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Die Bergpredigt — Ehebruch und Ehescheidung vermeidenDer Wachtturm 1978 | 15. August
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als einzigen Grund für eine Scheidung festlegt, hält er Ehepaare, die Gott gefallen möchten, davon zurück, aus zahllosen anderen Gründen auseinanderzugehen. Dadurch, daß er auch unsittliches Denken verurteilt, das zu Ehebruch führt, trägt er sogar dazu bei, daß nicht so viele Ehen in die Brüche gehen. Für alle, die seinen Rat aus der Bergpredigt beachten, sind seine Worte eine wirkungsvolle Hilfe, Ehebruch und Ehescheidung zu vermeiden.
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Was ist der tiefere Sinn dieses Brauches?Der Wachtturm 1978 | 15. August
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Was ist der tiefere Sinn dieses Brauches?
IN VERSCHIEDENEN Gebieten der Erde ist es Brauch, auf den ins Grab hinabgelassenen Sarg drei Schaufeln Erde zu werfen. Was ist der tiefere Sinn dieses Brauches?
In dem zehnbändigen Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens werden folgende verschiedene Gründe für diesen Brauch angeführt: „... damit man den Toten leichter vergesse, um die Ruhe des Toten zu befördern, damit der Verstorbene weniger Langeweile habe, in Bulgarien, damit die Verwandten hiermit die Seele loskaufen. Die Seele verläßt den Leichnam, wenn der Priester eine Handvoll Erde ins Grab wirft“ (Bd. 1, S. 984). In dem Werk Funk & Wagnalls Standard Dictionary of Folklore, Mythology and Legend heißt es über Bestattungsbräuche gewisser nordamerikanischer Indianer, diese hätten Gegenstände ins Grab geworfen, um den „Geist des Verstorbenen“ zu besänftigen. Dazu wird ausgeführt: „Wahrscheinlich ist das auch der tiefere Sinn des weitverbreiteten Brauches, Erde, Lehm, Staub oder Asche ins Grab zu werfen“ (Bd. 1, S. 427, 428).
Der Brauch, Erde ins Grab zu werfen, findet in der Bibel keine Stütze. Über die Toten wird in der Heiligen Schrift folgendes gesagt: „Ihre Liebe und ihr Haß und ihre Eifersucht sind bereits vergangen, und sie haben auf unabsehbare Zeit keinen Anteil mehr an irgend etwas, was unter der Sonne zu tun ist“ (Pred. 9:6). Bräuche, die den Zweck haben, den Geist Verstorbener zu besänftigen, sind daher wertlos. Die Toten sind wirklich tot und müssen warten, bis sie zu Gottes bestimmter Zeit wieder zum Leben erweckt werden. In der Heiligen Schrift wird uns die Zusicherung gegeben: „Es [wird] eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben“ (Apg. 24:15).
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Ein treuer Diener empfängt seinen LohnDer Wachtturm 1978 | 15. August
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Ein treuer Diener empfängt seinen Lohn
Bruder Franz Zürcher wurde am 25. November 1891 geboren und ließ sich am 18. November 1918 taufen. Am 15. Juni 1923 nahm er in der Schweiz den Betheldienst auf. Fast 55 Jahre arbeitete er treu im Schweizer Zweigbüro der Watch Tower Society und diente viele Jahre als Zweigaufseher. Nach mehrmonatiger Krankheit hat Bruder Zürcher am 13. Mai 1978 seinen irdischen Lauf beendet. Viele Zeugen Jehovas in Europa und in anderen Ländern kannten und liebten ihn. Sie alle freuen sich über seinen treuen Dienst und daß er nun seinen Lohn empfangen hat (Offb. 14:13).
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