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  • Redet weiterhin „das Wort“
    Königreichsdienst 1976 | Februar
    • Versuche taktvoll, ein interessantes Gespräch zu beginnen und auf diese Weise etwas Samen der Wahrheit zu säen. Bemühe dich, dem Wohnungsinhaber wenigstens einen biblischen Gedanken zu vermitteln, über den er nachdenken kann. Vielleicht ist der Wohnungsinhaber das nächste Mal besser eingestellt, und Literatur kann man später anbieten.

      11 Versuche es einmal. Beginne mit Leuten, die du im Haus-zu-Haus-Dienst antriffst oder mit denen du anderswo zusammenkommst, sogleich ein Gespräch. Wenn du einige ermunternde Worte sprichst, über die sie nachdenken können, wirst auch du ermuntert. Wenn du während des Tages mit jemandem über die gute Botschaft gesprochen hast und am Ende des Tages überlegst, was du getan hast, wirst du zufrieden und glücklich sein (Kol. 1:5, 6).

  • Eure Dienstzusammenkünfte
    Königreichsdienst 1976 | Februar
    • Eure Dienstzusammenkünfte

      WOCHE VOM 9. FEBRUAR

      16 Min. Lied 4. Einführung. Sprich über das Motto für Februar: „Mit einem guten christlichen Gewissen auf dem Weg des Lebens bleiben“ (1. Petr. 3:16; siehe „Wachtturm“ vom 1. Juli 1975). Zeige, inwiefern uns ein richtiges Verständnis des Wortes Gottes zusammen mit einem guten Gewissen veranlassen kann, in unserem Leben vernünftige Entscheidungen zu treffen. Wenn wir stets daran denken, daß wir uns Gott hingegeben haben, werden wir Gottes Willen tun können. Gute persönliche Studiengewohnheiten tragen dazu bei, unser Gewissen richtig zu schulen. Wenn wir uns regelmäßig am Predigtdienst beteiligen, können wir ein gutes Gewissen behalten und auf dem Weg des Lebens bleiben (1. Tim. 1:5, 19).

      15 Min. „Hättest du gern mehr Zeit?“ (Fragen und Antworten). Gib auch Anregungen, die auf die örtlichen Verhältnisse abgestimmt sind und die zeigen, wie man seine Zeit am praktischsten im Predigtdienst einsetzen oder wie man besser planen kann. Biete jedem deine Hilfe an, der seinen Zeitplan überarbeiten möchte. Ermuntere dazu, monatlich ein oder zwei Stunden mehr im Predigtdienst zu verbringen.

      19 Min. Untersuche dein eigenes Zeugnis (Ansprache). Zeige, daß man sich dann und wann die Zeit nehmen sollte, sein eigenes Zeugnis zu analysieren, gelegentlich auch zusammen mit anderen Verkündigern, die erfolgreich sind. Gelingt es einem, den Wohnungsinhaber ins Gespräch zu ziehen? Eine Möglichkeit besteht darin, daß man ihm die Zeitschrift oder das Buch in die Hand gibt und dann auf den Punkt hinweist, über den man spricht. Das hinterläßt bei ihm einen größeren Eindruck.

      Bist du ein guter Beobachter? Hat der Wohnungsinhaber Kinder? Ist jemand in der Familie krank, oder ist jemand invalide? Läßt irgend etwas auf den Glauben des Wohnungsinhabers schließen? Lerne, taktvoll Zeugnis zu geben und dabei anpassungsfähig zu sein, das auszunutzen, was du beobachtest, und versuche, ein sinnvolles Zeugnis zu geben. Wähle einen Artikel oder ein Thema und Schriftstellen aus, die den Wohnungsinhaber besonders ansprechen. Hier kommt es auf Vorbereitung an, man muß wissen, was in der Zeitschrift steht. Je mehr man davon weiß, desto überzeugender kann man sprechen.

      Manchmal hören mehrere Personen zu. Bemühe dich, die Interessen aller zu berücksichtigen. Laß jeden die Zeitschriften durchblättern.

      Demonstration: Zwei Verkündiger unterhalten sich im Dienst darüber, wie sie einen Artikel aus dem „Wachtturm“ vom 15. 2. für ihr Zeugnis verwenden können. Sie kommen an eine Tür und sprechen mit einer Mutter; zwei Kinder spielen im Hintergrund. Der Verkündiger sieht die Kinder und weist in seinem Zeugnis auf „Erwachet!“ vom 22. Februar, Seite 16 (Schluß des Artikels) hin. Nachdem sie das Haus verlassen haben, erklärt er dem anderen Verkündiger, daß er die Zeitschrift gelesen und gewußt habe, was für eine solche Situation passe; daher habe er das geplante Zeugnis abgeändert.

      Der Vorsitzende ermuntert alle, sich gut vorzubereiten, um mehr Freude im Dienst zu haben. Er weist darauf hin, daß es für einige Verkündiger oder Familien praktisch sein mag, ihre Zeugnisse gemeinsam zu proben, bevor sie in den Dienst gehen.

      10 Min. Abschließende Bemerkungen. Rege an, im Februar zu versuchen, bei Arbeitskollegen oder Schulkameraden Abonnements aufzunehmen. Erwähne den Fortschritt, und nenne die Zahl der seit 1. Januar aufgenommenen neuen Abonnements und der neu begonnenen Bibelstudien. Erinnere daran, in der nächsten Woche das „Wahrheits“-Buch mitzubringen. Lied 55.

      WOCHE VOM 16. FEBRUAR

      15 Min. Lied 92. Einführung und Tagestext. Besprich den Predigtdienstbericht der Versammlung für Januar und den Brief des Zweigbüros.

      15 Min. Hast du wieder vorgesprochen? Besprich die Verwendung des Haus-zu-Haus-Notizen-Zettels. Besonders praktisch in diesem Winter, da wir bald dort Rückbesuche machen sollten, wo Broschüren abgegeben wurden. Jeder Verkündiger sollte Notizzettel oder persönliches Notizbuch verwenden, sonst werden Besuche vielleicht nicht gemacht. Wert der Notizen, wenn man wieder vorspricht. Man kann für jede Person mehr als eine Zeile auf dem Zettel verwenden. Frage dich, wenn du nach dem ersten Besuch Notizen machst, was die betreffende Person am meisten interessieren würde. Schreibe dies auf, damit du es nicht vergißt. Einige Verkündiger haben notiert, daß die Person krank war oder ein Problem hatte, und zu Beginn des nächsten Besuches darauf Bezug genommen. Ein solches persönliches Interesse hinterläßt einen guten Eindruck und fördert ein gutes Verhältnis. Wenn man wieder vorspricht, sollte man ein freundliches Gespräch beginnen. Frage die Anwesenden, wie viele Rückbesuche sie schon bei Personen gemacht haben, bei denen sie Broschüren abgeben konnten. Welche Punkte haben sich in ihrem Gebiet als wirkungsvoll erwiesen? Wie bereiteten sie sich auf die Besuche vor? Es ist besser, etwas Bestimmtes zu sagen und nicht bloß: „Haben Sie die Broschüre gelesen?“ oder: „Wie hat sie ihnen gefallen?“

      18 Min. „Die gute Botschaft darbieten — Eine weitere Möglichkeit“. Besprich den Artikel, und laß dann den Verkündiger in einer Demonstration zeigen, wie man wichtige Texte aus einem Kapitel des „Wahrheits“-Buches auswählt und sie auf einem Zettel festhält, den man in die Bibel legt. Zwei Verkündiger sollten sich unterhalten und wichtige Texte auswählen, während die Anwesenden das Gespräch anhand des Buches verfolgen und sehen, weshalb die Verkündiger diese Texte für ihr Zeugnis auswählen. Darauf folgt eine Demonstration: Zwei Verkündiger besuchen eine Person und behandeln das vorbereitete Thema. Ermuntere alle, in der kommenden Woche Texte aus einem Kapitel auszuwählen und zu versuchen, mit jemandem über das betreffende Thema zu sprechen.

      12 Min. Abschließende Bemerkungen. Weise darauf hin, daß es ratsam ist, im Zeitschriftendienst auch andere Veröffentlichungen bei sich zu haben. Wenn man mit dem Wagen im Predigtdienst unterwegs ist, ist es gut, eine weitere Bibel und einige Bücher mitzunehmen, für den Fall, daß eine interessierte Person sie haben möchte. Erwähne, welche Ausgabe des „Wachtturms“ in der nächsten Dienstzusammenkunft behandelt wird. Lied 25.

      WOCHE VOM 23. FEBRUAR

      Gedankenaustausch durch anregende Gespräche

      15 Min. Lied 11. Einführung. Zeige anhand der ersten beiden Absätze des Artikels „Redet weiterhin ‚das Wort‘“ die Notwendigkeit, durch anregende Gespräche Gedankenaustausch mit anderen zu pflegen. In biblischen Zeiten wurde die gute Botschaft hauptsächlich durch Gespräche verbreitet. Häufig waren Marktplätze die Orte, an denen Informationen und Neuigkeiten in Gesprächen ausgetauscht wurden (Apg. 17:16, 17). Jesus und die ersten Christen unterhielten sich mit den Menschen auch in ihren Wohnungen, um die gute Botschaft zu verbreiten (Luk. 19:5, 6; Apg. 20:20, 27; Matth. 10:11, 12).

      20 Min. „Redet weiterhin ,das Wort‘“. (Beginne mit Absatz 3. Fragen und Antworten.) Frage Brüder, die Erfolg hatten, mit welchen Fragen oder Gedanken sie Interesse erwecken und ein Gespräch beginnen konnten, durch das die Menschen zum Nachdenken angeregt wurden.

      Demonstration: Ein Verkündiger bietet die Zeitschriften an, ohne jedoch ein Thema hervorzuheben oder zu versuchen, eine Unterhaltung zu beginnen. Der Wohnungsinhaber lehnt ab.

      Wie könnte sich der Verkündiger verbessern? Weise darauf hin, daß man eine Unterhaltung beginnen und den Wohnungsinhaber ins Gespräch ziehen sollte.

      Demonstration: Der Verkündiger beginnt eine Unterhaltung mit der Person, die die Zeitschrift ablehnte. Er erkennt, was der Wohnungsinhaber denkt, und verabschiedet sich, nachdem er einige gute Gedanken geäußert hat, über die der Wohnungsinhaber nachdenken kann.

      Ermuntere alle zu dem Bemühen, täglich irgendwann Gespräche über die biblische Wahrheit mit irgend jemandem zu führen und die Fähigkeit zu entwickeln, sich über die Wahrheit zu äußern. Falls die betreffenden Personen bereits Literatur haben, ist es vielleicht am besten, eine Betrachtung dessen anzuregen, was sie bereits haben, oder durch eine Unterhaltung ein Studium zu beginnen.

      15 Min. Betrachtung der neuesten „Wachtturm“-Ausgabe. Es wurde schon oft angeregt, die Zeitschriften zunächst selbst zu lesen, um den Inhalt kennenzulernen. Dann kennt man gute Gedanken, die man in einer Unterhaltung an den Türen verwenden kann. Lies einen Artikel, und sprich darüber mit einem Glied deiner Familie oder mit deinem Bruder oder sogar mit einem Fremden. Kannst du dich nach dem Lesen noch an die Hauptgedanken erinnern? Kannst du jemandem erzählen, was du gelesen hast? Nötigenfalls kannst du sogar die Zeitschrift hinlegen und beim Üben ein Selbstgespräch über den Artikel führen.

      Einige Verkündiger, die sich darauf vorbereitet haben, sprechen über die Artikel, die sie gelesen haben (ohne daß sie Zeitschriften oder Notizen zur Hand haben). Gib aber allen Anwesenden Gelegenheit, sich an diesem Programmpunkt zu beteiligen. Stelle in den Artikeln die Hauptgedanken heraus, die für eine vernünftige Unterhaltung über das Thema benötigt werden. Ermuntere alle Verkündiger, dies mit einem Artikel der nächsten Ausgabe, die sie erhalten, zu tun und den Aufschluß, nachdem sie geübt haben, im Predigtdienst zu verwenden.

      10 Min. Abschließende Bemerkungen. Behandle den Rechnungsbericht. Erinnere die Brüder daran, sich für die kommende Woche auf die Besprechung der Broschüre „Eine sichere Zukunft — Wie zu erlangen?“ vorzubereiten und sie mitzubringen. Lied 27.

      WOCHE VOM 1. MÄRZ

      10 Min. Lied 23. Einführung. Sprich über „Theokratische Nachrichten“ und passende Punkte aus „Bekanntmachungen“.

      10 Min. Behandle den „Fragekasten“.

      20 Min. „Eine sichere Zukunft — Wie zu erlangen?“ (Besprechung und Demonstration unter Verwendung der neuen Broschüre.) (Erinnert die Verkündiger in dem vorangehenden „Wachtturm“-Studium daran, daß sie die Broschüre „Eine sichere Zukunft ...“ zur Dienstzusammenkunft mitbringen.) Wir möchten mit den neuen Broschüren gut vertraut werden. Sie sollen uns helfen, Studien zu beginnen. Es ist nicht schwierig, ein Studium weiterzuführen, wenn es eingerichtet ist. Das Problem besteht darin, es zu beginnen. Wie kann man dabei vorgehen? Versucht auf möglichst einfache Weise, den Wohnungsinhaber zu veranlassen, daß er die Broschüre einmal kurz ansieht. Man könnte einfach zu ihm sagen: „Beachten Sie bitte das Thema ‚Eine sichere Zukunft — Wie zu erlangen?‘. Es ist etwas, wofür wir uns alle interessieren, nicht wahr?“ Wenn dir der Wohnungsinhaber dann zuhört, kannst du sagen: „Beachten Sie bitte, was hier steht.“ Schlage die Seite 3 auf und beginne zu lesen, und zwar entsprechend ausdrucksvoll. Lies den ganzen Absatz, und stelle dann die Frage am Fuß der Seite, jedoch nicht schulmeisterlich. Du brauchst nicht zu sagen: „Nun lese ich die Frage am Fuß der Seite.“ Vermeide jegliche Förmlichkeit. Der Vorsitzende bittet die Anwesenden, sich darüber zu äußern. Hat jemand einen Vorschlag, wie es noch einfacher gemacht werden könnte?

      Ein Verkündiger, der sich darauf vorbereitet hat, demonstriert, wie man auf die Broschüre übergehen und ein Studium beginnen kann, indem er sich so eng wie möglich an das obige Zeugnis hält, so daß die Anwesenden durch die Wiederholung lernen können.

      Laß den Verkündiger dann demonstrieren, wie man mit den nächsten drei Absätzen verfahren kann (wenn der Wohnungsinhaber empfänglich zu sein scheint), indem er zuerst den Absatz liest, dann im Unterhaltungston und auf anregende Weise die Frage stellt, jedoch so, daß der Wohnungsinhaber nicht in Verlegenheit kommt. Der Verkündiger beendet die Unterhaltung und trifft eine feste Vereinbarung, wieder vorzusprechen, um die Unterhaltung fortzusetzen.

      Ermuntere die Verkündiger, über diese Anregungen nachzudenken und zu versuchen, sie in dieser Woche anzuwenden und dort, wo es möglich ist, gleich beim ersten Besuch Studien zu beginnen.

      10 Min. Unser Predigtdienst. Erfahrungen aus dem bisherigen Abonnementsfeldzug und über das Einrichten von Studien. Es kann der Inhalt der neuesten Zeitschriften besprochen werden, die im Predigtdienst angeboten werden.

      10 Min. Abschließende Bemerkungen. Wer mit Hilfe der Anregungen in der vergangenen Woche Gespräche beginnen konnte, kann seine Erfahrungen erzählen. Lied 64.

  • Hättest du gern mehr Zeit?
    Königreichsdienst 1976 | Februar
    • Hättest du gern mehr Zeit?

      1 Fast jeder sagt, er habe nicht genug Zeit, um alles zu tun. Ist es aber nicht so, daß die meisten Leute versuchen, für die Dinge, die sie wirklich tun wollen, Zeit zu finden? Hättest du gern mehr Zeit für theokratische Dinge? Was könntest du tun, um dich mehr am Predigtdienst zu beteiligen? Wir ermuntern dich, einmal zu überprüfen, wofür du deine Zeit einsetzt.

      2 Die meisten von uns müssen Zeit darauf verwenden, um für ihre Familie zu sorgen und ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Dadurch kommen sie mit Weltmenschen in Kontakt, die viele Anregungen dazu haben, wie man seine Freizeit verbringen kann. Sie mögen uns in aller Aufrichtigkeit und Freundlichkeit zu geselligen Anlässen einladen. Möchten wir aber unsere Zeit damit verbringen? Paulus rät: „Fahrt fort, in Weisheit gegenüber den Außenstehenden zu wandeln, indem ihr die gelegene Zeit für euch auskauft.“ (Kol. 4:5). Nehmen wir die Gelegenheit wahr, um über die Königreichsbotschaft zu sprechen, wenn wir notwendigerweise mit Weltmenschen zusammen sind? Wenn du darüber nachdenkst, findest du vielleicht mehr Möglichkeiten, während deiner alltäglichen Arbeit bei passenden Gelegenheiten über die gute Botschaft zu sprechen.

      3 Vielleicht möchtest du gern mehr mit deiner Familie zusammen sein und mit deinen Kindern gemeinsam etwas unternehmen. Hast du schon daran gedacht, es so einzurichten, daß die ganze Familie mehr Zeit gemeinsam im Predigtdienst verbringen kann? Es ist gut, wenn Kinder beobachten, wie ihre Eltern Jehova dienen, und wenn sie hören, wie sie über die Wahrheit sprechen. In dieser Hinsicht gemeinsam etwas zu unternehmen trägt dazu bei, die Familie eng zusammenzuhalten.

      GRUPPENWEISES ZEUGNISGEBEN

      4 Zusammenkünfte für den Predigtdienst sind sehr gut, doch können sie auch wertvolle Zeit kosten. Der Leiter sollte sich sorgfältig darauf vorbereiten und genau wissen, was er will. Gewöhnlich reichen für eine solche Zusammenkunft 10 Minuten aus. Man kann kurz den Tagestext betrachten, einige treffende Anregungen zur Predigt geben, erwähnen, wo jeder Verkündiger oder die Gruppe arbeiten wird, und ein Gebet sprechen.

      5 Mitunter vergeht, sobald man im Gebiet angekommen ist, wertvolle Zeit, bis entschieden ist, wer mit wem zusammen arbeitet und wo. Diese Vereinbarungen könnte man, sofern man eine gewisse Strecke zu fahren hat, auch unterwegs treffen.

      6 Kommt es bei der Bearbeitung verstreut liegenden Gebietes vor, daß ein oder zwei Verkündiger im Wagen sitzen und warten müssen? Oftmals kann der Fahrer die Verkündiger im Gebiet absetzen und sie später wieder abholen.

      7 Der Winter bringt Probleme mit sich, und das Wetter mag manchmal die für den Predigtdienst getroffenen Pläne durchkreuzen. Was kann man dann tun? Wenn wir z. B. eingeschneit sind, wäre es dann nicht gut, man würde die Zeit, die man für den Predigtdienst reserviert hat, dazu verwenden, über Telefon oder durch Briefe das Interesse einiger Personen an der Wahrheit zu fördern? Auf diese Weise würde man seine Zeit gut nutzen. Auch wegen schlechter Gesundheit mag man davon abgehalten werden, das Haus zu verlassen. Aber auch dann ist es vielleicht möglich, Briefe zu schreiben oder Literatur zu versenden und auf diese Weise wenigstens einen gewissen Anteil am Predigtdienst zu haben.

      8 Es steht uns nur eine begrenzte Zeit zum Predigen der guten Botschaft zur Verfügung. Deshalb möchten wir diese Zeit gut auskaufen. Können wir zum Beispiel, wenn wir im Predigtdienst feststellen, daß viele Leute nicht zu Hause sind, etwas später ins Gebiet gehen, zu einer Zeit, wenn wir mehr Personen antreffen, vielleicht am späten Nachmittag oder in den Abendstunden? Könnten wir vielleicht, wenn wir Straßendienst zu einer Zeit verrichten, da wenig Leute auf der Straße sind, mehr erreichen und mit Menschen in Kontakt kommen, wenn wir unseren Dienst an einer anderen Stelle verrichten würden? Das sind einige Punkte, die wir berücksichtigen können, wenn wir uns fragen, ob wir nur die Zeit zählen oder ob unsere Zeit wirklich zählt.

      9 Die Ältestenschaft kann besprechen, wie sich die Zeiten für die Zusammenkünfte auf den Predigtdienst der Versammlung auswirken. Wann gehen die meisten Verkündiger in den Predigtdienst? Gehen Verkündiger am Sonntag in den Dienst? Einige Versammlungen mögen feststellen, daß durch eine Änderung der Zusammenkunftszeiten mehr Zeit für den Predigtdienst zur Verfügung steht und daß diese Änderung gleichzeitig für die meisten Glieder der Versammlung günstig ist. (Siehe „Organisations“-Buch, Seite 103.)

      10 Wer plant, kann die ihm zur Verfügung stehende Zeit am besten nutzen. Vorbereitung ist wichtig. Jeder von uns sollte einen Zeitplan haben. Wir könnten uns fragen: „Was möchte ich wirklich tun? Möchte ich Jehova dienen? Wenn ja, welches vernünftige Ziel könnte ich mir für den Predigtdienst setzen? Sollte ich es mit einem ganzen Tag statt nur mit einer Stunde versuchen?“ Wir sollten uns in der Familie darüber unterhalten. Wenn wir diese Dinge bei einer Untersuchung im Sinn behalten, stellen wir vielleicht fest, daß wir tatsächlich mehr Zeit für den Predigtdienst einsetzen können, als wir gedacht haben. Wie schön wäre es doch, wenn dadurch jeder von uns monatlich ein oder zwei Stunden mehr für die öffentliche Lobpreisung Jehovas einsetzen könnte! (2. Tim. 4:5).

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