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  • Sind deine Ohren und Augen glückselig?
    Der Wachtturm 1957 | 15. Mai
    • einer Variation, einem Wechsel der Harmonie. Und während du entzückt lauschst, schwingt sich die Solovioline mit reicher Fülle und unaussprechlich süßem Klang in unglaubliche Höhen, während die Begleitakkorde bis zu einem sanften Säuseln, das kaum noch die Blätter der Bäume bewegt, abklingen, aber immer weiter dieselbe veränderte Harmonie beibehalten, die dich mit dem wonnigen Gefühl zurückläßt, daß ihre Möglichkeiten bei weitem nicht erschöpft sind und dich noch viele weitere Freuden erwarten lassen. So wird es am Ende der tausendjährigen Königreichsherrschaft sein. Jehovas Schätze sind unerschöpflich.

      Inzwischen hat Gott — wie der Apostel sagt — uns durch seinen Geist viele wunderbare Dinge geoffenbart, über die du dich freuen kannst, weil du sie selbst erlebst. (1. Kor. 2:10) Jetzt ist die Zeit gekommen, in der du jene Dinge sehen und hören und in sie eingehen kannst, die die Propheten und Gerechten der alten Zeit so sehnlich zu sehen und zu hören wünschten. Jetzt ist es an der Zeit, die Einladung zu beherzigen und sie fleißig an andere weiterzugeben, damit „jeder, der es wünscht“, mit dir zusammen „Wasser des Lebens nehme umsonst“. (Off. 22:17, NW) Wenn du dich aktiv an diesem Werke beteiligst, werden deine Ohren und Augen wirklich gesegnet, ja glückselig sein.

  • Was Statistiken nicht sagen
    Der Wachtturm 1957 | 15. Mai
    • Was Statistiken nicht sagen

      Über die Genauigkeit religiöser Statistiken führt man in den Vereinigten Staaten jedes Jahr hitzige Diskussionen. Die katholische Wochenschrift des Landes [USA], Our Sunday Visitor, vom 11. April 1954, bedauerte, daß zur Zeit der Volkszählung im Jahre 1950 der Leiter des amerikanischen Wirtschaftsministeriums die Anordnung des Präsidenten umstieß, der willens war, den Wünschen der religiösen Gruppen zu entsprechen und auf dem Fragebogen der Volkszählung eine Spalte über die religiöse Zugehörigkeit aufzuführen. Was jedoch diese Statistik nicht gezeigt haben würde, wäre die Qualität der Kirchenmitglieder gewesen.

      Ein Beispiel: Die katholische Zeitschrift America vom 30. Juli 1955 berichtete über zwei Studenten eines katholischen Seminars, die unter den Katholiken in Washington, D. C., eine Umfrage veranstalteten. Der Artikel war überschrieben „Licht- und Schattenseiten der kirchlichen Volkszählung“. Sie interviewten einen Mann in den mittleren Jahren, der sie in die Wohnung einzutreten gebeten hatte. Nachdem sie sich vergewissert hatten, daß er in einer katholischen Kirche getauft, gefirmt und verheiratet worden war, fragten sie ihn:

      „‚Besuchen Sie die Messe regelmäßig?‘ ‚Nein.‘ ‚Wie lange ist es her, seitdem Sie das letzte Mal die Messe besuchten?‘ Eine Pause — der Mann zögerte und sagte dann: ‚Oh, etwa 25 Jahre.‘ ‚Liegt ein besonderer Grund vor, warum Sie die Sakramente nicht empfangen?‘ ‚Nein, kein besonderer‘, erwiderte der Mann … ‚Wie wäre es, wenn Sie wieder zur Messe kämen?‘ ‚Schauen Sie, ich will ehrlich sein, ich möchte lieber nicht.‘ ‚Nun, würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn ein Priester der Gemeinde zu Ihnen käme? Das würde doch bestimmt nichts schaden.‘ ‚Nein, senden Sie ihn lieber nicht‘, wandte der Mann ein, ‚ich lasse ihn nicht herein.‘“ Gemäß der Statistik ist dieser Mann katholisch, denn nach dem kanonischen Recht bleiben alle getauften Katholiken solange katholisch, als sie nicht durch die entsprechende kirchliche Autorität exkommuniziert werden. In der Tat, Statistiken sagen nicht alles!

  • Die Zeit auskaufen
    Der Wachtturm 1957 | 15. Mai
    • Die Zeit auskaufen

      ● Nach den Worten des Vikars John Nicholls aus Carlton, England, sollte man die Chorknaben wohl hören, aber nicht sehen. Er zieht es vor, daß Chorstühle außer Sicht bleiben, damit die Knaben während seiner Predigten „erbauliche christliche Bücher und Zeitschriften“ lesen können. Wenn in den Predigten über Politik und andere weltliche Tagesneuigkeiten gesprochen wird, wie dies so oft der Fall ist, ist es besser, wenn die Chorknaben lesen, besonders wenn sie in der Bibel lesen. Würde es Eltern nicht ebenso nützen, die Bibel zu lesen, als solche Predigten zu hören?

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