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  • „Führe deinen Dienst völlig durch“
    Der Wachtturm 1964 | 1. September
    • der mit ihm in Harmonie bleibt und sich eng an sein Wort hält, Gelingen. (Ps. 1:1-3) Er verheißt aber auch der ganzen Gruppe von Gläubigen, die „an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten“ zur Einheit mit Christus zusammengebracht wird, Gelingen. (Eph. 1:10, NW) Die natürlichen Israeliten gingen in ihrem Verlangen nach Unabhängigkeit ihre eigenen Wege. Jehova sagte ihnen deshalb, seine Gedanken und Wege seien weit höher und ganz verschieden von ihren Gedanken und Wegen. Israel erfüllte seine Verpflichtungen Jehova gegenüber nicht. Heißt das aber, daß sich Jehovas Vorhaben nicht erfüllte? Er veranschaulichte das anhand des Regens und des Schnees, die vom Himmel herabfallen und erst (in Form von Dunst) wieder dahin zurückkehren, wenn sie die Erde getränkt und befruchtet haben, um dem Sämann Samen und dem Essenden Brot zu geben. Dann wandte er dieses Bild auf eindrucksvolle Weise an, indem er sagte: „Also wird mein Wort sein, das aus meinem Munde hervorgeht; es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe [bestimmt Gelingen haben in dem, wozu ich es gesandt habe, NW].“ Wozu sandte Gott sein Wort, das „bestimmt Gelingen haben“ sollte? Mit Bezug auf das geistige Israel, die Christenversammlung, und ihre schafähnlichen Gefährten lesen wir in der Prophezeiung weiter: „In Freuden werdet ihr ausziehen und in Frieden geleitet werden.“ Darauf folgt eine herrliche, bildhafte Beschreibung des wiederhergestellten Paradieseszustandes, in dem sich die unter der Verwaltung Christi zur Einheit zusammengebrachten treuen Diener Gottes, bildlich gesprochen, befinden. „Es wird Jehova zum Ruhme, zu einem ewigen Denkzeichen sein, das nicht ausgerottet wird.“ — Jes. 55:8-13.

      23. Wie tröstet und ermuntert uns Jehova heute?

      23 Welch ein Gegensatz zu der heutigen wider sich selbst entzweiten Welt und ihren sich bekämpfenden Reichen! Jehova sendet nun sein Wort, seine reine Botschaft der Wahrheit, aus und hilft uns in seiner Güte es zu verstehen. Durch den Reichtum seiner unverdienten Güte hoffen wir, unseren Dienst, eng miteinander vereint, völlig durchzuführen. Jehova sagte über unsere Zeit folgendes voraus: „Denn alsdann werde ich die Lippen der Völker in reine Lippen umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen und ihm einmütig dienen.“ — Zeph. 3:9.

  • Die Wahrheit ist nicht mit Geld zu bezahlen
    Der Wachtturm 1964 | 1. September
    • Die Wahrheit ist nicht mit Geld zu bezahlen

      EIN Jude aus Israel, der sich seit einiger Zeit für das Werk der Zeugen Jehovas interessiert, berichtet über folgendes Erlebnis: „Eines Tages klopfte es an meine Tür. Ein Vertreter des Rabbinats trat ein und sagte zu mir, sie hätten gehört, ich hätte meine Religion gewechselt. Das Komitee des Rabbinats sei zusammengekommen, um die Sache zu besprechen, und habe beschlossen, mir finanziell zu helfen, sofern ich zur jüdischen Religion zurückkehre, denn wahrscheinlich sei ich aus finanziellen Gründen zu einer anderen Religion übergetreten. Ich antwortete ihm, es gäbe Dinge, die man nicht mit Geld bezahlen könne, und zu diesen Dingen gehöre auch die Wahrheit aus Gottes Wort, der Bibel. Diese Wahrheit hätte ich mit Hilfe der Zeugen Jehovas gefunden. Der Vertreter des Rabbinats fragte mich: ‚Wer ist Jehova?‘ Ich antwortete ihm: ‚Es ist für einen Juden beschämend, den Namen Jehova nicht zu kennen!‘ Ich nahm meine Bibel, zeigte ihm zum Beweis verschiedene Texte und fragte ihn dann, ob er mit diesen Beweisen einverstanden sei. Er war offensichtlich verlegen und murmelte: ‚Ich habe schon so lange keine Bibel mehr in der Hand gehabt, daß ich Ihnen darauf keine Antwort geben kann.‘ Dann sagte ich zu ihm: ‚Wenn Sie den Namen Gottes und sein geschriebenes Wort, die Bibel, nicht kennen, warum und zu wem beten Sie dann in der Synagoge?‘ Der Mann wußte nichts zu erwidern. Er sagte: ‚Soll ich Ihnen ein Geheimnis verraten? Ich glaube überhaupt nichts. Ich setze einfach die Tradition meiner Vorfahren fort. Die Hauptsache ist, ich habe meine Stellung beim Rabbinat und werde dafür bezahlt.‘ Ich sprach mit ihm noch eingehend über die Wahrheit, gab ihm einige bibelerklärende Schriften und bat ihn, den Rabbinern zu sagen, ich würde ihnen für die angebotene Hilfe danken, aber ich benötigte sie nicht, weil ich auf Jehova vertraue.“

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