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  • Wohin nach der Vernichtung der organisierten Religion?
    Der Wachtturm 1980 | 1. Juni
    • 18. Wessen Zeuge war Jesus Christus auf der Erde, und auf wen muß heute dasselbe zutreffen?

      18 Auch ein Christ darf die Anbetung Jehovas Gottes nicht beiseite schieben. In Offenbarung 1:5 bezeichnet sich der Sohn Gottes, Jesus Christus, als „Der Treue Zeuge“. Als er auf der Erde war, war er ein Jude, ein Israelit. Seinem Volk galten die Worte aus Jesaja 43:10: „‚Ihr seid meine Zeugen‘, ist der Ausspruch Jehovas, ,ja, mein Knecht, den ich erwählt habe.‘“ Jesus bewies, daß er ein treuer und wahrer Zeuge Jehovas war. Seine wahren Jünger müssen heute dieselbe Art Zeugen sein, nämlich Zeugen Jehovas.

      19. Werden sich die Augenzeugen der Vernichtung der Christenheit Jehovas Zeugen anschließen, und welche Hoffnung bieten andere religiöse Systeme solchen Überlebenden?

      19 Wir können auf keinen prophetischen Text der Bibel verweisen, der zeigt, daß nach der Vernichtung des neuzeitlichen Gegenstücks der Stadt Jerusalem in der bevorstehenden „großen Drangsal“ unzählige frühere Anhänger der Christenheit bekehrt würden und sich den verfolgten Christen, die als Jehovas Zeugen bekannt sind, anschließen würden. Viele mögen den durch die feurige Vernichtung der materialistischen Christenheit eintretenden Verlust an Vorteilen ebenso beklagen, wie die in Offenbarung, Kapitel 18 erwähnten Kaufleute die Einäscherung Groß-Babylons beklagen, weil die Geschäftsbeziehungen, durch die sie sich bereichert haben, wegfallen. Manche religiösgesinnte Personen wenden sich vielleicht irgendwelchen nichtchristlichen Religionen zu, die die Christenheit eine kurze Zeit überdauern werden. Doch solche Personen begeben sich nur in ein anderes verurteiltes religiöses System, das wie alle anderen zu Babylon der Großen, dem Weltreich der falschen Religion, gehört. Alle Teile Groß-Babylons sind zur Vernichtung bestimmt.

      20. Wie können wir wissen, wohin die Überlebenden der Vernichtung Groß-Babylons gehen werden?

      20 Wohin werden dann diejenigen gehen, die die Vernichtung Groß-Babylons überleben? Was ist den inspirierten prophetischen Schriften darüber zu entnehmen? Werden und können sie sich auf die Seite derer stellen, die von Jeremia und seinem Sekretär Baruch dargestellt wurden? Was diese Anbeter Jehovas an prophetischen Ereignissen in späteren Jahren erlebten, gibt die Antwort.

  • Entscheide dich heute für den richtigen Weg
    Der Wachtturm 1980 | 1. Juni
    • Entscheide dich heute für den richtigen Weg

      1, 2. (a) Wie wird die Welt gemäß der Bibel in naher Zukunft in religiöser Hinsicht aussehen? (b) Warum ist es heute dringend notwendig, eine Entscheidung zu treffen?

      ES IST allgemein bekannt, daß der weitaus größte Teil der Menschheit heute nicht den Gott der Bibel anbetet, und so war es schon immer. Die Religionsgemeinschaften der Christenheit geben vor, diesen Gott anzubeten, und auch einige andere mögen dies behaupten, indem sie die Bibel zumindest teilweise anerkennen. Doch von welcher Art wird die Welt dann sein, wenn die Anhänger dieser Religionsgemeinschaften vernichtet sein werden oder man sie gezwungen haben wird, ihre Form der Anbetung aufzugeben? Wird sie sich sehr von der heutigen unterscheiden? Es wird eine Welt sein, wie sie die Bibel für die nahe Zukunft voraussagt: eine religionslose Welt, die von kurzem Bestand sein wird.

      2 Diese Welt wird jedoch offener, als es je zuvor geschah, den „Gott dieses Systems der Dinge“ anbeten, bei dem es sich, wie die Schrift zeigt, um Satan, den Teufel, den großen Widersacher Jehovas, handelt (2. Kor. 4:4). Jesus Christus nannte ihn den „Herrscher dieser Welt“ (Joh. 12:31; 16:11). Wie wird sich jemand, der heute über einen derartigen Gedanken entsetzt ist, verhalten, wenn binnen kurzem die ganze Welt gezwungen werden wird, diesen falschen „Gott“ anzubeten? Was wird er aufgrund seiner religiösen Überzeugung tun? Es ist nicht nur vernünftig, sondern auch dringend, heute eine entsprechende Entscheidung zu treffen.

      3. Wie lange im voraus traf Jehova seine Entscheidung, bevor er sie an den Nationen wahr machte?

      3 In Joel 3:14 wird vorhergesagt: „Mengen, Mengen sind in der Tiefebene der Entscheidung, denn nahe ist der Tag Jehovas in der Tiefebene der Entscheidung.“ In der Übersetzung von Dr. Joseph Franz von Allioli lautet Joel 3:14: „Völker über Völker (seh ich) im Tale des Schlachtens; denn nahe ist der Tag des Herrn im Tale des Schlachtens.“ Die Luther-Bibel (1964) spricht vom „Tal der Entscheidung“ (4:14). Der Prophet Joel schrieb sein Buch ungefähr im Jahre 820 v. u. Z., das war, über 200 Jahre bevor Jehova seine „Entscheidung“ im Vorbild an den Nationen der alten Zeit wahr machte.

      4. (a) Welches gute Beispiel gab uns Jehova in dieser Hinsicht? (b) Inwiefern gab uns Baruch, der Sohn Nerijas, ein gutes Beispiel?

      4 Jehova gab uns ein gutes Beispiel. Er traf seine Entscheidung im voraus und gab sie öffentlich bekannt. Heute, in einer nicht weniger kritischen Zeit, muß jeder von uns vor der herannahenden Weltkatastrophe eine persönliche Entscheidung treffen. Wer denkt, er könne die Handlungsweise, der er beharrlich gefolgt ist, dann noch plötzlich ändern, die richtige Entscheidung treffen und so dem Unheil entrinnen, erliegt einer gefährlichen Selbsttäuschung. Baruch, der Sohn Nerijas, gab uns ein gutes Beispiel. Er entschied sich 18 Jahre vor dem internationalen Unglück, über das er im Jahre 625 v. u. Z. im voraus unterrichtet wurde, für die richtige Handlungsweise. Das Jahr 625 v. u. Z. war das vierte Regierungsjahr König Jojakims. Dieser Sohn Josias war der drittletzte König, der in der zum Untergang verurteilten Stadt Jerusalem residierte. Er bestieg den Thron im Jahre 628 v. u. Z., nachdem sein jüngerer Bruder, Jehoachas, von Pharao Necho entthront und nach Ägypten weggeführt worden war.

      5, 6. (a) Wieso war es ein kritisches Jahr, in dem Jeremia von Jehova eine Botschaft für Baruch erhielt? (b) Was empfand Baruch damals gemäß Jeremia 45:1-3?

      5 Nachdem Jojakim drei Jahre in Abhängigkeit von Ägypten regiert hatte, erhielt der Prophet und Priester Jeremia von Jehova eine Botschaft für Baruch, seinen Sekretär. Das war im vierten Jahr König Jojakims. Es war ein kritisches Jahr, denn in diesem Jahr (625 v. u. Z.) wurde Nebukadnezar, der Sohn Nabopolassars, König von Babylon. Der König von Jerusalem mußte jetzt mit dem Herrscher Babylons, dem Herrscher der dritten Weltmacht und Eroberer des Assyrischen Reiches, rechnen. Lesen wir nun Jeremia 45:1-3:

      6 „Das Wort, das Jeremia, der Prophet, zu Baruch, dem Sohn Nerijas, redete, als er diese Worte aus dem Munde Jeremias in ein Buch schrieb, im vierten Jahr Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, als er sprach: ,Dies ist, was Jehova, der Gott Israels, dich betreffend gesprochen hat, o Baruch: „Du hast gesagt: ,Nun, wehe mir, denn Jehova hat Kummer zu meinem Schmerz hinzugefügt! Ich bin ermattet wegen meines Seufzens, und keinen Ruheort habe ich gefunden.‘“‘“

      7. Was mag Baruch empfunden haben, als er die sich verschlechternde Lage Jerusalems beobachtete, und wie mögen sich Jeremias wiederholte Unglücksbotschaften auf ihn ausgewirkt haben?

      7 Wie lange Baruch schon als Sekretär Jeremias gedient hatte, wissen wir nicht, doch er

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