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Ewige Lobpreisung gebührt dem Souverän der Neuen WeltDer Wachtturm 1954 | 1. Februar
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ihre vielen falschen Götter um Hilfe anrufen, doch umsonst. Wir wünschen, daß Menschen guten Willens dann einen Gott anrufen, der sie retten wird, damit sie leben können und am Leben bleiben. Es ist nun höchst dringend, Jehova anzurufen und dies zu einem festen, unwandelbaren Brauche zu machen. Wenn wir dies tun, werden wir gerettet werden. (Joel 2:32; Apg. 2:21) Dies bedeutet, in furchtlosem Bekenntnis vor jedermann eine öffentliche Erklärung über ihn abzulegen. Damit die Menschen dies tun können, müssen wir, die Prediger, die Gott aussendet, sie etwas über diesen einzigen Gott hören lassen, der fähig ist, durch Jesus Christus zu retten. Folglich müssen wir eine Auskunftsstelle oder Gesellschaft sein und müssen Aufschlüsse vermitteln, auch wenn wir zuerst nicht darum angegangen werden mögen. Jehova, der uns als Prediger ausgesandt hat, sagte nicht, wir sollten auf ihre Aufforderung warten. Er hieß uns hingehen und den Aufschluß ausgeben, ob sie darauf hören oder nicht. Eine zahllose „große Menge“ wird darauf horchen. — Röm. 10:12-15.
39. In welcher Weise müssen Rettungsuchende jetzt Jehova anrufen?
39 Wer irgend Jehova anruft, um Rettung zu finden, muß „ihn in Wahrheit anrufen“. Der rechte Weg, ihn anzurufen, geht über Christus, den jetzt herrschenden König. Die natürlichen Israeliten von heute, deren ferne Ahnen den Messias verwarfen, können nicht direkt zu Jehova gehen. Im Interesse der Rettung und damit sie Gott der Wahrheit gemäß in richtiger Weise anrufen, müssen sie dies durch den größeren Mose, durch Jesus Christus, den Mittler, tun. Allen, die dies in Aufrichtigkeit tun, ist Jehova nahe, ganz nahe, er ist leicht erreichbar und demzufolge schnell bereit, auf den Ruf zu antworten.
40. Wie wird das Verlangen derer, die ihn fürchten, vollständig erfüllt werden?
40 Wir wollen uns seines Naheseins erinnern, wenn schwere Bedrängnis entweder für uns als einzelne oder als Neue-Welt-Gesellschaft entsteht. Der Psalmist sagt mit inspirierter Überzeugung: „Er tut das Verlangen [erfüllt den Wunsch, van Eß] derer, die ihn fürchten; ihr Schreien hört er und rettet sie.“ (Ps. 145:19) Unsere anfängliche Furcht vor ihm hat uns hingelenkt zur göttlichen Weisheit, die wir nun besitzen. Wir tragen vor allem Verlangen danach, daß Jehova als rechtmäßiger Souverän des Universums gerechtfertigt werde. Durch seine Rechtfertigung wird alles in Ordnung gebracht und alles auf eine rechte Grundlage gestellt. In erster Linie muß ihm sein rechtmäßiger Platz eingeräumt werden, und die Menschen müssen ihn gemäß dem, was recht und wahr ist, anerkennen, und alles, was ihn irgendwie falsch darstellt, muß weggeräumt werden. Unser Wunsch nach diesen Dingen wird sich vollständig erfüllen.
41. Weshalb rufen wir nun zu Jehova, und warum werden wir dies weiterhin tun, und mit welchem Ergebnis?
41 Dies ist die Zeit, da Jehovas Rettermacht auf die entscheidende Probe gestellt wird. Wir rufen ihn jetzt an. Beim feindlichen Angriff hingegen, besonders beim endgültigen Angriff durch Gog, werden wir noch zu Jehova schreien. (Hes. 38:1 bis 39:16) Wenn wir dartun, daß wir mit dieser Welt keine Kompromisse schließen, noch etwas von ihr erwarten, sondern zu ihm als Erretter aufblicken, so wird er unseren Hilferuf erhören und uns retten, was zu seinem Ruhm in der neuen Welt gereicht. David, seinen vorbildlichen König, rettete er auf wunderbare Weise. Er rettete Jesus, den König der Könige, obwohl er hierzu am dritten Tage aus den Toten auferweckt werden mußte, und er wird jetzt seine Neue-Welt-Gesellschaft retten. Er ist unsere Furcht; zu ihm werden wir schreien.
42. Wer wird Harmagedon überleben, und wie steht es mit jenen, die als Treue vor Harmagedon sterben mögen?
42 Weißt du, wer die Schlacht von Harmagedon überleben wird? Hier ist die zuverlässige, inspirierte Antwort: „Jehova bewahrt alle, die ihn lieben, und alle Gesetzlosen vertilgt er [wird er vertilgen, ZB].“ (Ps. 145:20) Die Antwort kennend, müssen wir uns entscheiden, in welcher Klasse wir dann sein möchten. Das Geschick der beiden Klassen ist uns bekannt. Wir tun gut, jetzt so zu handeln, daß wir dann als Jehovas Freunde eingereiht werden und nicht als solche, die ihm gegenüber böse und gesetzlos sind. Die Gesetzlosen lieben ihn nicht; die Gesetzestreuen der Neuen-Welt-Gesellschaft lieben ihn wirklich. (1. Joh. 5:3) Wir wissen, wer sicherlich Harmagedon überleben wird, und es gibt keine Entschuldigung, uns selbst zu betören. Die Regel ist einfach und deutlich. „Wegen der Zunahme der Gesetzlosigkeit“ wird die Liebe der Vielen erkalten, aber die Neue-Welt-Gesellschaft muß fortfahren, Jehova zu lieben und muß dies immer inbrünstiger tun. (Matth. 24:12) Jene, die ihn lieben und nun vor Harmagedon noch sterben mögen, wird Jehova bewahren, weil ihre Würdigkeit auf Leben in der neuen Welt andauert und auf die rechte Weise oder zu seiner bestimmten Zeit belohnt werden wird, sei es nun durch eine geistige Auferstehung, damit sie mit Christus im Königreich herrschen, oder durch eine irdische Auferstehung zum Leben im Erdenparadiese. — Joh. 5:28, 29; Off. 2:10.
43. Zu welchem Entschluß werden wir nun veranlaßt, und was zu tun bedeutet dieser Entschluß für uns?
43 Wie könnten wir uns auf dem Höhepunkt dieser Betrachtung dessen, was Jehova ist und was er tut, zu einem anderen Entschluß gedrängt fühlen, als ihn der Psalmist zum Ausdruck gebracht hat? „Mein Mund soll das Lob Jehovas aussprechen; und alles Fleisch preise seinen heiligen Namen immer und ewiglich!“ (Ps. 145:21) Ein solch persönlicher Entschluß bedeutet vor allem eine Entschlossenheit, daß jeder von uns zum Preise Jehovas predige, denn Lobpreisung gebührt dem Souverän der neuen Welt jetzt und in alle Ewigkeit. Da wir ihn jetzt so wertschätzen, wie könnten wir ihm dieses Lob je vorenthalten? Wir können es nicht!
44. Was müssen wir tun, wenn es unser Wunsch ist, daß ferner alles Fleisch Jehovas Namen ewiglich lobe, und wie?
44 Wenn wir aber den Wunsch hegen, daß ferner alles Fleisch seinen heiligen Namen immer und ewiglich lobe, müssen wir einfach predigen, um seinen heiligen Namen allem Fleische bekanntzumachen, den Leuten von allen Arten, ungeachtet, welche Hautfarbe oder welche Rassenmerkmale im Fleische sie haben. Wir dürfen nicht zuwarten, bis Gott selbst dies tut, nur weil wir es wünschen und darum beten. Wir besitzen in uns selbst die uns von Gott verliehene Fähigkeit und heute so viele weitere Mittel, ihn vor anderen zu preisen. Laßt uns vereint alles im Einklang mit unserem Wunsch und Gebet gebrauchen! Laßt uns alle Arten von Fleisch bewegen, den heiligen Namen unseres Gottes jetzt zu loben!
45. Warum wird durch Harmagedon die Lobpreisung seines Namens nicht unterbrochen werden, und an der Erfüllung welches inspirierten Wunsches des Psalmisten teilzuhaben sind wir entschlossen?
45 Stellt es euch nur vor! Dies bedeutet, daß alles Fleisch anfange, seinen geliebten Namen immer und ewiglich auf Erden zu lobpreisen. Selbst durch Harmagedon wird ihre Lobpreisung seines Namens nicht unterbrochen werden, denn nur die Lobpreiser werden direkt durch diese Schlacht hindurch bewahrt werden. Denkt sodann an die köstliche Arbeit nach Harmagedon, nicht nur die Kinder der Harmagedon Überlebenden, sondern auch alle Auferstandenen mit dem Namen Jehovas vertraut zu machen und sie zu veranlassen, an seiner Lobpreisung teilzunehmen, bis die ganze Erde widerhallt von seinem verdienten Lob und Preis. Welch gesegnete Aussicht! Sind wir ihr zufolge entschlossen, an der Verwirklichung des inspirierten Wunsches des Psalmisten hinsichtlich des göttlichen Namens jetzt und nach Harmagedon teilzunehmen? Unsere Liebe zu Gott wird mit einem eifrigen Ja antworten, und als Neue-Welt-Gesellschaft werden wir den Lauf wählen, der in den Worten zum Ausdruck kommt: „Jeden Tag will ich dich preisen und deinen Namen loben immer und ewiglich.“ — Ps. 145:2.
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Drohungen können „Schafe“ nicht einschüchternDer Wachtturm 1954 | 1. Februar
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Drohungen können „Schafe“ nicht einschüchtern
WENN die Streitmächte des Irrtums die Wahrheit zu bekämpfen suchen, nehmen sie stets zu Drohungen vor Schaden von dieser oder jener Art Zuflucht. Wenn indes Menschen guten Willens eine Erkenntnis des Vorhabens Jehovas erlangen, sind solche Drohungen umsonst. Diese Tatsache wird veranschaulicht durch folgende Erfahrung, die ein reisender Vertreter der Watch Tower Society berichtet, der in Quebeck dient.
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