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  • Jehova hütet die Christenversammlung
    Der Wachtturm 1969 | 1. Oktober
    • Gewinn hassen. Ja, heute, im 20. Jahrhundert, hat Jehova wiederum Hirten erweckt, die sich seiner Schafe annehmen.

      12 Die von Jehova durch Christus Jesus ausgewählten Männer haben sich als tüchtig erwiesen. Da Jehova Männer von dieser Art ausgewählt hat, werden seine Schafe wieder in seine Hürde eingesammelt, und die Schafe selbst helfen wiederum anderen, auf dem Weg des Lebens zu bleiben.

      WOHIN SICH WENDEN

      13. Warum haben viele Menschen ihr Vertrauen zu den verschiedenen Richtungen der falschen Religion verloren? Wozu werden wir aufgefordert?

      13 Du magst dich nun fragen: „Wo sind denn diese treuen irdischen Hirten zu finden, und in welcher Organisation gibt es Menschen, die wirklich daran interessiert sind, sich der geistigen Bedürfnisse der Schafe des Herrn anzunehmen?“ Viele, die erkannt haben, daß die Glaubensgemeinschaften der Christenheit sich vom Worte Gottes abgewandt und die Lehren und Gebote Gottes verwässert haben, wollen von der abtrünnigen Religion nichts mehr wissen, weil sie in ihren Augen nicht das Mittel ist, durch das Gott den Menschen hilft. Da wir wissen, wozu die Hirten und wozu die Schafe verpflichtet sind, fordern wir dich auf, die Organisation der Zeugen Jehovas einmal näher zu prüfen, um festzustellen, was sie tut, um den Menschen zu helfen, sich unter die liebende Fürsorge Jehovas, des großen Hirten, zu stellen.

      14. Wie ist die Watch Tower Society organisiert, und welche Voraussetzungen müssen Hirten heute erfüllen?

      14 Die im Jahre 1884 eingetragene Watch Tower Society führt nun schon über achtzig Jahre ein Hirtenwerk durch. Diese Gesellschaft ist heute theokratisch organisiert, denn Jehova, der große Hirte, setzt durch seinen vortrefflichen Hirten und durch seinen heiligen Geist auf der Erde fähige Männer zu Hirten seiner Herde ein. Diese für die Herde eingesetzten Hirten müssen wie die in den Tagen Mose ausgewählten Männer tüchtig, gottesfürchtig und zuverlässig sein und dürfen nicht nach ungerechtem Gewinn streben. Sie müssen die Eigenschaften aufweisen, die der Apostel Paulus unter der Leitung des heiligen Geistes in seinem Brief an Timotheus mit folgenden Worten beschrieb: „Wenn jemand nach dem Amt eines Aufsehers strebt, begehrt er vortreffliche Arbeit. Der Aufseher muß daher untadelig sein, Mann e i n e r Frau, mäßig in den Gewohnheiten, gesunden Sinnes, ordentlich, gastfreundlich, lehrfähig, kein lärmender Trinker, kein Schläger, sondern vernünftig, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend, ein Mann, der seinem eigenen Haushalt in vortrefflicher Weise vorsteht, der die Kinder mit allem Ernst in Unterwürfigkeit hält.“ — 1. Tim. 3:1-4.

      15. Inwiefern unterscheiden sich die Hirten oder Aufseher heute nicht von den übrigen Schafen in der Versammlung?

      15 Die Hirten bilden einen Bestandteil der Versammlung; sie sind nicht eine Klasse für sich. Das bedeutet, daß sie sich an allem, was die Versammlung unternimmt, beteiligen und den Schafen führend vorangehen, um ihnen ein nachahmenswertes Beispiel zu geben. Ein Hirte der Schafe des Herrn muß durch seinen Wandel und durch seine Liebe zu Jehova und den Schafen beweisen, daß er an den mit Schafen verglichenen Menschen, die Jehova liebt und wie ein Hirte leitet, interessiert ist. Paulus zeigte, daß die Hirten einen vorbildlichen Wandel führen sollten. Die mit dem Hüten der Herde des Herrn betrauten Männer sagen anderen nicht nur, was sie tun sollten, sondern sie gehen in der Durchführung des Werkes — auch im Predigen der guten Botschaft von Gottes Königreich — selbst führend voran, wie das der vortreffliche Hirte, Jesus Christus, tat, als er auf der Erde war. Es gibt keine Geistlichen und Laien, sondern alle sind Brüder, und alle dienen Jehova und einander. Die Aufseher oder Hirten in der Versammlung werden nach den vom heiligen Geist gegebenen und in Gottes Wort niedergelegten Richtlinien eingesetzt.

      16. (a) Wen müssen die Hirten heute nachahmen? (b) Was zu tun bemüht sich heute ein Aufseher oder Hirte, der stets daran denkt, wie liebevoll sich Gott damals des Volkes Israel annahm?

      16 Ein Aufseher oder Hirte der Herde oder des Volkes Gottes nimmt eine verantwortungsvolle Stellung in der Versammlung ein, und er sollte sich um das Wohl derer kümmern, die mit der Versammlung verbunden sind. Er muß stets daran denken, daß er gegen die schafähnlichen Menschen nicht hart sein und sie nicht bedrücken darf. Er sollte im Gegenteil die Eigenschaften nachahmen, die Jesus aufwies und die ihn zu einem solch hervorragenden Vertreter Jehovas, seines Vaters, machten. Ein Aufseher, der stets daran denkt, wie sanft und liebevoll der Herr Jehova die Nation Israel trotz ihrer Widerspenstigkeit und ihrer Mißachtung seiner Gebote jahrhundertelang leitete, ist sich dessen bewußt, daß er gegenüber denen, die dem Herrn gehören, langmütig und geduldig sein muß. Während er einerseits darauf bedacht ist, daß die Versammlung der schafähnlichen Menschen durch ihre Tätigkeit Erfolg hat, daß alles in der Versammlung richtig getan wird, achtet er andererseits darauf, daß dies nie auf Kosten der Liebe, des Verständnisses und der Barmherzigkeit geschieht. Er weiß, daß er sich Zeit nehmen muß, um physisch und geistig Kranke zu besuchen. Er bemüht sich, sie aufzuerbauen und ihnen zu helfen. Er berücksichtigt, daß etwas, was für ihn kein Problem sein mag, für andere ein Problem sein kann. Jeder sieht die Dinge wieder anders. Der Aufseher muß daher verständnisvoll sein und muß daran denken, daß jeder Diener Jehovas eine Persönlichkeit für sich ist und daß er manchmal unterschiedlich vorgehen muß, um bei den einzelnen den richtigen Widerhall zu finden, der sie zu liebevollem Handeln anspornt.

      17. Beschreibe kurz, wie die Verantwortung in Verbindung mit den Schafen des Herrn heute auf viele Personen verteilt ist.

      17 Da im Leben eines Menschen oft schwierige Probleme auftauchen, deren sich reife ältere Männer annehmen müssen, hat die Organisation unter der Leitung des heiligen Geistes erkannt, daß die Last der Verantwortung in der Versammlung aufgeteilt werden muß. Wie Moses, so benötigen auch heute die, die den Interessen ihrer Mitchristen dienen, Unterstützung. Die leitende Körperschaft der Christen, die mit der Beaufsichtigung des Werkes betraut ist, könnte sich niemals aller Probleme annehmen, die im Leben der auf der ganzen Erde verstreuten Angehörigen des Volkes des großen Hirten auftauchen mögen. Daher sind durch den heiligen Geist für die einzelnen Länder und Inseln Aufseher oder Hirten ernannt worden, die heute unter der Bezeichnung Zweigdiener bekannt sind. Innerhalb der Länder selbst sind ältere Männer eingesetzt, die andere Stellungen ausfüllen, zum Beispiel als Bezirks- oder Kreisdiener. Sie haben gewisse Aufgaben in Verbindung mit Gruppen oder Versammlungen des Volkes Gottes in einem bestimmten Gebiet zu erfüllen. Andere sind als Hirten oder Aufseher von Versammlungen eingesetzt worden, zu denen vielleicht 10 bis 100 oder 150 Personen gehören, und einige sind auch zu Gehilfen dieser Hirten ernannt worden, um ihnen bei der Betreuung der zur Versammlung Gehörenden beizustehen. Alles das geschieht, um den Schafen, die dem vortrefflichen Hirten, Jesus Christus, und seinem Vater, Jehova Gott, gehören, zu helfen.

      18. (a) Wie beweisen die Hirten in den Versammlungen heute, daß sie sich auf die Hilfe Jehovas verlassen? (b) Als was erweisen sich treue Hirten gemäß den Worten in Jesaja 32:1, 2?

      18 Diese älteren Männer, die den Interessen der Schafe des Herrn dienen, lassen sich beim Lösen von Problemen von dem großen Hirten und von seinem Sohn leiten. Diese Hirten nehmen sich aller schwerwiegenden Probleme in der Versammlung an, und sie suchen in Gottes Wort Rat und Hilfe, um richtig zu entscheiden. Sie sind Hirten des Volkes Gottes und müssen daher Gottes Wort gut kennen. Sie müssen es richtig und in einer würdigen Weise zu handhaben verstehen. (2. Tim. 2:15) Diese Hirten müssen Männer sein, die schnell zum Hören, langsam zum Reden und langsam zum Zorn sind. (Jak. 1:19) Sie sollten den Männern entsprechen, von denen Jesaja sagte: „Siehe, ein König wird regieren in Gerechtigkeit; und die Fürsten, sie werden nach Recht herrschen. Und jeder von ihnen wird sein wie ein Bergungsort vor dem Winde und ein Schutz vor dem Regensturm, wie Wasserbäche in dürrer Gegend, wie der Schatten eines gewaltigen Felsens in lechzendem Lande.“ (Jes. 32:1, 2, Fußnote) Solche Männer werden von den übrigen Gliedern der Versammlung sehr geschätzt und geliebt.

      19. Wieso wissen wir, daß Jehova, der große Hirte, sich heute um uns kümmert?

      19 Der Herr Jesus sagte: „Ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich.“ Die Hirten der Schafe Gottes, die gleichzeitig die Schafe Christi sind, müssen daher die Glieder der Versammlung kennen, und diese sollten auch ihre Hirten kennen. Dann kann gesagt werden, daß Jehova, der Gott des Universums, selbst heute, in der Zeit des Abschlusses des gegenwärtigen bösen Systems der Dinge, sich um uns kümmert und uns durch treue Hirten weidet.

  • Adams Rippe
    Der Wachtturm 1969 | 1. Oktober
    • Adams Rippe

      ● In der Bibel heißt es: „Jehova Gott ließ einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, und er entschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen und verschloß ihre Stelle mit Fleisch; und Jehova Gott baute aus der Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, ein Weib, und er brachte sie zu dem Menschen.“ — 1. Mose 2:21, 22.

      Manche Personen haben sich gefragt, ob dies bedeutet, daß Adam eine Rippe gefehlt hätte, daß er also unvollständig gewesen wäre. Nein, es bedeutet nicht unbedingt, daß Adam danach mit einer Rippe weniger als zu der Zeit, da er von Gott erschaffen worden war, gelebt hätte. Die Rippenknochen können sich, im Unterschied zu anderen Knochen, neu bilden. Professor K. Lenggenhager von der Universität Bern antwortete auf eine diesbezügliche Frage:

      „Ich kann Ihnen mitteilen, daß sich eine Rippe, die entfernt worden, aber deren Knochenhaut geblieben ist, wieder neu bildet [oder wieder wächst]. Wird allerdings mit der Rippe auch die Knochenhaut entfernt, so erneuert sich der Knochen nicht. Wenn bei Operationen Rippen entfernt werden, bleibt die Knochenhaut gewöhnlich erhalten, außer im Falle von bösartigem Rippentumor.“

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