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Was wollte der Weise damit sagen?Der Wachtturm 1978 | 1. Januar
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können auch Menschen plötzlich, ohne Warnung, vom Tode überrascht werden. Salomo erteilte eine eindringliche Lektion darüber, wie man das Leben, seine echten Vorteile und Gelegenheiten, auf vernünftige und lohnende Weise so lange wie möglich genießen kann.
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Kenias Paradies: Wie sich Menschen ändern könnenDer Wachtturm 1978 | 1. Januar
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Kenias Paradies: Wie sich Menschen ändern können
MILLIONEN Touristen wählen Nairobi, die Hauptstadt Kenias, als Ausgangspunkt für ihre Safaris. In den Nationalparks und Wildreservaten begeben sie sich auf die Suche nach Löwen, Elefanten, Nashörnern, Leoparden und anderen faszinierenden Geschöpfen, die dort in ihrer natürlichen Umwelt anzutreffen sind.
Der Löwe, das größte Raubtier, ist für Safariteilnehmer die Hauptattraktion. Für viele besteht der Reiz einer Safari darin, zu sehen, wie sich dieses majestätische Tier an ein Opfer unter dem friedlichen Steppenwild heranschleicht, es reißt und verzehrt. Demjenigen, der dieses Schauspiel beobachtet, mag die biblische Prophezeiung aus Jesaja, Kapitel 11, in der es heißt, der Löwe werde Stroh fressen wie der Stier und friedlich bei anderen Tieren lagern, tatsächlich seltsam erscheinen.
Heute vollzieht sich jedoch bei Menschen in geistiger Hinsicht eine noch bemerkenswertere Änderung, eine Änderung der Persönlichkeit. Es handelt sich dabei um aufrichtige Menschen, die die biblische Wahrheit kennenlernen und in ein geistiges Paradies gelangen, wo sie frühere aggressive Wesenszüge ablegen und dafür eine Persönlichkeit anziehen, die sich durch Friedfertigkeit und Güte auszeichnet. Dieser Wandel hat sich in den neunzig Versammlungen der Zeugen Jehovas in Kenia viele Male vollzogen. Und in Gottes neuer Ordnung kann damit gerechnet werden, daß sogar die bösartigsten wilden Tiere zahm werden und mit den Menschen und anderen Geschöpfen Gottes in Frieden leben werden.
Das folgende Beispiel zeigt, wie eine Person „zahm“ werden kann:
Ein junger Mann, der aus einem Kaffeeanbaugebiet in der Nähe von Nairobi stammt, hatte als Wanderer ein abenteuerliches Leben geführt und war verschiedenen Beschäftigungen nachgegangen wie Verkäufer, Schlangenfänger und Barkellner. Er hatte mit Polizisten gekämpft, illegale Abtreibungen vermittelt, sich mit vielen Leuten geschlagen und hatte eine lange Liste von Verhaftungen aufzuweisen. Eines Tages fühlte er sich von seinem Arbeitgeber beleidigt und beschloß, „ihm die Augen auszureißen“. Er sprach sogar noch dreist mit seinen Nachbarn darüber. Eine Nachbarin, eine getaufte Zeugin Jehovas, brachte ihn wieder zur Besinnung, indem sie ihm entgegnete: „Wenn du die Bibel kennenlernen würdest, wärst du ein glücklicher Mensch und hättest nicht den Wunsch, deinem Chef so etwas Böses anzutun.“ Ein glücklicher Mensch — das wollte er ja sein! Seine Frage: „Wie?“ führte zu einem Bibelstudium. Bei seiner Taufe auf dem von Jehovas Zeugen veranstalteten Bezirkskongreß „Heiliger Dienst“ sagte er: „Seither habe ich nie mehr versucht, meinem Arbeitgeber oder jemand anders etwas Böses anzutun. Ich kann sagen, daß ich jetzt sehr glücklich bin.“
Wahrlich eine bemerkenswerte Änderung der Persönlichkeit!
ANFÄNGLICHE HERAUSFORDERUNGEN
Als die ersten Missionare der Zeugen Jehovas im Jahre 1956 dieses herrliche Land betraten,
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