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  • Was soll aus dieser Welt noch werden?
    Erwachet! 1981 | 8. August
    • daß sich 1914 dramatische Weltereignisse abspielen würden. Die Gruppe war als Internationale Bibelforscher bekannt, heute als Jehovas Zeugen.

      George Hannan erzählt: „Was die Bibelforscher für das Jahr 1914 erwarteten, war gut bekannt; und in der ersten Jahreshälfte, als alles noch friedlich war, mußten sie allerhand Spott einstecken. Die Leute sagten, die Bibelforscher hätten sich wohl verrechnet.“

      Als dann unvermittelt der Krieg ausbrach, erinnerten sich viele an das, was die Internationalen Bibelforscher vorhergesagt hatten. In einem Artikel, den die in New York erscheinende Zeitung World in ihrem Magazin (Ausgabe vom 30. August 1914) über die Bibelforscher veröffentlichte, hieß es: „Durch den Ausbruch des schrecklichen Krieges in Europa hat sich eine außergewöhnliche Prophezeiung erfüllt.“

      Wieso hat diese kleine Gruppe von Christen mit schweren Zeiten gerechnet, während die großen Kirchen der Christenheit davon total überrascht wurden? Weil diese Zeugen Gottes, Jehovas, die biblischen Prophezeiungen sorgfältig erforschten. In der Bibel wird vieles vorhergesagt, was sich in unserem Jahrhundert erfüllt.

  • Die Bedeutung der Geschehnisse, die sich seit 1914 ereignet haben
    Erwachet! 1981 | 8. August
    • Die Bedeutung der Geschehnisse, die sich seit 1914 ereignet haben

      „DER Ausbruch des Ersten Weltkrieges kam für mich vollkommen überraschend“, berichtet George Gangas, der damals 18 Jahre alt war und in der Türkei lebte. „Ich hatte Angst, weil ich nicht wußte, was als nächstes geschehen würde. Dann ging ich nach Griechenland. Dort würde ich in Sicherheit sein, dachte ich. Aber infolge der Blockade der Alliierten entstand in diesem Land eine furchtbare Hungersnot. Wir ernährten uns nur noch von Johannisbrot [wichtiges Futtermittel in subtropischen Ländern] oder einem daraus hergestellten groben Brot. Ich erinnere mich, daß ich einmal ein Stück Brot auf der Straße liegen sah und lief, um es aufzuheben, bevor ein anderer es tat.

      Später wurde ich nach Paris gebracht, wo ich für die Franzosen an Festungsbauten arbeiten mußte. Ich war in Paris, als die spanische Grippe ausbrach und die Menschen wie die Fliegen starben. Niemand wußte etwas über diese Krankheit. Es gab kein Heilmittel. Jedermann fürchtete sich.

      Damals wußte ich nicht, was der Krieg, der Hunger und die Seuche, die ich miterlebte, zu bedeuten hatten. Später erklärte mir jemand die Bedeutung anhand der Bibel.“

      Wenn du, lieber Leser, die Bibel bei Matthäus, Kapitel 24 aufschlägst, kannst du lesen, worauf George Gangas und viele andere aufmerksam gemacht wurden. In Matthäus, Kapitel 24 ist eine längere Prophezeiung aufgezeichnet, die von Jesus Christus geäußert wurde. Diese Prophezeiung ermöglicht es uns, die Geschehnisse, die sich seit 1914 ereignet haben, im richtigen Licht zu sehen.

      Wie aus Vers 3 hervorgeht, sprach Jesus von Geschehnissen, die seine Gegenwart (oder sein „Kommen“, Luther) und das Ende des gegenwärtigen Systems der Dinge („der Welt“, Lu) kennzeichnen würden. Unmöglich? Wieso, wenn doch Zeitungen und Zeitschriften dauernd davon schreiben, daß die Menschheit durch einen dritten Weltkrieg alles Leben auf der Erde vernichten wird?

      Man beachte das erste deutliche Zeichen dafür, daß sich das System der Dinge seinem Ende nähert: „Ihr werdet von Kriegen und Kriegsberichten hören; seht zu, daß ihr nicht erschreckt. Denn diese Dinge müssen geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es wird Lebensmittelknappheit und Erdbeben an einem Ort nach dem anderen geben. Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen“ (Matth. 24:6-8).

      Weltkrieg

      Der eine oder andere mag jetzt einwenden: „Seit der Zeit Jesu hat es viele Kriege gegeben.“ Das stimmt, und darauf wies Jesus auch gemäß Vers 6 hin. Aber gemäß Vers 7 forderte er seine Jünger auf, nach einem bestimmten Krieg Ausschau zu halten, einem Krieg, in dem nicht nur Armeen gegeneinander kämpfen würden, sondern ganze Völker.

      Viele Geschichtsschreiber teilen die Auffassung, daß der Krieg von 1914 bis 1918 der erste Krieg im Weltmaßstab war. Der Kulturhistoriker Jacques Barzun verglich den Ersten Weltkrieg mit vorangegangenen großen Kriegen und bemerkte: „Da es zur Zeit dieser Kriege in Europa noch keine Großindustrie gab, war es gar nicht möglich, daß sich die ganze erwachsene Bevölkerung eines Landes körperlich und geistig an einem Krieg beteiligte.“ Im Ersten Weltkrieg war es anders. „Im Jahre 1914 wären Beethoven, Hegel und Goethe ebenfalls im Schützengraben gewesen.“

      Ja, im Jahre 1914 änderte sich die Welt tatsächlich! Die Voraussetzungen für einen solchen Krieg, wie Jesus ihn 1 900 Jahre vorher prophezeit hatte, mit seinen verheerenden Folgen waren nun gegeben. Die Welt hat sich seither total verändert.

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