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Dem „König der Nationen“ dienen und überleben?Der Wachtturm 1980 | 1. Mai
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den „Böcken“ haben sie den Gliedern des Überrestes der geistigen Brüder Christi Gutes getan, indem sie sie heimlich oder offen besucht haben, wenn sie „im Gefängnis“, gewissermaßen in einer schlammigen „Zisterne“ oder einem Haus des Todes, waren, und indem sie zu ihrer Befreiung beigetragen haben, um es ihnen zu ermöglichen, sich weiter an Jehovas großem Schlußzeugnis zu beteiligen, das in dem zum Untergang verurteilten System der Dinge gegeben wird (Matth. 25:31-36, 46).
24. Für die Dienste welcher Klasse dankt die Jeremia-Klasse heute Jehova, und welche gemeinsame Tätigkeit werden sie nach der „großen Drangsal“ fortsetzen?
24 Möge es überall bekanntwerden, daß die Jeremia-Klasse Jehova dafür dankt, daß er die „große Volksmenge“ erweckt hat, die von dem äthiopischen Eunuchen Ebed-Melech vorgeschattet wurde, der die letzten Tage des untreuen Jerusalem, der Hauptstadt des Königreiches Juda, erlebte. Die Jeremia-Klasse wird sich unbeschreiblich freuen, an der Seite der Ebed-Melech-Klasse die „große Drangsal“ zu überleben. Schulter an Schulter werden dann beide Klassen in der neuen Ordnung zusammenarbeiten, die durch Christi Tausendjahrreich herbeigeführt werden wird. Ihr Eintritt in die glorreiche neue Ordnung wird der Lohn dafür sein, daß sie heute Jehova Gott, dem Souverän des Universums, dem „König der Nationen“, gedient haben.
Die Artikelserie über die Prophezeiung Jeremias wird im „Wachtturm“ vom 1. Juni 1980 fortgesetzt.
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Ein Glaube, der eine Umwandlung bewirktDer Wachtturm 1980 | 1. Mai
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Ein Glaube, der eine Umwandlung bewirkt
Ein junger Ehemann aus Finnland war früher stark drogenabhängig. Mit 14 Jahren hatte er sich einer Gruppe Rauschgiftsüchtiger angeschlossen und wurde sogar zum Dieb, um seiner Sucht frönen zu können. Dafür landete er im Gefängnis. Schließlich lebte er mit einem Mädchen zusammen, das zur selben Gruppe gehörte. Im Jahre 1977 bemühte er sich, von der Drogensucht frei zu werden. Nachdem beide die Zeitschriften „Der Wachtturm“ und „Erwachet!“ gelesen hatten, besuchten sie einen christlichen Kongreß. Von der geistigen Reinheit, die sie dort beobachteten, waren sie tief beeindruckt. Sie waren gerührt, die glücklichen Familien zu sehen. Es regte sich ihr Gewissen, und sie erkannten, daß sie falsch handelten. Man begann mit ihnen ein Heimbibelstudium, und sie fingen an, christliche Zusammenkünfte zu besuchen. Im September 1977 löste die junge Frau ihre Bande zu Babylon der Großen, dem Weltreich der falschen Religion und sie ließen sich auch gesetzlich trauen. Danach beteiligten sie sich am Predigtdienst und verkündigten die Königreichsbotschaft anderen. Der Mann erinnert sich, daß er auf dem Bezirkskongreß im Jahre 1977 sehr ermuntert wurde, als ein Bekannter, der zuvor ebenfalls drogensüchtig war, ihm auf die Schulter klopfte und sagte: „Hast du Amphetamine genommen? Das habe ich auch einmal. Aber keine Angst! Du wirst genauso davon frei werden, wie ich es mit der Hilfe Jehovas wurde.“ Die Taufe dieses jungen Ehepaares auf dem internationalen Kongreß in Helsinki am 15. Juli 1978 war ein lebendiges Beispiel eines siegreichen Glaubens, eines Glaubens, der eine umwandelnde Kraft besitzt.
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