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  • Wenn Zeitvertreib Zeitverschwendung ist
    Erwachet! 1979 | 8. November
    • das ökologische und ökonomische Gleichgewicht einer bestimmten Gegend. Der Schriftsteller Guy Mountfort erklärt:

      „Biologisch wertvolles Sumpfland wird trockengelegt, Flüsse werden umgeleitet, unregelmäßige Erhebungen werden fein säuberlich eingeebnet, und die natürliche Vegetation wird vernichtet oder durch dekorative importierte Pflanzen ersetzt. Bald sieht die Landschaft genauso aus wie jedes andere künstlich angelegte Erholungsgebiet — modern, funktionell, von künstlicher Schönheit, doch ohne Reiz und Seele. Zwar werden für einige Ortsansässige neue Arbeitsplätze geschaffen, doch werden vorübergehende Spezialarbeiten von Fremden ausgeführt, und ein großer Teil des Profits geht entweder an ausländische Investoren oder in andere Regionen des Landes.“

      Viele Urlauber denken sich nichts dabei, die natürliche Szenerie zu verschandeln. Wie Mountfort schrieb, sind auf den Galapagosinseln „viele Felsen und Kliffe durch Hunderte von Inschriften, einige davon in 30 Zentimeter großen Buchstaben, völlig entstellt“. Wenn man dann noch die schädlichen Auswirkungen sorgloser Luft- und Wasserverschmutzung und des Autofahrens unter dem Einfluß berauschender Getränke und andere Beweise für die Gedankenlosigkeit vergnügungssüchtiger Menschen hinzuzählt, ist das Ergebnis wirklich sehr traurig.

      Wie kann man beim Vergnügen schädliche Extreme vermeiden? Der nächste Artikel wird einige nützliche Richtlinien geben.

  • Wie man am Leben wahre Freude findet
    Erwachet! 1979 | 8. November
    • Wie man am Leben wahre Freude findet

      JEDER möchte am Leben Freude finden. Die Menschen erfüllen sich diesen Wunsch oft dadurch, daß sie sich in ihrer Freizeit verschiedenen Formen der Entspannung widmen. Zweifellos kann eine Freizeitbeschäftigung sowohl für den Körper als auch für den Geist nützlich sein.

      Nachdem aber in den letzten Jahren die Löhne gestiegen sind und die Arbeitszeit weiter verkürzt worden ist, sind viele zu einer interessanten Schlußfolgerung gekommen. Sie haben aus Erfahrung gelernt, daß man keineswegs seine Probleme löst und bleibendes Glück erlangt, indem man sich ein „schönes Leben“ macht.

      Wie kann man denn wahre Freude am Leben finden? Es lohnt sich, sich einmal mit einem Versuch auseinanderzusetzen, den König Salomo machte. Er untersuchte nämlich sorgfältig die Gründe dafür, weshalb es den meisten Menschen nicht gelingt, wirklich glücklich zu werden. Unter Gottes Inspiration schrieb Salomo seine Erfahrungen und Schlußfolgerungen in dem Buch Prediger nieder. Über den Versuch, durch Vergnügungen glücklich zu werden, schreibt er:

      „Ich forschte mit meinem Herzen nach, indem ich mein Fleisch sogar mit Wein erheiterte, während ich mein Herz mit Weisheit leitete, sogar um Narrheit zu erfassen, bis ich sehen könnte, was für Gutes es für die Menschensöhne gab in dem, was sie unter den Himmeln die Zahl der Tage ihres Lebens hindurch taten. Ich unternahm größere Werke. Ich baute mir Häuser; ich pflanzte mir Weingärten. Ich machte mir Gärten und Parkanlagen, und ich pflanzte darin Fruchtbäume von allen Arten. Ich machte mir Wasserteiche, um damit den Wald von sprossenden Bäumen zu bewässern. Ich erwarb Knechte und Mägde, und ich bekam Söhne der Hausgenossen. Auch Viehbestand, Rinder und Kleinviehherden erlangte ich in großer Menge, mehr als alle, die vor mir in Jerusalem gewesen waren. Ich häufte mir auch Silber und Gold an und Besitz, wie er Königen und den Gerichtsbezirken eigen ist. Ich verschaffte mir Sänger und Sängerinnen und die Wonnen der Menschensöhne, eine Dame, ja Damen. Und ich wurde größer und nahm zu, mehr als irgend jemand, der vor mir in Jerusalem gewesen war. Überdies verblieb mir meine eigene Weisheit. Und irgend etwas, was meine Augen forderten, enthielt ich ihnen nicht vor. Ich hielt mein Herz nicht zurück von irgendwelcher Art Freude, denn mein Herz war freudig wegen all meiner harten Arbeit, und das wurde mein Teil von all meiner harten Arbeit“ (Pred. 2:3-10).

      Der Bibelschreiber untersuchte sorgfältig die Euphorie, die sich beim Alkoholgenuß einstellt und die man heute auch durch Drogengenuß sucht. Er häufte sich großen Reichtum auf und umgab sich mit paradiesischer Schönheit. Er erforschte jede Form des Freizeitvergnügens, unter anderem gönnte er sich die beste musikalische Unterhaltung und die Freuden einer „Dame, ja Damen“.

      Hinsichtlich der Gründlichkeit seiner Nachforschungen schreibt Salomo: „Und ich, ja ich, wandte mich, um Weisheit und Wahnsinn und Narrheit zu sehen; denn was kann der Erdenmensch tun, der nach dem König kommt? Das, was die Menschen bereits getan haben“ (Pred. 2:12). Der Gedanke hier ist: Salomo konnte gründliche Nachforschungen anstellen, da er als König genügend Zeit und Mittel dafür hatte. In bezug auf Personen, die weit weniger Mittel haben als ein König, fragt Salomo daher: „Was kann der Erdenmensch tun, der nach dem König kommt?“ Ein gewöhnlicher Mensch könnte nur einiges von dem tun, was ein König tun kann; er kann nur das tun, was andere bereits getan haben. Jemandem, der fest daran glaubt, daß er durch das Streben nach Vergnügen wirklich glücklich werden kann, kann der König antworten: „Ich habe es bereits versucht. Es hat keinen Wert.“

      Es ist bedeutsam, festzustellen, daß Salomo nicht alles Streben nach Vergnügen für Zeitverschwendung hielt. Im Gegenteil, er gab zu, daß ihm das, was er tat, eine gewisse Freude bereitete. („Mein Herz war freudig wegen all meiner harten Arbeit, und das wurde mein Teil von all meiner harten Arbeit.“) Doch wie beurteilte er die Aussicht, im Wein, im Reichtum, in der Unterhaltung und in ähnlichen Dingen bleibendes Glück zu finden? Darauf antwortet er offen: „Und ich, ja ich, wandte mich all meinen Arbeiten zu, die meine Hände getan hatten, und der harten Arbeit, die zu vollbringen ich hart gearbeitet hatte, und siehe! alles war Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind, und da war nichts von Vorteil unter der Sonne“ (Pred. 2:11).

      Diese Beobachtung sollte man nicht als negativ und pessimistisch ansehen. Sie ist vielmehr realistisch und kann einen davor bewahren, viele Jahre seines Lebens zu verschwenden, indem man auf falschen Wegen nach Glück sucht. Der gleiche Bibelschreiber gibt uns aber auch einen positiven Rat darüber, wie wir am Leben wahre Freude finden können. Unter anderem empfiehlt er, Arbeit und Freizeit im richtigen Verhältnis zueinander einzuordnen.

      Arbeite hart, aber ‘sieh Gutes’

      Nachdem der weise Bibelschreiber das übertriebene Trachten nach Vergnügungen als „Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind“ bezeichnet hat, sagt er weiter: „Für einen Menschen gibt es nichts Besseres, als daß er essen und in der Tat trinken und seine Seele Gutes sehen lassen sollte wegen seiner harten Arbeit. Auch das habe ich gesehen, ja ich, daß dies von der Hand des wahren Gottes her ist. Denn wer ißt und wer trinkt besser als ich?“ (Pred. 2:11, 24, 25). Die Bibel empfiehlt, tüchtig zu arbeiten. „Der Unvernünftige faltet seine Hände [weil er nicht arbeiten will] und ißt sein eigenes Fleisch“ (Pred. 4:5). Es ist aber auch nötig, einen Ausgleich für seine

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