Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Die entscheidende Frage: Sind wir für oder gegen die göttliche Herrschaft?
    Der Wachtturm 1973 | 15. Januar
    • wurden, so zum Beispiel eine neue englische Bibelübersetzung (The Bible in Living English von Steven T. Byington), in der das hebräische Tetragrammaton durchweg mit „Jehova“ wiedergegeben wird. Ebenfalls in Englisch wurde das 416seitige Buch Das Paradies für die Menschheit durch die Theokratie wiederhergestellt! freigegeben, von dem auf dessen Titelblatt gesagt wird: „Ein Blick auf die Erfüllung der Wiederherstellungsprophezeiungen Haggais und Sacharjas, wie er aus der Sicht des zwanzigsten Jahrhunderts möglich ist“.

      Nach der Freigabe des Organisations-Buches wurden in einem Gespräch auf der Bühne einige sehr tiefschürfende Fragen über die Beweggründe gestellt, aus denen jemand an diesem von Gott angeordneten Werk teilnehmen könnte. „Erkennen wir, wie dieses Werk mit der höchsten Streitfrage über die Rechtmäßigkeit der Souveränität Jehovas zusammenhängt? Erkennen wir, wie Gottes Name davon betroffen ist, und die Rolle, die unser williger Gehorsam bei der Rechtfertigung und Heiligung seines Namens spielt?“ Wie würdest du diese Fragen beantworten? Die Anwesenden erkannten, daß sie, wenn sie sie mit Ja beantworten würden, dies aus dem richtigen Beweggrund tun müßten.

      Wenn du dich mit Jehovas Zeugen am Predigen des Königreiches und am Jüngermachen beteiligst, dann hilfst du anderen, zur Anbetung in Gottes Tempel zu kommen. Doch welcher Tempel ist damit gemeint, da die Bibel von mehreren Tempeln spricht? In dem Vortrag „Das Versammeln aller Nationen zur Anbetung in dem einen Tempel“ wurde diese Frage eingehend behandelt.

      Zunächst wurde gezeigt, daß dieser Tempel das geistige Heiligtum Jehovas Gottes ist. Im „Allerheiligsten“ dieses Tempels, das heißt in dem Teil des Himmels, in dem Gott seinen heiligen Wohnsitz hat, sah der Apostel Johannes die „Lade des Bundes“. (Offb. 11:19) Diese „Lade“ stellte Gottes Gegenwart dar und hatte mit Gottes „neuem Bund“ zu tun, der im Jahre 33 u. Z. geschlossen wurde. Wie die Stiftshütte, die die Israeliten in der Wildnis errichteten, und wie die buchstäblichen Tempel, die später auf dem Berg Morija standen, so hat auch Gottes großer Tempel ein als „Heiliges“ bezeichnetes Abteil und Vorhöfe.

      Gemäß Hebräer 10:20 stellte der Vorhang der in den buchstäblichen Tempeln das Heilige vom Allerheiligsten trennte, das Fleisch Jesu dar. Dieser fleischliche Organismus war eine „Schranke“, die ihn daran hinderte, in den Himmel, Gottes Gegenwart, einzugehen. Nur durch seinen Tod als Mensch und seine Auferstehung als Geist wurde diese Schranke beseitigt, so daß er sich in das Allerheiligste begeben konnte. Das bedeutet, daß die Dinge außerhalb dieses Vorhangs — das Heilige, der Vorhof (oder die Vorhöfe) und der kupferne Altar — etwas darstellen müssen, was sich hier auf Erden befindet.

      Die Zuhörer waren nun gespannt zu erfahren, was das Heilige, der Vorhof (oder die Vorhöfe) und der kupferne Altar darstellen. Aus Hebräer 10:7-10 geht hervor, daß der Altar Gottes „Willen“ versinnbildlicht, das heißt seine Bereitschaft, das vollkommene menschliche Opfer Jesu anzunehmen. Jesus stellte sich im Jahre 29 u. Z. dar, um zu Gottes bestimmter Zeit auf dem Altar seines „Willens“ geopfert zu werden. Folglich kam Gottes großer geistiger Tempel erst damals ins Dasein. Sein himmlischer Wohnsitz wurde nun das, was dem Allerheiligsten der buchstäblichen Tempel entsprach, denn Jehova war nun bereit, sich durch das vollkommene Opfer seines Hohenpriesters Christus Jesus versöhnen zu lassen. Demnach hielt sich Jesus von seiner Taufe an im gegenbildlichen Priestervorhof auf und überwachte die Darbringung seines menschlichen Schlachtopfers. Als geistgezeugter Sohn Gottes konnte er Gott Gebete, Lobpreis und Dienst darbringen, wie im Vorbild die Priester im Heiligen des buchstäblichen Tempels Räucherwerk darbrachten.

      In ähnlicher Weise dienen auch die geistgezeugten Nachfolger des Herrn Jesus Christus im Priestervorhof des göttlichen Tempels; sie nehmen eine besondere Stellung vor Gott ein, da er sie als gerecht und sündenlos betrachtet. Der geistgezeugte Zustand, in dem sie sich befinden, während sie noch im Fleische sind, wurde durch das Heilige des Vorbildtempels dargestellt, wo sich die Unterpriester aufhielten.

      In seinen weiteren Ausführungen zeigte der Redner, daß diese geistgezeugten Söhne Gottes, die „geistigen Israeliten“, nicht die einzigen sind, die heute im Tempel Jehovas dienen. Wie in der Bibel vorhergesagt, werden alle Arten von Menschen eingeladen, zu kommen und in diesem Tempel zu dienen. (Jes. 2:2, 3; Offb. 7:9, 15) Alle, die diese Einladung annehmen, haben das Vorrecht, Jehova in dem nichtpriesterlichen Vorhof anzubeten, der mit dem „Vorhof der Heiden“ des Tempels verglichen werden könnte, den König Herodes erbaute.

      Du siehst also, warum Jehovas Zeugen noch so viele Menschen wie möglich anspornen, zu Gottes geistigem Tempel zu kommen. Sie wissen, daß nun bald alle, die keine wahren Anbeter Jehovas sind, vernichtet werden. Der eigentliche Kern ihrer Botschaft war in dem weit und breit bekanntgemachten öffentlichen Vortrag „Die göttliche Herrschaft — die einzige Hoffnung der ganzen Menschheit“ enthalten, der den Höhepunkt dieser viertägigen Kongresse bildete. Alle Anwesenden wurden aufgefordert, ein oder zwei gedruckte Exemplare dieses zeitgemäßen Vortrags mitzunehmen.

      Alles in allem waren diese Bezirkskongresse einmalig! Es gab sehr viel Neues zu lernen, und sehr viel Altes wurde besser verständlich. Jehova hatte seine Hand wirklich aufgetan und eine Fülle von Segnungen über sein Volk ausgegossen, zu denen nicht zuletzt auch der umfassende Aufschluß über die vermehrten Verpflichtungen gehörte, die jetzt auf der Ältestenschaft der einzelnen Versammlungen ruhen. In der Tat, Jehova organisiert sein versammeltes Volk heute so, daß es Harmagedon überstehen und dann in seiner neuen Ordnung leben kann — unter der göttlichen Herrschaft. Ja, die göttliche Herrschaft! Wir sind dafür, und sicher bist du es auch!

  • Bieten die Kirchen Schutz vor Gottes Zorn?
    Der Wachtturm 1973 | 15. Januar
    • Bieten die Kirchen Schutz vor Gottes Zorn?

      HEUTE zweifelt kaum noch jemand daran, daß der Welt eine Krise droht. Gibt es einen Ort, an den man fliehen könnte, falls der gefürchtete dritte Weltkrieg Tatsache werden sollte? Ja, was noch wichtiger ist, gibt es einen Ort, an dem man in Sicherheit wäre, wenn Gott an dieser Welt sein Urteil vollstreckt? Kann man etwas tun, was bewirkt, daß man Gottes Schutz genießt, wenn er seine Herrschaft über die ganze Erde ausdehnt?

      Bietet die Zugehörigkeit zu einer Kirche Gewähr für Sicherheit? Betrachtet Gott die Kirchen der sogenannten christlichen Nationen als heilige Freistätten, wie man dies früher in der Christenheit tat?

      Oder kann jemand, der aus einer Kirche der Christenheit ausgetreten ist und nun die Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas besucht, deswegen damit rechnen, in Sicherheit zu sein? Oder kann man sich darauf verlassen, beschützt zu werden, weil man eine bessere Bibelkenntnis hat als die meisten angeblichen Christen?

      Wenn wir das in Betracht ziehen, was Gott in der Vergangenheit in Verbindung mit seinem Volk Israel getan hat, dann lautet die

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen