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  • Wie realistisch ist die Gefahr einer Hungersnot?
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Erwachet! 1975
g75 8. 6. S. 7-8

Wie realistisch ist die Gefahr einer Hungersnot?

DER Gedanke an eine Hungersnot mag dir abwegig erscheinen. Im Laufe der Geschichte ist es der Mehrheit der Menschen immer gelungen, sich genügend zu essen zu beschaffen. Vielleicht hast du andere Probleme, die dich mehr beschäftigen als eine Lebensmittelknappheit in einem anderen Teil der Welt.

Doch warum taucht das Thema Hungersnot immer wieder in den Nachrichten auf? Warum gebrauchen Nahrungsmittel- und Ernährungsfachleute immer wieder den Ausdruck „Welthungersnot“ oder „universelle Hungersnot“? Versuchen sie lediglich, den Menschen Angst einzujagen und blinden Alarm zu schlagen?

Oder könnte es sein, daß wirklich die ganze Welt von einer Hungersnot bedroht ist? Ist es möglich, daß du in naher Zukunft persönlich eine Lebensmittelknappheit erlebst?

Vor zwei Jahren sagte Dr. Norman E. Borlaug, der als der „Vater der Grünen Revolution“ bekannt ist, die Welt könne in den nächsten dreißig Jahren genügend Lebensmittel produzieren, um die Menschheit zu ernähren. Ist er immer noch dieser Meinung? „Nein, ich bin nicht mehr so optimistisch“, antwortet Dr. Borlaug. Er erklärt:

„Von 1947 bis Mitte 1972 schien der Nahrungsmittelverbrauch der Welt erstaunlich stabil zu sein, und die Weizenreserven wirkten sich dämpfend auf die Nahrungsmittelpreise aus. Doch dann kam die miserable Ernte des Jahres 1972 sowie eine Dürre in der ganzen Sowjetunion, in China und in Australien. Die Folge davon waren die großen Getreidekäufe Rußlands, und das löste diese schreckliche Inflation aus. Im gleichen Sommer waren in ganz Asien die Monsunregen recht spärlich, und die Reisernte war schlecht. Die Nahrungsmittelreserven, von denen wir dachten, sie würden für jede Situation ausreichen, verschwanden einfach über Nacht.“

Infolgedessen reichen die Getreidevorräte der Welt jetzt nur noch für 25 Tage aus, um die ganze Weltbevölkerung zu ernähren, während sie im Jahre 1961 noch für etwa 95 Tage ausreichten. Und die Reserven schrumpfen immer mehr zusammen, da der Getreideverbrauch der Welt jährlich um 1,3 Millionen Tonnen mehr zunimmt als die Getreideproduktion.

Ein Reporter des Wall Street Journal warnt davor, die gegenwärtigen Berichte über eine Lebensmittelknappheit zu schnell und ohne gebührende Berücksichtigung beiseite zu schieben:

„Denen, die schon ihr ganzes Leben davon gehört haben, daß Menschen in China oder Armenien oder sonstwo verhungern, mögen solche düsteren Vorhersagen übertrieben und unnötig alarmierend vorkommen. Im Laufe der Geschichte hat es schon immer Hungersnöte gegeben ... und in Verbindung damit auch Weltuntergangspropheten; jedesmal hat sich die Welt irgendwie wieder erholt. Heute jedoch stimmen Landwirtschafts-, Ernährungs- und Wirtschaftsexperten überein, daß die gegenwärtige Nahrungsmittelsituation der Welt wesentlich unheilverkündender ist als je zuvor.“

In einem Artikel mit der Überschrift „Die nächste Krise: Universelle Hungersnot“ erklärte der Schreiber: „Diesmal reden die Unglückspropheten nicht nur über das Elend in Indien, sondern auch über Verknappungen, hohe Preise und über eine eventuelle Nahrungsmittelrationierung in den Vereinigten Staaten.“ Im Oktober vergangenen Jahres berichtete ein führender Getreideexporteur, die Firma Cargill, Inc., daß die schwindenden Nahrungsmittelvorräte von heute es „absolut unmöglich machen“, daß wieder so viel Getreide verbraucht wird wie in den vergangenen zwölf Monaten. In dem Bericht hieß es weiter: „Sowohl der Verbrauch im Inland als auch die Exporte müssen eingeschränkt werden.“

Ein Zeichen für eine Welt ohne Hunger

An dieser Stelle sollte erwähnt werden, daß sorgfältige Erforscher der Bibel erwartet haben, daß diese Generation von weltweiten Hungersnöten bedroht sein würde. Jesus sagte voraus, daß seine „Gegenwart“ in Königreichsmacht, die gemäß der biblischen Zeitrechnung 1914 u. Z. begann, von „Lebensmittelknappheit ... an einem Ort nach dem anderen“ gekennzeichnet sein würde (Matth. 24:3, 7; vergleiche Offenbarung 6:1, 2, 5, 6)a.

Das sollte jedoch kein Grund zum Verzweifeln sein, denn Jesus brachte seine „Gegenwart“ mit dem „Abschluß des [gegenwärtigen] Systems der Dinge“ in Verbindung (Matth. 24:3). Bald wird auf der Erde ein neues System eingeführt werden, in dem die Menschheit „nicht mehr hungern“ wird (Offb. 7:16; vergleiche Jesaja 49:10).

Aber in der kurzen verbleibenden Zeit, bevor diese Verheißung ihre großartige Erfüllung findet, wird tatsächlich der Hunger auf der Erde um sich greifen. Wie wirkt es sich auf die Menschen aus, wenn eine Hungersnot eintritt?

[Fußnote]

a Siehe das Buch Wahrer Friede und Sicherheit — woher zu erwarten?

[Bilder auf Seite 8]

[New York Times, 20. Oktober 1974]

32 Nationen von Hungersnot bedroht

[The National Observer, 30. März 1974]

Die nächste Krise: Universelle Hungersnot

[Daily Times, Lagos (Nigeria), 9. Oktober 1974]

AFRIKA VOR ERNÄHRUNGSKRISE

[Los Angeles Times, 20. Oktober 1974]

Hungernde Äthiopier auf 1 Million geschätzt

[Free Press Journal, Indien, 2. September 1974]

Asien steht vor größtem Nahrungsdefizit der Geschichte

[New York Times, 13. November 1974]

Bangladesch befürchtet Tausende Tote bei Ausbreitung der Hungersnot

Obige Ausschnitte sind aus englischsprachigen Publikationen übersetzt

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