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    Der Wachtturm 1954 | 1. Januar
    • Befehl hin kämpften, geht aus der Tatsache hervor, daß ihre Siege immer und immer wieder dem wunderbaren Eingriff Gottes zuzuschreiben waren. (Jos. 10:11; Richt. 5:20; 1. Sam. 17:47; 2. Chron. 20:15) Außerdem wurden ihre Kriege nicht zu dem Zwecke geführt, das Königreich Israel zu einer Weltmacht auszudehnen. Jahrhunderte zuvor hatte Jehova dieses Land den Nachkommen Abrahams verheißen, und als souveräner Herrscher des Universums (somit auch der Erde), hatte er das Recht, das Land zu geben, wem irgend er wollte. (1. Mose 12:7) So lesen wir, daß David die Grenzen Israels in dem ihnen von Gott verordneten Ausmaße ausdehnte, und weder David noch Salomo setzten irgendwelche Kriege in Gang, um über diese Grenzen hinauszugehen.

      Ferner ließ Jehova Gott die Israeliten klar erkennen, daß sie als seine Vollstrecker dienten und daß sie diese Nationen wegen ihrer Bosheit ausrotten sollten und nicht weil sie selbst so gerecht waren, und wenn sie selbst gesetzlos würden, werde sich Jehovas Rache gegen sie wenden. Wiewohl sie als Jehovas Scharfrichter dienten, wandte Jehova die gleichen Gesetze auf sie an, gleichwie in modernen Ländern erwartet wird, daß ein Polizist dem Gesetz gehorcht. Jehova raffte in den Tagen Noahs eine böse Welt durch eine Flut hinweg; er raffte böse Städte wie Sodom und Gomorra durch Feuer hinweg, das aus dem Himmel herabkam; er vernichtete Ägyptens Erstgeborene mittels einer Plage; und er konnte die Nation Israel dazu gebrauchen, seine Feinde mittels menschlicher Kriegführung zu vernichten, wenn er dies tun wollte. Gott duldet die Bösen bis zu seiner bestimmten Zeit, sie zu vernichten. — 5. Mose 9:4-6; Röm. 9:22.

      Überdies waren Jehovas Taten wider die Feinde seines Volkes damals eine prophetische Darstellung seiner kommenden Gerichte. Deshalb wird seine ‚Schlacht des großen Tages‘ als Harmagedon bezeichnet. (Richt. 5:19; Ps. 83:1-18; Off. 16:14, 16) Als Christus Jesus kam, machte er allem Gebrauch fleischlicher Waffen durch Gottes Diener endgültig ein Ende, indem er deutlich sagte: „Alle, die das Schwert nehmen, werden durch das Schwert umkommen.“ (Matth. 26:52, NW) Seine Nachfolger beteiligen sich an einem geistigen Kriege, gebrauchen das Schwert des Geistes, Gottes Wort, und nicht fleischliche Waffen. (2. Kor. 10:3, 4; Eph. 6:12-17) Geduldig warten sie auf Jehova, damit er Rache übe. — Zeph. 3:8; Röm. 12:19.

      Wenn das, was im Vorangegangenen gesagt worden ist, jemanden verletzen sollte, so beachte er, daß wir nicht erwarten können, zur Wahrheit zu gelangen, wenn wir uns in unseren Glaubensansichten eher durch das Gefühl als durch unseren Verstand leiten lassen. Gottes Wort sagt: „Kommt denn und laßt uns miteinander rechten.“ (Jes. 1:18) Dies bedeutet, daß wir Vergleiche anstellen und ruhig und objektiv die Tatsachen und vorgebrachten Beweisgründe erwägen und dann bereit sein sollen, die Kosten zu zahlen, denn die Wahrheit wird etwas kosten. Deshalb wird uns der Rat gegeben: „Kaufe Wahrheit und verkaufe sie nicht.“ — Spr. 23:23.

  • Säuglinge übertreffen den Prediger
    Der Wachtturm 1954 | 1. Januar
    • Säuglinge übertreffen den Prediger

      ● Unter dem Titel „Stärke für den Tag“, einer Spalte in der Zeitschrift Times Herald, Dallas (Texas), 21. März 1953, lesen wir folgende Erklärung: „An einem freundlichen Sonntagmorgen des vergangenen Sommers besuchte ich einen Kirchengottesdienst auf einem bekannten Zeltplatz. Dieser Platz war der Ort vieler begeisternder religiöser Zusammenkünfte. An dem Morgen, an dem ich anwesend war, saßen ungefähr 200 Leute in einem Auditorium, das bequem 1500 Leute fassen konnte. Nur zwei Personen in der Versammlung schienen im Alter zwischen 15 und 30 Jahren zu sein. Der Prediger hielt eine Predigt über ein wissenschaftliches Thema und berührte nicht einmal annähernd die Probleme, die wir Sünder auf den Kirchenbänken hatten. … Zwölf Kinder auf dem Podium sangen ein Lied und taten es so gut, daß das Herz eines jeden in himmlische Höhen gehoben wurde. ‚Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge‘ — aber nicht aus dem Munde des Predigers.“

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