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  • „Dein Wille geschehe auf Erden“ — 37. Teil
    Der Wachtturm 1960 | 1. Juli
    • die über die Organisation Satans hereinbreche, um es den Auserwählten Jehovas, die noch im Fleische leben, zu ermöglichen, dieses lebenrettende Werk zugunsten der „anderen Schafe“ durchzuführen. Jesus sagte: „Jene Tage werden Tage einer Drangsal sein, wie es seit Beginn der Schöpfung, die Gott schuf, bis zu dieser Zeit keine gegeben hat und nicht wieder geben wird. In der Tat, wenn Jehova die Tage nicht verkürzt hätte, so würde kein Fleisch gerettet werden. Aber wegen der Auserwählten [die noch im Fleische sind], die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.“

      9. Was tat Michael zur bestimmten Zeit, gemäß diesen Worten, und wer also wird nicht vernichtet, wenn das heutige Sodom niedergebrannt wird?

      9 In Übereinstimmung mit diesen Worten von Markus 13:19, 20 (NW) befreite Michael im Jahre 1919 die Glieder der Heiligtumsklasse. Wozu? Damit sie das „beständige Opfer“ der Lobpreisung Gottes im Interesse ihrer eigenen Errettung von neuem darbringen konnten, und auch, um den vielen „anderen Schafen“ Hilfe zu bieten, bei Gottes Königreich Zuflucht zu suchen. Dort stehen diese „anderen Schafe“ mit dem Überrest des geistlichen Heiligtums unter dem Schutz Gottes und werden nicht mit dem heutigen Sodom untergehen, wenn die Vernichtung in Form einer Drangsal entbrennen wird, wie sie die Menschheit von Anfang der Schöpfung an niemals gekannt hat.

      (Fortsetzung folgt)

  • Bei der Gileadgraduierung das Bauen für die Zukunft betont
    Der Wachtturm 1960 | 1. Juli
    • Bei der Gileadgraduierung das Bauen für die Zukunft betont

      AM 7. Februar 1960 war Gileads Abschlußtag für die 34. Missionarklasse, und 2476 Personen versammelten sich, um mit ihr an den geistigen Segnungen dieser Feier teilzuhaben.

      Das Programm begann um 9 Uhr morgens, und der Präsident der Gesellschaft, N. H. Knorr, bat den Königreichsfarmdiener und jeden der vier Schulunterweiser, der Klasse noch kurze Ratschläge zu erteilen. Darauf sprach Präsident Knorr mehr als eine Stunde über das Thema „Für die Zukunft bauen“.

      Er zeigte seinen aufmerksamen Zuhörern, daß Mose eine erfolgreiche theokratische Aufbautätigkeit durchgeführt habe, weil er ein Mann von Glauben war und Gerechtigkeit liebte. Jesus baute die Christenversammlung auf. Jene, die er schulte, leisteten Aufbauarbeit von rechter Art, denn mit Sorgfalt bauten sie auf die rechte Grundlage, auf Christus Jesus, den Haupteckstein. „Heute“, so sagte er, „geht die Bautätigkeit immer noch weiter … Missionare werden in neue Gebiete und nach Orten gesandt, wo das Werk eben erst beginnt. Warum? Um dort Jehovas Werk aufzubauen und eine örtliche Organisation zu gründen. Doch erinnert euch stets daran, daß in Wirklichkeit Gott der Baumeister ist. Ihr müßt zwar Arbeit leisten, aber Gott ‚wird es wachsen lassen‘.“

      N. H. Knorr zeigte weiter, daß die Missionare immer darauf bedacht sein sollten, ‚die Worte Gottes zu reden‘ und niemals ihre eigenen Ideen zu verbreiten. Sich auf 2. Korinther 5:20 beziehend, erinnerte er sie daran, daß sie als „Gesandte an Christi Statt“ ausgesandt werden. Folglich dürfen sie nur die „heiligen Aussprüche Gottes“ verkündigen. „Ihr müßt aber reden! Ihr könnt nicht aufbauen, wenn ihr nichts sagt.“

      Dann erwähnte er das fünfte Kapitel des Galaterbriefes und sprach über die Früchte des Geistes. Zuerst gab er eine Erklärung über jede einzelne und erörterte sie darauf, indem er sie mit anderen Schrifttexten verband. „Wenn ihr diese Früchte des Geistes habt“, so sagte er, „werdet ihr imstande sein, für die Zukunft zu bauen.“

      Am Schlusse begaben sich die siebenundsiebzig Studenten auf die Bühne, und es wurde ihnen ein Diplom und eine Gabe von der Gesellschaft überreicht. Viele erhielten ihre Zuteilung für Gebiete in Zentral- und Südamerika, andere aber für weit entlegene Orte, wie Japan, Korea, Kambodscha, Pakistan, Taiwan und Guam, damit sie sich dort der christlichen Bautätigkeit widmen.

  • Fragen von Lesern
    Der Wachtturm 1960 | 1. Juli
    • Fragen von Lesern

      ● Bei der Diskussion mit Adventisten vom Siebenten Tage verweisen sie oft auf Jesaja 66:23, um zu beweisen, daß in der neuen Welt der Sabbat beobachtet werde. Wie ist dieser Schrifttext zu verstehen? — J. F., Schweiz.

      Wenn dieser Text dazu gebraucht wird, zu beweisen, daß Christen bis auf unbestimmte Zeit den Sabbat halten müßten, dann müssen die Adventisten vom Siebenten Tag auch die mosaischen Neumonde beobachten, denn auch diese werden in dem Text erwähnt. Auch waren sie ein Bestandteil der Vorkehrungen, die unter dem altgewordenen Gesetzesbund getroffen waren. (4. Mose 10:10; 28:11; 1. Chron. 23:31) Deshalb erwähnt der Apostel Paulus auch diese, wenn er zeigt, daß Christen nicht mehr an die Bedingungen des Gesetzesbundes gebunden seien: „Ihr beobachtet gewissenhaft Tage und Monate und Zeiten und Jahre. Ich fürchte für euch, daß ich mich, euch betreffend, vergeblich abgemüht habe.“ „Daher richte euch niemand in bezug auf Essen und Trinken oder einen Festtag oder in bezug auf Beobachtung des Neumondes oder eines Sabbats.“ — Gal. 4:10, 11; Kol. 2:16, NW.

      Unter der Gesetzesvorkehrung zählten die Sabbate die Wochen und die Neumonde die Monate. In der neuen Welt mögen wir ein System erwarten, nach welchem die Zeit berechnet wird, und daher wird tatsächlich gesagt, daß dann von Woche zu Woche und von Monat zu Monat, oder beständig und unaufhörlich, die Bewohner der neuen Welt zur Anbetung vor Jehova kommen werden. Wenn wir den Gedanken in Jesaja 66:23 verstehen, können wir sehen, daß er dem, was im übrigen in der inspirierten Schrift gesagt wird und wonach der Gesetzesbund für Christen nicht mehr bindend ist, nicht widerspricht, noch überhaupt widersprechen könnte.

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1960 | 1. Juli
    • Bekanntmachungen

      PREDIGTDIENST

      Die Heilige Schrift sorgfältig zu erforschen führt zu einer genauen Erkenntnis. (Kol. 1:9, 10) Im Monat Juli werden Jehovas Zeugen die genaue Erkenntnis weiter zu verbreiten suchen, indem sie auch anderen Zeugnis geben und die broschierten Bibelstudienbücher „Neue Himmel und eine neue Erde“ und Was hat die Religion der Menschheit gebracht? gegen einen Beitrag von 4 DM (Schweiz 4 Fr.; Luxemburg 5 NF) anbieten. Wer an diesem Werke teilnehmen möchte, trete mit Jehovas Zeugen in Verbindung, indem er einen in der Nähe gelegenen Königreichssaal aufsucht oder an dieses Büro schreibt.

      Tagestexte für August

      Mit Initiative unseren Dienst tun und zur Verteidigung bereit sein. — 1. Pet. 3:13, 15, NW.

      1. Siehe, ich bestelle dich … über die Nationen und über die Königreiche. — Jer. 1:10. wX 15. 3. 59 16, 17

      2. Wenn du nun deine Gabe darbringst zu dem Altar und dich daselbst erinnerst, daß dein Bruder etwas wider dich habe, so laß daselbst deine Gabe … geh zuvor hin, versöhne dich [schließe Frieden, NW] mit deinem Bruder; und dann … bringe deine Gabe dar. — Matth. 5:23, 24. wX 1. 6. 59 3, 4a

      3. Er sprach zu ihnen: „Folgt mir, und ich will euch zu Menschenfischern machen!“ Sogleich die Netze liegen lassend, folgten sie ihm. — Matth. 4:19, 20, NW. wX 1. 7. 59 10—12a

      4. Maria ihrerseits hat das gute Teil erwählt, und es wird nicht von ihr genommen werden. — Luk. 10:42, NW. wX 1. 9. 59 5a

      5. [Seid] allezeit bereit zu einer Verteidigung vor jedermann, der von euch einen Grund für die Hoffnung verlangt, die in euch ist. — 1. Pet. 3:15, NW. wX 1. 11. 59 1—4

      6. Weiche vom Bösen und tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach! Die Augen Jehovas sind gerichtet auf die Gerechten, und seine Ohren auf ihr Schreien. — Ps. 34:14, 15. wX 15. 1. 60 4, 5

      7. Somit kann bestimmt keiner von euch mein Jünger sein, der nicht allem Lebewohl sagt, was ihm gehört. — Luk. 14:33, NW. wX 1. 2. 60 28, 29

      8. Haltet Ausschau, bleibt wach, denn ihr wißt nicht, wann die bestimmte Zeit da ist. — Mark. 13:33, NW. wX 15. 1. 59 20

      9. Der Herrscher der Welt kommt. Doch besitzt er keine Macht über mich. — Joh. 14:30, NW. wX 1. 5. 59 7a

      10. Niemand hat größere Liebe als diese, daß jemand seine Seele zugunsten seiner Freunde hingibt. — Joh. 15:13, NW. wX 15. 8. 59 22, 23a

      11. Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Meister über die Diener seines Hauses gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? — Matth. 24:45, NW. wX 15. 9. 59 25, 24

      12. Kommt und laßt uns hinaufziehen zum Berge Jehovas und zum Hause des Gottes Jakobs! Und er wird uns belehren aus seinen Wegen, und wir wollen wandeln auf seinen Pfaden. — Micha 4:2. wX 15. 11. 59 2a

      13. Gott ist nicht parteiisch, sondern ihm ist der Mensch aus jeder Nation, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit übt, annehmbar. — Apg. 10:34, 35, NW. wX 1. 12. 59 7—9a

      14. Wahre Anbeter werden den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten; denn tatsächlich sucht der Vater Anbeter dieser Art. — Joh. 4:23, NW. 1. 10. 59 9, 10a

      15. Ihr seid das Licht der Welt. — Matth. 5:14, NW. wX 15. 7. 59 1, 2a

      (Erklärung, wie Kommentare zu diesen Schrifttexten gefunden werden können: Die Zahlen, die dem Datum des Wachtturms folgen, beziehen sich auf die betreffenden Abschnitte im ersten Studienartikel. Folgt der Zahl ein „a“, so ist der Kommentar im zweiten Studienartikel, folgt ihr ein „b“, im dritten Studienartikel zu finden.)

      „WACHTTURM“-STUDIEN FÜR DIE WOCHE VOM

      31. Juli: Jetzt für eine neue Welt leben, ¶ 1—23. Seite 397.

      7. August: Jetzt für eine neue Welt leben, ¶ 24—28; ferner: Segen ruht auf einem Leben für Gottes neue Welt. Seite 402.

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