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  • Diokletians Versuch, das Christentum auszurotten
    Der Wachtturm 1958 | 15. Januar
    • Edikt erließ, das den Christen eine gewisse Duldung brachte, und Konstantin gewährte darauf im Jahre 313 von Mailand aus durch eine Proklamation Glaubensfreiheit.

      Die treuen Christen des vierten Jahrhunderts betrachteten ihre Lage vom gleichen Standpunkt aus wie die drei Hebräer, die zu dem wutentbrannten König Nebukadnezar sagten: „Ob unser Gott, dem wir dienen, uns aus dem brennenden Feuerofen zu erretten vermag — und er wird uns aus deiner Hand, o König, erretten — oder ob nicht, es sei dir kund, o König, daß wir deinen Göttern nicht dienen und das goldene Bild, welches du aufgerichtet hast, nicht anbeten werden.“ Jehova gibt seinem Volke die Zusicherung, daß es allen Angriffen siegreich standhalten werde, bis es durch die Aufrichtung der neuen Welt befreit werde, wenn er sagt: „Sie werden gegen dich streiten, aber dich nicht überwältigen; denn ich bin mit dir, spricht Jehova, um dich zu erretten.“ — Dan. 3:17, 18; Jer. 1:19.

      QUELLENANGABE

      1 The History of the Church of Christ von Joseph Milner, S. 258, 270.

      2 Kirchengeschichte des Neuen Testaments von Johann Lorenz Mosheim, S. 412, 416, 417.

      3 History of Christianity von Edward Gibbon, S. 270—275, 277.

      4 ‚Eusebius‘ Kirchengeschichte, S. 292, 293.

  • „Mit dem Christentum spielen“
    Der Wachtturm 1958 | 15. Januar
    • „Mit dem Christentum spielen“

      Das Bulletin von Norwich, Connecticut, vom 6. Juni 1957, veröffentlichte die Predigt des Pfarrers Albert M. Pennybacker von der Kongregationalistenkirche in Taftville. Es war eine Predigt über Billy Grahams Kreuzzug in New York, der damals gerade im Gange war. Prediger Pennybacker erklärte: „Der christliche Glaube ist nicht für Schwätzer und Einfaltspinsel bestimmt. Er ist nicht etwas, mit dem man spielt. Er ist nichts Kleines oder Mittelmäßiges. Er befaßt sich mit den wirklichen entscheidenden Fragen, mit denen, die sich mit Symptomen befassen, die unter der Oberfläche liegen …

      Vielleicht haben wir das größte Beispiel dieses Spielens mit dem Christentum jetzt im Madison Square Garden erlebt. Mit gewaltigen Reklamen und großen Menschenmengen und fahnengeschmückten Galerien ruft Billy Graham jeden Abend die Menschen auf, sich für Christus zu entscheiden. Ich zweifle weder an seiner Aufrichtigkeit noch an seinen Motiven, noch an seinen Ergebnissen, noch an seinen Finanzen oder an den Menschenmengen, die ihm zuhören. Ich frage mich, ob der christliche Glaube so einfach ist, wie Graham sagt. ‚Entweder wirst du hier heute abend bekehrt und gehst nach vorn, oder du gehst mit einem verhärteten Herzen hinweg.‘ Es handelt sich hier nicht um die Stimme Gottes, sondern um Billy Grahams Einladung. Diese bleibt im menschlichen Rahmen. Ihre Dimensionen sind nicht diejenigen Gottes und Satans, sondern die eines gewaltigen Reklamefeldzuges und großer Sportarenen.

      Es ist eine Art, wie mit dem Christentum gespielt wird, der wir uns oft schuldig machen. Wir passen dadurch Gott und seine Errettung unseren Worten an, reihen ihn sozusagen in unsere Kirchen ein oder geben ihm einen Platz in unserem Sonntag. Es ist ein kleines Evangelium für kleine Leute … Es ist eine Religion für ‚Schwätzer und Einfaltspinsel‘. Sie wollen ihre Religion sehr einfach gestalten, doch besteht die Schwierigkeit darin, daß der christliche Glaube nicht so einfach ist. Ich wünschte, er wäre es! … Ich wünschte, daß er niemals unser Gewissen rührte oder das Urteil über uns und die Welt, die wir schaffen, aussprechen würde! … Gibt es einen Mittelkurs, eine andere Wahl als die des einfachen, leeren Spielens mit dem Christentum in Worten oder als die blinde Unwissenheit über das, worum es wirklich geht? Wir hätten es gerne anders. Wir lieben große Streitfragen und möchten an gigantischen Kämpfen beteiligt sein … Die Schwätzer und Einfaltspinsel, jene, die mit dem Christentum spielen … sind zu sehr damit beschäftigt, Geld zu verdienen oder Kriege zu führen oder Seelen zu retten.“

  • Seminar-Ausbildung
    Der Wachtturm 1958 | 15. Januar
    • Seminar-Ausbildung

      ● William L. Sullivan schreibt in seinem Buch Under Orders [Vorschriften unterworfen]: „Das Seminar war ein Ort für geistig unreife Menschen, die auch unreif bleiben sollten. Die Kirche war reif, und das genügte. Wir waren wie Kinder, die einfach die Worte ihrer unfehlbaren Eltern wiederholen mußten. Die Methode genügte für praktische Zwecke, denn wozu brauchte man in der düsteren Stille eines Pfarrhauses und in dem ewigen Einerlei, das die Verrichtung der Gemeindepflichten mit sich bringen würde, schon einen Verstand? Ja im Unterbewußtsein schlummerte bei uns der Gedanke, daß ein unabhängiger Geist, der sich an ein gründliches und unparteiisches Studium der Religion heranmachte, sich in Gefahr begeben würde.“

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