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Ausbreitung theokratischer Freude in ArgentinienDer Wachtturm 1954 | 15. Juli
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hören, was die Gesellschaft ihnen durch ihre Beauftragten zu sagen hatte.
Am Montag, dem 28. Dezember, ging die Reise zu Ende. Am Nachmittag wurden noch vier weitere Gruppen besucht. Einschließlich der letzten Ansprache hatte Bruder Knorr zu insgesamt 43 Gruppen in Argentinien gesprochen. Die Gesamtzuhörerzahl betrug 2053 Personen. Zu den Gruppen in Buenos Aires hatte ebenfalls Bruder Henschel gesprochen. Er traf mit weiteren 13 Versammlungen in der Umgebung südlich und westlich von Buenos Aires zusammen. Das waren 452 zusätzliche Personen, was zusammen eine Totalzahl von 2505 während der Tour durch Argentinien ausmacht. Das war eine Quelle großer Genugtuung und Freude, und alle dankten Jehova für den Weg, den er gebraucht, um sein Volk zu organisieren und sie in dieser großartigen Weise zusammenzubringen. Keine Schwierigkeiten, keine Zwischenfälle, und jeder war äußerst dankbar Jehova gegenüber!
Am Dienstag, dem 29. Dezember, gab es viele Dinge im Zweigbüro zu tun. Am Nachmittag freuten sich die Brüder Knorr und Henschel, einige Minuten am Flughafen mit den Missionar-Graduierten Gileads und einigen anderen Brüdern zu verbringen. Sie waren alle sehr zufrieden, daß ein Besuch so nützlich gewesen sein konnte und einen erfolgreichen Abschluß hatte, und daß die kleinen Schwierigkeiten, Zusammenkünfte abzuhalten, die Diener Jehovas in Argentinien jedoch nicht davon abhielten, auf ihre eigene Weise den Neue-Welt-Gesellschaft-Kongreß zu haben, in Gruppen, die bis in die Hunderte auf dem Lande gingen, und solchen in der Hauptstadt, die von 19 bis 49 Personen besucht wurden. Ende Dezember wurde eine neue Höchstzahl an Königreichsverkündigern erreicht. Jetzt segnen 2794 Evangeliumsverkündiger Jehova jeden Tag.
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Reliquienfunde bestätigen die Echtheit der BibelDer Wachtturm 1954 | 15. Juli
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Reliquienfunde bestätigen die Echtheit der Bibel
● In der Neuyorker Times vom 22. Dezember 1953 erschien folgende interessante Mitteilung: „Das Smithsonian-Institut steht im Begriffe, zur Besichtigung für die Öffentlichkeit eine Sammlung seltener archäologischer Funde zu eröffnen, die die Spur der Geschichte der Menschheit während 500 Jahrhunderten verfolgen. Die Ausstellung zeigt Material, das angefochtene biblische Geschichten bestätigt. Die altertümlichen Schätze — Waffen, Manuskripte, Bildhauerwerke, Mosaike und religiöse Reliquien — werden vom 10. bis 27. Januar im Museum zur Schau gestellt. Die meisten Gegenstände sind in den letzten zwanzig Jahren ausgegraben worden, während einer Zeit, die das archäologische Verständnis der biblischen Ära auf den Kopf gestellt hat. In der Ausstellung wird sich auch ein Kupferstück aus den Bergwerken des Königs Salomo befinden, ferner eine Schleuder aus der Zeit des Kampfes Davids mit Goliath sowie ein Eselskinnbacken ähnlich demjenigen, den Simson so rühmlich benutzte, um die Philister zu schlagen.
● Anläßlich einer Vorschau sagte heute William F. Albright, ein Archäologe von der John-Hopkins-Universität, daß die Reliquien ‚unser Verständnis der Bibel auf den Kopf stellen‘. Mr. Albright sagte, er habe vorausgeahnt, daß die neu entdeckten Schätze zur Zeit, da ihre Geheimnisse enthüllt würden, dem alten Streit zwischen Wissenschaft und Religion neuen Konfliktstoff geben werden. Die neuen Angaben, so deutete er an, werden den sogenannt orthodoxen Deutungen der biblischen Geschichten eine starke Stütze verleihen. Zum Beispiel sagte er, einige der neuesten Feststellungen würden dartun, daß Salomo noch unermeßlich reicher war, als in der biblischen Geschichte beschrieben wird. Zur Schau gestellt wird ferner das älteste bekannte Bibel-Manuskript, die ‚Tote-Meer‘-Rolle Jesajas, die im Jahre 1947 in einer vergessenen Höhle von einem Beduinenhirten entdeckt wurde. Die Ausstellung der 1500 Gegenstände wurde vom Amerikanischen Fonds für israelitische Institutionen aus Museen und privaten Sammlungen aus der ganzen Welt zusammengebracht.“
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