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  • Was gibt dem Käse den delikaten Geschmack?
    Erwachet! 1983 | 8. Juni
    • Wie man Käse genießt

      Guter Käse kann teuer sein. Aber dein Käsegenuß hängt nicht davon ab, daß du dir besondere Feinschmeckerkäse leisten kannst. Etwas anderes ist vielleicht noch wichtiger.

      Wenn immer möglich, sollte der Käse Zimmertemperatur haben, wenn er auf den Tisch kommt. Wird er kalt serviert — direkt aus dem Kühlschrank —, so entfaltet er nicht seinen vollen, überaus delikaten Geschmack. Etwa eine Stunde (pro Pfund) vor Verzehr sollte man ihn aus dem Kühlschrank nehmen; um aber zu verhindern, daß er austrocknet, muß man ihn gut eingepackt lassen. Man braucht keine Angst zu haben, daß er verdirbt. Das würde erst geschehen, nachdem er tagelang bei Zimmertemperatur aufbewahrt worden wäre. Obschon Käse ein Molkereiprodukt ist, enthält er doch so viel Säure, daß die unerwünschte Schimmelbildung gehemmt wird.

      Bevor du den Käse ißt, halte einen Augenblick inne, um sein Aroma zu ermitteln. Mit der Zeit wirst du die verschiedenen Aromen des Käses — auch die anderer köstlicher Speisen — immer besser unterscheiden können. Deine Nase dient dir als eine Art Kundschafterin; sie läßt dir Meldungen zukommen, die dir den Mund wässerig machen. Dieses erste Schnuppern gehört zum Essen, und es kann deinen Genuß steigern.

      Nimm jetzt einen kleinen Bissen. Laß ihn auf der Zunge zergehen. Beeile dich nicht, ihn hinunterzuschlucken. Denke an den Geschmack, während der Käse auf deiner Zunge die verschiedensten Empfindungen auslöst. Ist er salzig? Sahnig? Scharf? Sagt er dir zu? Warum? Laß das Aroma und den Geschmack zusammenwirken. Versuche, deine Eindrücke in Worten wiederzugeben; das wird dir helfen, dich daran zu erinnern. Sehr wahrscheinlich wirst du für deine Fähigkeit, Käse beurteilen zu können, nie bezahlt werden, aber zu wissen, wie man Speisen kostet, wird dir immer und immer wieder zugute kommen, weil du dann das, was du ißt, mehr genießt.

      Die Nahrungsaufnahme gehört zu den Genüssen des Lebens. Sie ist eine angenehme Belohnung für unsere Arbeit. Doch die Nahrung ist nicht nur dazu da, den Magen zu füllen, sondern der Schöpfer hat sie so gemacht, daß uns das Essen Genuß bereitet (Prediger 8:15).

  • Hart arbeitende Bodenorganismen reinigen die Luft
    Erwachet! 1983 | 8. Juni
    • Hart arbeitende Bodenorganismen reinigen die Luft

      Wissenschaftler vom Stanford Research Institute sind zu der Schlußfolgerung gelangt, daß Mikroorganismen im Erdreich unschätzbare Dienste bei der Beseitigung des in der Atmosphäre enthaltenen tödlichen Kohlenmonoxyds leisten. Von den 200 verschiedenen Organismen, die man bisher im Erdreich identifiziert hat, beseitigen mindestens 16 aktiv dieses Gas. Im Kontinentalbereich der Vereinigten Staaten entstehen jedes Jahr etwa 200 Millionen Tonnen künstliches Kohlenmonoxyd. Der Leiter des Labors für Pflanzenbiologie des Instituts schätzte, daß das Erdreich des Landes mehr als 500 Millionen Tonnen beseitigen kann. Den größten Nutzen aus diesen Diensten ziehen die Menschen in denjenigen Gebieten, wo die Bäume größtenteils erhalten geblieben sind und der Boden nicht weitgehend mit Beton bedeckt ist. Daher scheinen diese Bodenorganismen großenteils dafür verantwortlich zu sein, daß der Gehalt von Kohlenmonoxyd in der Atmosphäre viele Jahre fast gleichgeblieben ist.

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