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  • Was der König für uns tut
    Der Wachtturm 1978 | 1. Januar
    • Menschen ihre Treue beweisen könnten) und um der Engelheerscharen willen (damit diese Streitfrage ein für allemal in ihrem Sinn beigelegt würde) ließ Gott Satan für eine begrenzte Zeit sozusagen wie einen Verbrecher gewähren. Da Adams Nachkommen sündig waren, konnte Satan sie beeinflussen, so daß er zum „Gott dieses Systems der Dinge“ wurde (2. Kor. 4:4). Aber Gott hat ihn zum Tode verurteilt, und er wird bald vernichtet und all seine Werke werden zunichte gemacht werden (1. Mose 3:15). Über Jesus Christus, der ihn vernichten wird, lesen wir:

      „Da nun die ,Kinder‘ [Christi Jünger] an Blut und Fleisch teilhaben, hat auch er in ähnlicher Weise an denselben teilgenommen, damit er durch seinen Tod den zunichte machen, der das Mittel hat, den Tod zu verursachen, das heißt den Teufel [was „Verleumder“ bedeutet], und damit er alle die befreie, die aus Todesfurcht ihr Leben lang der Sklaverei unterworfen waren“ (Hebr. 2:14, 15).

      Außerdem ist zu lesen: „Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen“ (1. Joh. 3:8).

      13. Wie zeigte Jesus, daß er die Streitfrage der Lauterkeit durch seinen Lebensweg geklärt hatte? (Joh. 12:31).

      13 Durch Jesu vollkommenen Gehorsam gegenüber Gott wurde die Streitfrage der Lauterkeit, ohne daß andere Menschen mithelfen mußten, für immer gelöst. Jesus sagte vor seinem Tode: „Der Herrscher der Welt kommt. Und er kann mir nicht beikommen“ (Joh. 14:30). Jesus ‘besiegte die Welt’, die unter Satan, ihrem Gott, steht. Andere gottesfürchtige Menschen vor ihm und solche nach ihm haben mit seiner und Gottes Hilfe bei der Klärung dieser Streitfrage mitgewirkt. Christus wird diese Menschen gebrauchen, um während der 1 000 Jahre, in denen er über die Erde herrscht, anderen zu helfen (Joh. 16:33).

      14, 15. Wie zeigen die Worte des Apostels Petrus aus 2. Petrus 3:9, daß Gott nicht langsam oder gleichgültig ist?

      14 Einige mögen Gott als „nachlässig“ oder langsam und gleichgültig bezeichnen. Doch der Apostel Petrus widerlegt diesen Gedanken, indem er sagt: „Jehova ist hinsichtlich seiner Verheißung nicht langsam, wie es einige für Langsamkeit halten, sondern er ist geduldig mit euch, weil er nicht will, daß irgend jemand vernichtet werde, sondern will, daß alle zur Reue gelangen“ (2. Petr. 3:9).

      15 Die Worte des Petrus zeigen, daß sich Gott um uns kümmert. Indem er Zeit einräumt, gibt er uns allen eine Gelegenheit, die Wahrheit zu hören. Aber natürlich werden jeden Monat Millionen Menschen geboren, und viele sind gestorben. Somit lassen die Worte des Petrus erkennen, daß Gott weiß, was am besten ist, und zwar nicht nur für die heute lebende Generation, sondern für alle Menschen, die Lebenden und diejenigen, die auferweckt werden sollen. Und er weiß genau, wann er in die Angelegenheiten der Menschen eingreifen und dem gegenwärtigen System ein Ende bereiten muß, um für Christi Tausendjahrherrschaft Platz zu machen, während deren die ganze Welt „in Gerechtigkeit“ gerichtet werden wird (Apg. 17:31; Offb. 20:11-15). Auf diese Weise kann die größte Anzahl Menschen — eigentlich alle, die das Rechte zu tun wünschen — gerettet werden und ewiges Leben erlangen (Offb. 20:7-10, 15).

      WAS GESCHIEHT AM ENDE DER TAUSENDJÄHRIGEN KÖNIGREICHSHERRSCHAFT?

      16. In welchen Stand wird das Königreich die Menschheit bringen? (Offb. 21:3).

      16 Die tausend Jahre, in denen das Königreich regiert und auf alle irdischen Angelegenheiten Einfluß nimmt, werden eine sehr glückliche Zeit für die Menschheit sein. Am Ende der tausend Jahre wird das Königreich zum Abschluß kommen und Gottes Willen „wie im Himmel so auch auf der Erde“ ausgeführt haben (Matth. 6:10). Da die adamische Sünde und ihre Auswirkung, der Tod, dann ausgelöscht sein werden, werden alle Menschen vollkommen sein und die priesterlichen Dienste des Königreiches nicht mehr benötigen. Gott kann sie dann als „Kinder Gottes“ vollständig in seine reine, vollkommene Familie aufnehmen (Röm. 8:21).

      17. Was wird Jesus Christus am Ende der 1 000 Jahre tun, und weshalb?

      17 Die Bibel zeigt, daß Christus, der in der Liebe und Treue gegenüber Jehova, seinem Vater, ‘gestern und heute und immerdar derselbe ist’, am Ende der tausend Jahre vor der ganzen Schöpfung die ewige Souveränität Jehovas anerkennt: „Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. ... Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem Einen unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allem alles sei.“ Gott wird dann als alleiniger Souverän über allen stehen; er wird gerechtfertigt sein und seine Souveränität über seine ganze Schöpfung direkt ausüben (Hebr. 13:8; 1. Kor. 15:24-28).

      18. Hat Jehova für die Zeit nach der Tausendjahrherrschaft noch weitere wunderbare Dinge für Christus und seine 144 000 Gefährten vorgesehen?

      18 Selbstverständlich wird Christus nach wie vor wegen seines bedeutenden Werkes anerkannt und geehrt werden und sozusagen der Hohepriester und König ehrenhalber sein. Jehova wird als der große Belohner in seinen weiteren Beziehungen zu Christus und dessen 144 000 himmlischen Mitverbundenen sowie in den Aufgaben, die er ihnen übertragen wird, seine große Liebe zu ihnen zum Ausdruck bringen (Hebr. 6:10). Aus der Bibel geht nicht hervor, was er für sie vorgesehen hat, doch hat er bereits Wunderbares für sie getan.

      „Gott ..., der reich ist an Barmherzigkeit, hat wegen seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, uns ... zusammen mit dem Christus lebendig gemacht ..., und er hat uns mitauferweckt und uns mitsitzen lassen in den himmlischen Örtern in Gemeinschaft mit Christus Jesus, damit in den kommenden Systemen der Dinge der alles übertreffende Reichtum seiner unverdienten Güte in seiner Huld uns gegenüber in Gemeinschaft mit Christus Jesus deutlich gezeigt werde“ (Eph. 2:4-7).

      19. Weshalb muß jemand das, was wir eben studiert haben, verstehen?

      19 All das gehört zur guten Nachricht oder guten Botschaft, und wer Gott auf annehmbare Weise dienen und die gute Botschaft anderen überbringen möchte, muß dies alles verstehen und Wertschätzung dafür haben.

  • Was wollte der Weise damit sagen?
    Der Wachtturm 1978 | 1. Januar
    • Was wollte der Weise damit sagen?

      Sie sind in Gottes Hand

      So weise König Salomo auch war, er konnte doch nicht das volle Ausmaß des Werkes Gottes ergründen — all das, was der Höchste nicht nur tut, sondern im Zuge der Verwirklichung seines wunderbaren Vorsatzes auch zuläßt. Dennoch gab es eine bedeutende Wahrheit, die sich Salomo nach einer sorgfältigen Untersuchung der Angelegenheiten des Menschen ‘zu Herzen nahm’. Was war das? Die Tatsache, daß „die Gerechten und die Weisen und ihre Werke in der Hand des wahren Gottes sind“ (Pred. 9:1).

      Ja, die Gerechten und die Weisen sind, was ihre Person und ihre Handlungen betrifft, in der Hand oder in der Macht des Höchsten. Er mag zwar zulassen, daß Unheil über sie kommt, doch sie werden bestimmt nicht ihres Lohnes verlustig gehen. Jehova Gott „kennt die, die ihm gehören“, und wird alle seine Werke ‘zum Guten derer auswirken lassen, die ihn lieben’ (Röm. 8:28; 2. Tim. 2:19). Das kann eine Quelle des Trostes und der Ermunterung sein, wenn wir Gerechte leiden sehen, während die Bösen gedeihen (Pred. 8:14).

      Bibelgelehrte der letzten Jahrhunderte haben sich gefragt, was wohl Salomo mit den weiteren Worten aus Prediger 9:1 sagen wollte: „Die Menschen wissen weder von der Liebe noch von dem Haß, was alles vor ihnen war.“ Es könnte gut sein, daß diese Worte absichtlich so geschrieben wurden, daß mehrere brauchbare Auffassungen davon abgeleitet werden können. Zum Beispiel könnte man darunter verstehen, daß die Lebenden keine Ahnung haben, wieviel Liebe und Haß unter den Menschen herrschten, die vor

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