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  • Ein vorzeitiger Versuch, eine neue Ordnung herbeizuführen
    Der Wachtturm 1967 | 15. Mai
    • seinem Wort, der Bibel, sagt, hören und sein Königreich und die Unerschütterlichkeit und Beständigkeit seiner neuen Ordnung kennenlernen, die nicht auf einer ungewissen, unbequemen Koexistenz beruht, sondern auf wahrer Gerechtigkeit. Mögen sie jede Art von Bilderverehrung aufgeben und sich Jehova Gott durch Jesus Christus hingeben und so bewirken, daß ihre Namen in Jehovas Buchrolle des Lebens geschrieben werden.

  • Hüte dich davor, den Schein wahren zu wollen
    Der Wachtturm 1967 | 15. Mai
    • Hüte dich davor, den Schein wahren zu wollen

      WAS würdest du tun, wenn du aufgefordert würdest, durch Harakiri deine Ehre zu retten? Natürlich würdest du der Aufforderung nicht folgen. Es ist aber noch gar nicht so lange her, seitdem es im Orient an der Tagesordnung war, daß man auf diese Weise seine Ehre zu retten oder den Schein zu wahren suchte. Diese Art des Selbstmordes mag heutzutage nicht mehr üblich sein, aber es gibt heute im Osten und im Westen immer noch Leute, die auf irgendeine Weise den Schein zu wahren suchen. Dieses Bestreben ist verwerflich und schriftwidrig, und Glieder der Christenversammlung, die den Schein zu wahren suchen, verursachen Störungen und Uneinigkeit und begehen unter Umständen sogar geistigen Selbstmord.

      Nach einem englischen Wörterbuch (New International Dictionary von Webster) bedeutet „den Schein wahren“ oder „das Gesicht wahren“ „seine Niederlage, seine Enttäuschung oder den Verlust seines Ansehens verbergen, indem man etwas vortäuscht“. Es kommt somit einer Lüge gleich. Es beruht auf Stolz, auf der Furcht, man könnte seine Ehre einbüßen. Jemand, der den Schein zu wahren sucht, ist nicht bereit, einen Fehler zuzugeben oder eine Meinungs­verschiedenheit zu klären. Er sieht nicht ein, daß er sich verbessern oder zurechtweisen lassen sollte. Er ist unter allen Umständen im Recht. Das Bestreben, den Schein wahren zu wollen, beruht nicht auf Grundsätzen, sondern auf Gefühlen und veranlaßt seine Opfer oft, sich zurückzuziehen und ihre Freunde, die ihnen in Zeiten der Not wirklich helfen könnten, zu meiden. Wie können wir uns vor dieser Gefahr hüten?

      ‘DEN LAUF MIT IHNEN NICHT FORTSETZEN’

      Der Apostel Petrus schrieb an Christen, die sich von den Gedanken und der Lebensweise ihrer heidnischen Umwelt abgewandt hatten: „Daß ihr diesen Lauf zu demselben Tiefstand der Ausschweifung nicht mit ihnen fortsetzt, befremdet sie, und sie reden fortgesetzt lästerlich von euch.“ (1. Petr. 4:4) Heute ist es ebenfalls üblich, mit dem Strom zu schwimmen, und viele greifen sogar zu unehrlichen Mitteln, um in ihrer Umgebung ein gewisses Ansehen aufrechtzuerhalten. Sie denken, sie müßten um jeden Preis den Schein retten und wahren.

      Wie verhält es sich aber mit einem Christen, der „von dem gegenwärtigen bösen System der Dinge“ befreit worden ist? Er sollte „die alte Persönlichkeit“, die seinem früheren Wandel entspricht, ablegen. Er sollte nun entsprechend der „neuen Persönlichkeit“ leben, denken und handeln, „die nach Gottes Willen in wahrer Gerechtigkeit und Loyalität geschaffen worden ist“. (Gal. 1:4; Eph. 4:22-24) Man beachte die Worte „in wahrer Gerechtigkeit und Loyalität“. Für ihn ist Jehovas Gerechtigkeit — nicht die eigene — und die loyale Erfüllung des Willens Gottes maßgebend. — Röm. 12:1, 2.

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