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  • Ihr Jugendlichen, schützt eure geistige Einstellung!
    Der Wachtturm 1964 | 1. November
    • usw. Oft sind diese Veranstaltungen aber mit religiösen Zeremonien oder Menschenkult verknüpft. In Amerika finden in manchen Schulen vor Schüler-Sportveranstaltungen Versammlungen statt, auf denen die Anwesenden durch Händeklatschen, Hochrufe und das Singen der Schulhymne in wilde Begeisterung versetzt werden. Handelt auch in dieser Hinsicht in Übereinstimmung mit eurem geschulten Gewissen!

      Eure Eltern mögen euch die Teilnahme an bestimmten Schulveranstaltungen verwehren, obwohl sie wissen, daß ihr nichts tun würdet, was gegen die christlichen Grundsätze verstößt. Sie befürchten vielleicht, ihr könntet dadurch von dem Geist eurer Mitschüler beeinflußt werden, die menschliche Führer und Helden verehren statt Gott. (Röm. 1:25) Sie wissen, wie ansteckend ein solch wildes Geschrei wirken kann, und ersuchen darum lieber um eure Befreiung, als daß sie euch der Gefahr aussetzen, von heidnischen Bräuchen angesteckt zu werden. Eure Eltern in der Gemeinschaft mit dem Herrn haben die Pflicht, in dieser und in anderen Angelegenheiten im Interesse eures geistigen Wohles zu entscheiden.

      Welche Probleme während eurer Schulzeit auch immer entstehen mögen, fragt euch stets, um welchen biblischen Grundsatz es dabei geht. Besprecht euch darüber mit euren Eltern in der Gemeinschaft mit dem Herrn, um festzustellen, ob durch eure Entscheidung eure geistige Einstellung geschützt wird. Ihr könnt euch auch mit eurem Versammlungsaufseher besprechen, der sich bestimmt freuen wird, euch zu helfen, die biblischen Grundsätze so anzuwenden, daß eure geistige Einstellung geschützt wird.

      Seid euch eurer Pflichten als Christen jederzeit bewußt, und laßt euch in der Schule und auch anderswo stets von Gottes Wort leiten. Denkt daran, daß ihr eure Freizeit nicht so verbringen solltet wie die haltlose Jugend der Welt, die kein Lebensziel hat, sondern gleichsam in der Luft hängt. Als Christen seid ihr anders. Ein Bauernsohn muß nach der Schule gewöhnlich unverzüglich nach Hause, damit er noch die Arbeiten verrichten kann, die ihm sein Vater aufgetragen hat. Ähnlich verhält es sich mit einem Christen, denn sein himmlischer Vater hat ihm ebenfalls bestimmte Pflichten aufgetragen. Will er diesen Pflichten nachkommen, so muß er auf verschiedene weltliche Dinge verzichten, aber das ist für ihn ein Schutz. Nicht nur das, es erschließt ihm auch den Weg zu großem Reichtum, zu vielen Vorrechten in Verbindung mit dem christlichen Predigtdienst und zu ewigem Leben in Gottes herrlicher neuer Ordnung der Dinge.

      Ihr geht einer wunderbaren Zukunft entgegen. Schützt darum eure geistige Einstellung, denn es geht um euer Leben!

  • Erstaunt
    Der Wachtturm 1964 | 1. November
    • Erstaunt

      Auf den Salomoninseln kam es vor einiger Zeit zwischen zwei Dörfern zu Unstimmigkeiten. Die Bewohner des einen Dorfes sind ausschließlich Zeugen Jehovas und Menschen, die mit den Zeugen studieren. Bevor der Häuptling dieses Dorfes die göttliche Wahrheit kannte und getauft war, war er für seine Härte und Strenge bekannt. Als nun der Tag kam, an dem die Versammlung stattfinden sollte, die zur Beilegung der Meinungs­verschiedenheiten einberufen worden war, erschienen die Männer des anderen Dorfes alle mit Speeren, Buschmessern und Keulen bewaffnet, für den Fall, daß etwas geschehen würde. Wie erstaunt waren sie aber, als die Zeugen und ihre Freunde vollständig unbewaffnet ankamen! Man setzte sich hin und legte den Streit friedlich bei. Die Dorfbewohner, die keine Zeugen waren, staunten.

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