit welchen Fragen können wir prüfen, wie stark unser Glaube an Gottes Königreichsregierung ist?

      Wie sind wir gegenüber der Welt eingestellt? Betrachten wir uns als ‘Ausländer’ oder ‘Fremdlinge’ in ihr? Sehen die Menschen an unserem Wohnort, daß wir anders sind? Sehen wir uns als voraussichtliche Untertanen der Regierung Gottes? Treten wir vor anderen loyal für diese Regierung ein? (15. 8., S. 17, 21).

      ◼ Warum ist es weise, ‘sich als ein Geringerer zu benehmen’?

      Die Bibel zeigt, daß eine solche Handlungsweise zu einem guten Verhältnis zu Jehova Gott, zu unseren Mitchristen und zu unseren Familienangehörigen beiträgt. Man wird außerdem glücklich, indem man anderen Vorteile oder Vorzüge einräumt (Apg. 20:35) (1. 9., S. 25).

      ◼ Warum verloren Jehovas Zeugen im Konzentrationslager im Gegensatz zu vielen anderen ihren Glauben nicht?

      Ihr völliges Vertrauen zu Gott und seinem Wort gab ihnen sittliche Maßstäbe, an die sie sich Tag für Tag halten konnten. Es half ihnen, geistig-seelisch und in sittlicher Hinsicht ausgeglichen zu bleiben, und verhinderte so, daß ihre Gesundheit durch quälende innere Unruhe geschädigt wurde und Verzweiflung an ihren Kräften zehrte (15. 9., S. 11).

      ◼ Wie kann man Gott in die Ehe einbeziehen?

      Das Geheimnis besteht darin, daß jeder Partner ein enges persönliches Verhältnis zu Gott hat und Eigenschaften Gottes wie Güte, die Bereitschaft zu vergeben und Langmut widerspiegelt (1. 10., S. 9—11).

      ◼ Inwiefern gab der Prophet Micha Jehovas Zeugen der heutigen Zeit ein gutes Beispiel?

      Micha war kein religiöser Schwächling. Er war von Glaubenskraft erfüllt und konnte die Sünde als Sünde erkennen. Sein Name bedeutet „Wer ist wie Jah?“ und entspricht seiner an alle falschen Götter gerichteten herausfordernden Gerichtsbotschaft (Micha 3:8) (15. 10., S. 11—13).

  • Berufe für Geistliche?
    Der Wachtturm 1981 | 15. November
    • Berufe für Geistliche?

      DIE enorm steigenden Verwaltungskosten der Kirchen veranlaßten David B. Ragg, einen anglikanischen Bischof in Kanada, zu der Mutmaßung, daß Geistliche gezwungen sein könnten, einem Beruf als Rechtsanwalt, Krankenpfleger oder als Fabrik- oder Bauarbeiter nachzugehen, während sie ihre Zeit am Wochenende der Kirche zur Verfügung stellen. In einer Rede vor Synodalen erklärte der Bischof, der Apostel Paulus habe seinen Lebensunterhalt selbst bestritten, indem er Zelte gemacht habe. Gemäß der Meldung im Toronto Star sagte Ragg weiter: „Alle Priester mögen zu einer Art Dienst als ,Zeltmacher‘ Zuflucht nehmen müssen.“

      Der kirchliche Redakteur des Star bat einige Geistliche um ihre Stellungnahme. Ein Baptistenprediger sagte: „Der hl. Paulus machte Zelte, und das Wachstum der Kirche in den ersten 300 Jahren beruhte auf der Tätigkeit von Freizeitmissionaren. Durch eine berufliche Tätigkeit käme die Geistlichkeit aus ihrer Isolation heraus und hätte engeren Kontakt mit ihrer Herde.“ Ein anglikanischer Rektor meinte, „der Pfarrer käme dadurch mit der Wirklichkeit in Berührung“.

      Solche Eingeständnisse sind geradezu eine Ironie, wenn man an die Kritik denkt, die viele Geistliche jahrzehntelang an Jehovas Zeugen geübt haben, in deren Reihen es keine besonderen, bezahlten Geistlichen gibt. Die meisten Zeugen gehen einer beruflichen Tätigkeit nach, um für sich und ihre Familie zu sorgen, und setzen das Wochenende oder andere verfügbare Zeit dazu ein, ihren Mitmenschen das Evangelium nahezubringen. Funktioniert so etwas? Der Bericht über die ersten Christen sowie das Wachstum der Zeugen Jehovas in der Neuzeit bestätigen, daß es funktioniert.

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen