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    Der Wachtturm 1957 | 15. Januar
    • Jehovas, wohnen! Sie stehen an heiliger Stätte. Es werden Stürme der Opposition und die Hitze der Verfolgung kommen; überdies mehren sich die Schwierigkeiten auf Erden sowie die Ratlosigkeit. Aber keine dieser Schwierigkeiten werden denen zum Schaden sein, die sich in der „Hütte“ Jehovas aufhalten. Du wünschst dort immerdar zu bleiben, nicht wahr? Oder in dem Falle, da du noch nicht in die Gemeinschaft mit Jehovas Volk eingetreten bist, stehen dir noch Segnungen bevor. Eine der Verheißungen Gottes lautet: „Denn er wird mich bergen in seiner Hütte am Tage des Übels … auf einem Felsen wird er mich erhöhen.“ „Du verbirgst sie in dem Schirme deiner Gegenwart vor den Verschwörungen der Menschen; du birgst sie in einer Hütte vor dem Gezänk der Zunge.“ „Wer im Schirm des Höchsten sitzt, wird bleiben im Schatten des Allmächtigen. Ich sage von Jehova: Meine Zuflucht und meine Burg; mein Gott, auf den ich vertraue … ich will ihn in Sicherheit setzen, weil er meinen Namen kennt.“ — Ps. 27:5; 31:20; 91:1, 2, 14, Fußn.

      20. Wofür ist Jehovas Volk eine Gewähr, und warum?

      20 Möchten sich alle beeilen, in die Organisation Jehovas ‚hinaufzuziehen‘ und dort zu bleiben. Trachte nach Jehovas Segen, während er noch zu finden ist. Zögere nicht. Beachte den treuen Lauf der Gesalbten Gottes in diesen letzten Tagen und wisse bestimmt, daß das, was Jehova Gott für sie getan hat, er auch für dich tun wird. Die Barmherzigkeiten Gottes werden dir aber nicht zuteil, wenn du in dieser bösen Welt bleibst; noch wirst du seine Güte empfangen können, wenn du stillstehst. Du mußt vorwärtsgehen in dem Glauben, der aus der Fülle der Zeugnisse geboren wird, die du vor Augen hast. Die Verheißung lautet: „Ich, Jehova, ich habe dich gerufen in Gerechtigkeit und ergriff dich bei der Hand; und ich werde dich behüten und dich setzen zum Bunde des Volkes, zum Licht der Nationen.“ (Jes. 42:6) Ja, Jehovas Volk bietet dir Gewähr für Licht und Sicherheit.

      21. Welch gesegnete Verheißung in Erfüllung gehen zu sehen sollte unser Ziel sein?

      21 Wir alle müssen treu sein und den Verantwortlichkeiten in der Furcht Jehovas nachkommen, indem wir über das uns anvertraute wunderbare Gut wachen und über unsere Verwaltung treu Rechenschaft ablegen. Dadurch können wir Jehovas Anerkennung erhalten, indem wir unsere Vorrechte mehren, und können schließlich das Wort hören: „Wohlgetan, du guter und treuer Sklave! Du bist über wenigem treu gewesen. Ich will dich über vieles setzen. Gehe ein in die Freude deines Herrn.“ — Matth. 25:21, NW.

  • Probleme beim Übersetzen der Bibel
    Der Wachtturm 1957 | 15. Januar
    • Probleme beim Übersetzen der Bibel

      ● Kein anderes Buch ist in mehr Sprachen übersetzt worden als die Bibel. Zumindest e i n Buch der Bibel ist in 1084 verschiedene Sprachen übersetzt worden. Wie viele weitere Sprachen gibt es, in denen die Bibel noch nicht vorhanden ist? Etwa 2000. Doch dies sind meistens Stammessprachen, die hauptsächlich in Neuguinea, Afrika, Südostasien und unter den südamerikanischen Indianern gesprochen werden. Somit werden die noch verbleibenden Sprachen nicht von vielen gesprochen, wahrscheinlich sprechen sie noch weniger als 5 % der Weltbevölkerung. Den Menschen, die diese Stammessprachen sprechen, die Bibel nahezubringen, ist für Bibelübersetzer oft ein großes Problem gewesen. Es gibt in diesen Sprachen einfach nicht genügend Wörter für eine buchstäbliche Übersetzung, örtliche Spracheigenheiten, die seltsam und oft belustigend anmuten, müssen berücksichtigt werden. Nach der Aussage eines Beamten der amerikanischen Bibelgesellschaft besitzt das Gbeapo-Volk von Liberia kein Wort für „Prophet“. Dieses Wort muß mit „Gottes öffentlicher Ausrufer“ übersetzt werden. Das Wort „anbeten“ in der Sprache der Cuicatec-Indianer von Mexiko wird zu dem Ausdruck „vor Gott mit dem Schwanze wedeln“. Und in der Sprache des Chokwe-Stammes in Südafrika sind die Wörter „schlug an seine Brust“ etwa wie folgt zu übersetzen: „Er schlug sich an den Kopf“, weil nämlich der Ausdruck „an die Brust schlagen“ für die Leute dieses Stammes eine Geste im Sinne von Billigung ist. Wenn also diese Wörter buchstäblich übersetzt würden, bedeuteten sie direkt das Gegenteil des Beabsichtigten; sie würden das vermitteln, was man auf Deutsch etwa mit dem Ausdruck „er hat sich auf die Schulter geklopft“ wiedergeben würde.

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