Afrikareise — Sierra Leone erster Halt
Bericht von N. H. Knorr, Präsident der Watch Tower Society, über die Dienstreise, die er mit seinem Sekretär, M. G. Henschel, gemacht hat.
VON Afrika wird in diesen Tagen in der Presse sehr viel geredet, und zwar vom Norden — Tunesien, Marokko und Ägypten — bis zum Süden, zur Südafrikanischen Union. Unruhe, Tumulte, Gewalttaten und Aufstände heben die Tatsachen hervor, die kundtun, daß wir in den letzten Tagen des Systems der Dinge Satans leben. Die Tatsache, daß der Wunsch nach Selbstverwaltung sich in den Kolonien und Protektoraten im Sinn des Volkes mehr und mehr festsetzt, bereitet dem herrschenden Element schlaflose Nächte und viele Sorgen darüber, wie es das Volk zufriedenstellen und in der Gewalt behalten könne. Weitere Truppen sind eilends nach Afrika abbeordert und mehr Polizei ist eingestellt worden. Die Sachlage ist gespannt.
Tausende von Afrikanern wissen, daß „Selbstverwaltung“ nicht die Lösung der Welt- oder Afrika-Probleme bedeutet. Sie wissen: die einzige Hoffnung ist Gottes Weg, seine Art und Weise, die Erde von Bosheit zu säubern und die gerechte Herrschaft seines Sohnes aufzurichten. Es sind Jehovas Zeugen.
Im Spätjahr 1947 hatten der Präsident der Watch Tower Bible & Tract Society, N. H. Knorr, und sein Sekretär, M. G. Henschel, die Verkündiger des Königreiches Gottes in Afrika besucht. Fast fünf Jahre waren verflossen, als sie am 17. November das Flugzeug im Internationalen Flughafen von New York bestiegen, um Afrika erneut zu besuchen. Bruder Knorr begab sich zuerst nach Liberia und Bruder Henschel zuerst nach Sierra Leone.
Am Tag der Abreise lag dichter Nebel über New York. Doch selbst wenn die Sonne in New York hell geschienen hätte, verdunkelte ein Fleck den afrikanischen Horizont, denn unsere Reisenden sollten Tausende ihrer Freunde an der Goldküste und Nigeria nicht besuchen dürfen. Die Beamten in diesen beiden britischen Gebieten untersagten ihnen ausdrücklich das Betreten dieser Länder.
In der Woche vor ihrer Abreise herrschte in den Büros der Gesellschaft gesteigerte Tätigkeit. Kabelgramme wurden an die Vertreter in den britischen Territorien gesandt, worin um Wiedererwägung ersucht wurde. Es wurde mit dem Staatsdepartement und der britischen Gesandtschaft in Washington Fühlung genommen und mit Hilfe ihrer Vertreter in den Territorien Afrikas Nachforschungen angestellt. Das Büro zur Erteilung von Visa in New York sandte ebenfalls Kabelgramme. Aber die Behörden in Afrika sahen sich außerstande, „den Entscheid abzuändern“.
Es war klar, daß religiöse Vorurteile schuld daran waren, denn einem Zeugen Jehovas aus Amerika, der samt seinen Angehörigen als Tourist eine Weltrundreise machte, wurden die Visa nur aus dem Grunde verweigert, weil die Betreffenden zufällig den Vertreter der Gesellschaft an der Goldküste kannten. Die Tausende von Zeugen an der Goldküste und in Nigeria waren natürlich enttäuscht, aber weil sie dadurch zu noch intensiverer Predigttätigkeit denn je zuvor angespornt werden, wird der Zweck der Verfolgung vereitelt. Mit diesen Überlegungen begaben sich unsere Reisenden auf ihre Afrikareise.
Nachdem in Boston unser Flugzeug einige Passagiere an Bord genommen hatte, flogen wir über den Atlantik, Lissabon entgegen, wo wir bei hellem Sonnenlicht landeten. Während das Flugzeug neuen Brennstoff faßte, hatten wir die Freude, eine Stunde mit einigen Wachtturm-Missionaren zuzubringen. Während des größten Teils der Reise von Lissabon bis Dakar flogen wir über der Wüste Sahara. In der Dämmerung landete das Flugzeug im Flughafen Yoff. Eine Polizeiwache, malerisch in Rot gekleidet, offenbar Mohammedaner, stand in Achtungstellung da. Hier nahm Bruder Henschel Abschied von mir, da sein Bestimmungsort Sierra Leone war. Er machte während der Woche erfreuliche Erfahrungen, worüber sein Bericht hier folgt.
ANKUNFT IN FREETOWN
„Vor Sonnenaufgang erhob sich das Flugzeug der Air France mit Richtung Freetown, Sierra Leone. Die Guinea-Küstenlinie ist sehr grün, und viele Flüsse finden sich zum Meere hin. Die Regenzeit war gerade vorüber. Nach Ankunft im Flughafen Lungi, der Freetown bedient und eine ziemliche Strecke von dieser Stadt entfernt liegt, brachte mich ein Bus zu den Zollgebäuden, und dort erwartete mich ein Wachtturm-Missionar, der jetzt in Sierra Leone dient. Die Zollformalitäten gingen rasch vonstatten.
Während der Bus über den schmalen, schmutzigen Weg nach der Mole oder dem Hafendamm polterte — denn Freetown liegt auf der anderen Seite des Flusses — zeigte sich mir klar, daß ich in Afrika war. Männer und Frauen, bis zur Taille entblößt, beschäftigten sich damit, das Land zu säubern, und sie banden Stecken zu Bündeln zusammen, während andere mit Bündeln, die sie geschickt auf dem Kopf balancierten, den Weg hinunter gingen. Gelegentlich erblickte man Kassawa-Farmen. Beiläufig bemerkt ist die Kassawa der Strauch, von dessen Wurzeln Tapioka gewonnen wird. Lehmhütten mit strohbedeckten Dächern waren in die Szenerie eingestreut.
Am Hafendamm wartete ein großes Boot. Wir setzten über den breiten Sierra Leone-Strom, Freetown entgegen, und erreichten in einer Viertelstunde die Stadt, die am Fuß von Bergen liegt. Die Überfahrt schien uns nicht so lang zu dauern, denn wieviel gab es da zu sehen! Ein Wasserfall, der über einen Bergabhang stürzte; weiße Vögel, die nach Fischen tauchten; außerhalb des Hafens verankerte Schiffe, deren Fracht in Leichter umgeladen wurde usw. Wir stiegen an einer kleinen Mole aus, und als wir die Treppe hinaufklommen, wobei ein einheimischer Junge mein Gepäck auf dem Kopf balancierte, kamen einige Wachtturm-Missionare herunter, um uns zu begrüßen.
Während wir durch die Straßen dem Königreichssaal und Missionarheim zuwanderten, war ich ganz überrascht, eine so moderne Stadt vorzufinden, die viel sauberer aussah als viele in den meisten Weltteilen. War dies ‚der Friedhof des weißen Mannes‘, wovon alle reden? Gepflasterte Straßen, Läden, wo geschäftig das Leben wogte, neue Autos und ein endloser Strom von Leuten zogen vorüber. Da stand auch der große Baumwollbaum, ein altes, mächtiges Wahrzeichen, wodurch sich Freetown auszeichnet. An diesem Baum wurden in alten Zeiten Sklaven angekettet, wenn Häuptlinge solche Gefangene oder auch Leute ihrer eigenen Stämme, die sie nicht gerne sahen, in die Sklaverei verkauften. Weder eine Fliege noch ein Moskito waren zu erblicken.
Die Sonne schien heiß, und ich war froh, daß wir vom Baumwollbaum bis zum Missionarheim nur zwei Block weit gehen mußten. Die Missionare bereiteten ein vorzügliches Mittagessen. Dann fanden wir uns zusammen, um ihre Probleme und den Fortschritt des Werkes in Sierra Leone zu besprechen. Sie sprachen von dem beständigen Wachstum der Versammlung in Freetown, nachdem sich einige Unruhestifter zurückgezogen hatten, und wie zufolge der harten Arbeit zweier Pioniere eine neue Gruppe in Waterloo, ungefähr 32 km entfernt, entstanden sei. Sechs weitere Verkündiger hätten den Vollzeitpionierdienst aufgenommen. Eine große Gruppe versammle sich in Kissy, etwas außerhalb von Freetown. Eine andere Gruppe halte Versammlungen in Wellington ab, das einige Kilometer entfernt liegt. Im Protektorat gebe es Gruppen, die bereit seien, zum Bibelstudium organisiert zu werden. Sierra Leone scheine zur Ausdehnung des Werkes bereit zu sein. Alles, was nun nötig war, war Organisation, eine organisierte Anstrengung zum Übernehmen der Führung. Die Missionare waren beglückt, zu hören, daß Bruder Knorr die Notwendigkeit dazu erkannt und ihnen durch mich einen Brief gesandt hatte, worin einer der Missionare als Zweigdiener für das Land ernannt wurde. Nun werden sie ihr eigenes Büro haben, und dem Werk wird intensivere Aufmerksamkeit zuteil.
Zwei der Missionare waren eben von Nigeria heraufgekommen, wo sie viel Erfahrung im Fördern der Ausdehnungstätigkeit in Afrika gesammelt hatten. Monate hatten sie im Busch verbracht, hatten in Dörfern der Eingeborenen gewohnt und Gottes Wort gepredigt. Diese Erfahrungen werden sich zur Förderung des Werkes in Sierra Leone als eine unschätzbare Hilfe erweisen.
Am Donnerstag, 20. November, besuchte ich ihre wöchentliche Dienstversammlung und wurde gebeten, zur Ortsgruppe zu sprechen, einer netten Gruppe, die sich aus Leuten jedes Alters zusammensetzt. Sie leistet gute Arbeit im Felde. Die Tabelle zeigte, daß im Monat Oktober eine neue Höchstzahl von 76 Predigern erreicht worden war. Alle freuten sich auf die Versammlung vom Samstag und Sonntag, denn es war das erste Mal, daß sie einen Vertreter der Gesellschaft vom Hauptbüro in ihrer Mitte hatten, und dies war auch ihre erste Hauptversammlung.
ERSTE HAUPTVERSAMMLUNG IN SIERRA LEONE
Am Samstagmorgen begaben wir uns alle in den Wilberforce-Memorial-Saal, ein großes rotes Gebäude auf der Anhöhe oberhalb der Zoll-Docks. Eine freundliche Brise fächelte den Besuchern etwas Kühlung zu, während sie daran arbeiteten, die Bühne mit Blumen und Palmzweigen zu bekränzen. Sie flochten Palmzweige zusammen und steckten rote und blaue Blumen und helle Blätter hinein. Dies trug viel zum netten Aussehen der etwas mitgenommenen Bühne bei.
Als die Versammlung zum Dienst gerufen wurde, waren 80 Personen anwesend, einschließlich der Verkündiger von Freetown, Kissy und Waterloo. Sie horchten auf die Mitteilungen bezüglich des Felddienstes und erwogen die Taufe. Einige waren unschlüssig und dachten, es sei am besten, noch etwas zuzuwarten. Natürlich handelten sie hierin recht. Es wäre ein Fehler, sich taufen zu lassen, wenn man nicht bestimmt wüßte, ob man sein Leben wirklich für den Dienst Jehovas hingegeben habe.
Die Taufe fand auf der Schottland-Farm statt, die an die Bucht des Weißen Mannes grenzt, und war mit dem städtischen Bus erreichbar. Eine Gruppe Brüder schaute zu und freute sich, wie ein Bruder und eine Schwester in den salzigen Wassern untergetaucht wurden. Während wir im Schatten eines großen Baumes auf einen Bus warteten, der uns zurückführen sollte, beobachteten wir, wie Einheimische einige Meter weiter weg an ihre Arbeit gingen, Reis zu säubern. Fünf junge Frauen und ein Mädchen arbeiteten, während ein Mann nahe dabei auf einem großen Felsblock saß. Wie dies in Afrika Brauch ist, taten die Frauen die Arbeit. In einen hohen, schlanken Steinmörser, etwa 90 cm hoch, schütteten eine Frau und ein Mädchen Reis und stampften ihn dann mit einem hölzernen, etwa 1,20 m langen Stößel. Es war heiß, und der Schweiß rann ihnen vom nackten Rücken. Daneben trug eine andere Frau, während sie Reis stampfte, ein Kleines auf dem Rücken. Es schien unglaublich, daß das Kleine schlafen konnte, aber es schlief tatsächlich. Nachdem wir etwa eine Viertelstunde zugeschaut hatten, kam der Bus, und wir mußten diese interessante Szene verlassen.
Brüder des Ortes eröffneten das Nachmittagsprogramm. Sechs davon waren dazu eingeteilt, und alle hielten gute Ansprachen über das Wort Gottes. Obwohl dies ihre erste Hauptversammlung war, taten auch die, welche Demonstrationen und Pantomimen vorführten, ihre Sache gut. Diese Dinge waren lehrreich und unterhaltend und zeigten den Evangeliumsdienern, warum sie regelmäßig am Dienste teilnehmen und die Zusammenkünfte der Gruppe besuchen sollten. Neuen und Schwächeren standen Reifere und Erfahrenere bei. Wir schlossen den Tag mit den Nachmittagsversammlungen ab, denn am Samstagabend wurde der Saal stets von Vorführungen in Anspruch genommen. Der erste Tag hatte den 82 Evangeliumsdienern Freude gebracht. So freuten sie sich schon auf den folgenden Tag.
Viele Leute in Freetown nehmen ihren Sonntag ernst, und so kamen wir an jenem Morgen auf dem Wege zur Versammlung an vielen vorbei, die in ihrem besten Sonntagskleide daherschritten. Einige trugen Frack, gestreifte Hosen und steife Flügelkragen. Heiß oder nicht heiß: es galt, sich gemäß dem guten Ton zu kleiden!
Am Morgen waren in der Kongreßhalle 93 Personen zu einem geistigen Festmahl versammelt. Ein Vollzeitdiener des Ortes erfüllte seine Aufgabe, über Liebe zu sprechen, ausgezeichnet. Zwei Wachtturm-Missionare sprachen über das Tun des Willens Gottes und wie man den Zweck der unverdienten Güte Gottes nicht verfehlen sollte.
HÖHEPUNKT DER VERSAMMLUNG
Der öffentliche Vortrag handelte vom gleichen Thema, über das Bruder Knorr in ganz Afrika sprechen wollte. Da er nicht zugegen war, freute ich mich über das Vorrecht, den Vortrag zu halten. Die Frage war nun: Wie viele würden herkommen, ihn zu hören? Denn drei Uhr war für die Tropen eine frühe Tagesstunde. Der Saal begann sich um jene Stunde zu füllen, und der Vortrag fing an. Es leben ziemlich viele Mohammedaner in Sierra Leone, und viele von ihnen kamen herbei, um zuzuhören. Als der Saal gefüllt war, lauschten weitere draußen unter den Bäumen mittels einer Lautsprecheranlage. Es herrschte ausnehmend gute Aufmerksamkeit, und jedes Zeichen der Zeit, in der wir leben, verstanden sie. Ihr Interesse an der Botschaft des Königreiches wurde bestimmt geweckt, und als der öffentliche Vortrag endete und der Vorsitzende die Pause ansagte, worauf andere Ansprachen folgten, blieben zur Überraschung aller von den 400 Anwesenden 253 zurück.
Die Versammlung erreichte für die Verkündiger ihren Höhepunkt, als die Bekanntmachung des Ausdehnungsprogramms für Sierra Leone erging: ein neues Zweigbüro wird eröffnet, ein Kreisdiener ernannt, Kreisversammlungen sollen fortan stattfinden, eine neue Versammlung wird in Kissy gebildet und die Ausdehnung in das Protektorat, das Innere des Landes, ist geplant. Durch die Zusammenarbeit aller im Dienst von Haus zu Haus, worauf Nachbesuche und Heimbibelstudien erfolgen, würde man die Prediger erhalten, die für das Ausdehnungsprogramm nötig werden. Ihre Freude kannte keine Grenzen. Sie erkannten so klar wie nie zuvor, wie Jehovas Organisation auf dem ganzen Erdkreis eins ist, und daß die Gesellschaft sich ebenso für sie interessiert wie für die Brüder in größeren Ländern. Sie drückten ihren Entschluß aus, ihren Teil im Ausdehnungswerk zu tun. Sie sahen viele mit ihnen versammelt, welche sich an der Arbeit beteiligen könnten. Auch hörten sie die Berichte über die wunderbare Ausdehnung des Werkes in Nigeria, die von zwei Missionaren von dort gegeben wurden, um sie anzuspornen. So endete für Gottes Diener ein großes Fest in Sierra Leone.
Immer wieder sagten sie kusheh, was ein sehr ausdrucksvolles Wort ist und den Sinn von „wohlgetan“ hat. Sie waren in bester Stimmung. In Grüpplein zogen sie in der Dunkelheit des Abends vom Saale weg, und während wir die Westmoreland-Straße zum Missionarheim hinabgingen, konnten wir hören, wie in der Ferne Kongreßbesucher unterwegs Lieder sangen. Mit so viel Fröhlichkeit im Herzen konnten sie gewiß in den vor ihnen liegenden Tagen zu vielen guten Werken des Predigens der guten Botschaft voranschreiten.
Als ich am Mittwoch morgen, 26. November, das Dock von Freetown verließ, um mich nach dem Flughafen Lungi zu begeben, waren einige Brüder und Missionare des Ortes anwesend, um Lebewohl zu sagen. Alle drückten nochmals ihre tiefe Wertschätzung aus für die Versammlung und all die Vorkehrungen, die von der Gesellschaft für sie und ihre Arbeit getroffen worden waren. Sie drückten die Hoffnung aus, daß binnen kurzem auch der Präsident der Gesellschaft sie besuchen möchte, zu welcher Zeit sie eine noch größere Versammlung zu haben hoffen. Es wird nun interessant sein, den Fortschritt des Werkes in Sierra Leone zu beobachten.“
Während Bruder Henschel so den Brüdern in Sierra Leone diente, weilte ich bei den Brüdern im Nachbarlande, der Republik Liberia. Eine spätere Ausgabe des Wachtturms wird diesen Bericht enthalten.
[Karte auf Seite 233]
(Genaue Textanordnung siehe gedruckte Ausgabe)
SIERRA LEONE
Freetown
LIBERIA
Monrovia
Cape Palmas
IVORY COAST
GOLD COAST
Accra
FRENCH WEST AFRICA
GAMBIA B.W.A.
FRENCH TOGOLAND
Lomé
DAHOMEY
Porto Novo
NIGERIA
Oshogbo
Lagos
FERNANDO PO
CAMEROUN
Douala
ALGERIA
Algiers
LIBYA
EGYPT
Cairo
ANGLO-EGYPTIAN SUDAN
ETHIOPIA
Addis Ababa
KENYA
UGANDA
BELGIAN CONGO
Leopoldville
Elisabethville
TANGANYIKA TERR.
Dares Salaam
Beira
NYASALAND
Blantyre
FRENCH EQUATORIAL AFRICA
Bangui
ANGOLA
NORTHERN RHODESIA
Lusaka
SOUTHERN RHODESIA
Salisbury
Umtali
Que Que
Bulawayo
SOUTH-WEST AFRICA
Windhoek
BECHUANALAND
UNION OF SOUTH AFRICA
Kimberley
Vereeniging
Cape Town
SWAZILAND
BASUTOLAND