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  • Die verschiedenen Formen der Geisteskrankheit
    Erwachet! 1975 | 8. Oktober
    • sie springen immer von einer Sache zur anderen. Fünf Prozent der amerikanischen Kinder — über eineinhalb Millionen —, meist Knaben, leiden an dieser psychischen Störung.

      Ganz gegenteilig verhalten sich autistische Kinder. Autismus wird wie folgt definiert: ein Zustand, bei dem durch Hingabe an die eigenen Phantasie- und Vorstellungsinhalte der Kontakt zur Umwelt gestört ist. Diese Störung tritt bei Jungen viermal so häufig auf wie bei Mädchen. Noch vor dreißig Jahren war der Autismus sowohl als Begriff als auch als Leiden verhältnismäßig unbekannt. Aber heute ist er ziemlich verbreitet. In Amerika, Großbritannien, Deutschland und Japan (alles hochindustrialisierte Länder, in denen die Menschen unter Streß und Belastungen leiden) gibt es sogar Gesellschaften für autistische Kinder.

      Im vorliegenden Aufsatz sind nur die bekannteren und häufig vorkommenden Geisteskrankheiten behandelt worden. Es gibt tatsächlich viele verschiedene solche Leiden; außerdem gibt es noch zahlreiche Abstufungen davon — von einer ganz milden bis zu der schwersten Form. Und kein Fall gleicht genau dem anderen, ganz gleich, wie man diese Störungen und Leiden nennen mag.

      Warum gibt es jedoch Menschen, die für Geisteskrankheiten oder psychische Störungen und Leiden anfälliger sind als andere? Was sind die eigentlichen Ursachen von Geisteskrankheiten?

  • Wo liegen die Wurzeln des Problems?
    Erwachet! 1975 | 8. Oktober
    • Wo liegen die Wurzeln des Problems?

      ERFREUST du dich einer guten geistigen Gesundheit? Wenn ja, dann hast du Grund, dankbar zu sein. Dennoch wäre es für dich von Vorteil, einige der wichtigsten Faktoren kennenzulernen, die den Verlust dieses kostbaren Gutes bewirken können. Es genügt nicht, zu wissen, daß Belastungen wie ein Unglücksfall, eine schwere Krankheit und Arbeitslosigkeit eine Geisteskrankheit auszulösen vermögen. Solche Faktoren können das Auftreten einer Geisteskrankheit nur zur Folge haben, wenn eine Prädisposition vorhanden ist, die zur Störung des inneren Gleichgewichts beiträgt.

      Die Faktoren, die die Menschen zu Geisteskrankheiten prädisponieren, können in drei hauptsächliche Kategorien aufgeteilt werden: 1. soziales Gefüge oder „Umwelt“ (Beziehungen zu den Mitmenschen, wirtschaftliche Verhältnisse usw.), 2. biologische Faktoren (Vererbung, Stoffwechsel usw.) und 3. Persönlichkeitsdefekte.

      Der „Umwelt“-Faktor

      Wegen des Stresses und der Belastungen des modernen Lebens kann von der Umwelt gesagt werden, sie spiele bei den geistigen Erkrankungen eine große Rolle. Diese Tatsache wird von vielen anerkannt. Das Buch Life Stress and Mental Health (Lebensstreß und geistige Gesundheit) von Langner und Michael setzt sich ausschließlich mit diesem Thema auseinander. Auch in einem Aufsatz von Dr. Karl Evang (früherer Generaldirektor des Gesundheitswesens in Norwegen) ist zu lesen: „Obwohl zahlreiche Menschen imstande sind, einigen der gefürchtetsten körperlichen Krankheiten zu widerstehen, scheint fast jeder Mensch geistigen Erkrankungen gegenüber empfänglich zu sein, falls die Belastung und der Druck stark genug und das soziale Klima entsprechend ungünstig ist.“

      Auch in The Schizophrenias—Yours and Mine (Die Schizophrenie des einzelnen und der Allgemeinheit) wird diese Tatsache anerkannt. Wir lesen: „Was kann ein Schizophrener

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