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  • Produktives Zeugnisgeben
    Der Wachtturm 1957 | 1. März
    • Königreichsfrucht hervor. (Apg. 10:44-47; 13:48, 49; 15:30-32; 28:30, 31, NW) Nun ist in diesen „letzten Tagen“ das produktive Zeugnisgeben neu belebt worden. Im Jahre 1919 zum Beispiel gab es nur wenige Tausende, die aktiv im Predigtdienste standen, aber bis zum Jahre 1945 war die Zahl der aktiven Prediger in der ganzen Welt auf 141 606 angewachsen. Dieses wunderbare Wachstum bereitete den Zeugen Jehovas in jenem Jahre viel Freude und diente zu ihrer Ermutigung. Doch beachte man ihre Freude jetzt, da im Jahre 1956 eine Höchstzahl von über 640 000 Verkündigern über ihren Dienst berichteten, was eine Zunahme von einer halben Million in zehn Jahren ausmacht. Das produktive Zeugnisgeben hat Frucht getragen! Ja, allein in zehn Wochen während des Sommers 1955, da der Reihe nach Kongresse „Triumphierendes Königreich“ stattfanden, symbolisierten 13 000 Personen ihre Hingabe an Jehova. Den Gereiften in der Organisation obliegt die dringende Pflicht, Anfängern behilflich zu sein, zur Reife heranzuwachsen, damit auch ihr Zeugnisgeben produktiv werden möge. Wagen wir es, die Zahl derer zu beschränken, die sich uns im Verkündigen der guten Botschaft noch anschließen werden? Jehova sei Dank für die Mehrung der „Arbeiter“ in dieser Zeit der Ernte! Wir zielen darauf hin, daß all unser produktives Zeugnisgeben zu seiner Ehre erfolge, und bitten um seinen beständigen Segen.

      23. Was für Fragen müssen wir bejahend beantworten können, um produktive Zeugen zu sein?

      23 Stellen wir uns daher, angesichts der Produktivität der Neuen-Welt-Gesellschaft Jehovas, selbst einige praktische Fragen: Wo stehen wir in Jehovas Mitteilungsorganisation? Welche Beweise besitzen wir, die anzeigen, daß wir produktive Zeugen sind? Arbeiten wir, oder fahren wir bloß mit? Geben wir das rechte Beispiel, was persönliches Studium und getreuen Versammlungsbesuch betrifft? Sind wir regelmäßig im Dienste von Haus zu Haus, benutzen wir dabei Bibelpredigten, führen wir regelmäßig Nachbesuche und Bibelstudien durch, und helfen wir anderen durch Unterstützung des Schulungsprogramms? Beteiligen wir uns an allen Zeugnisfeldzügen und unterstützen wir sie? Gute Produktion fordert, daß wir dies alles tun. Da Jehova produktiv ist, müssen auch wir es sein, während wir zusammen in seiner Neuen-Welt-Gesellschaft wirken, die aus denen besteht, welche Königreichsfrüchte bringen. Dies muß der Fall sein, wenn wir in seiner neuen Welt zu leben wünschen. Jehovas wunderbarste Segnungen warten auf solch produktive Zeugen, und jeder, der die Wahrheit kennt, kann Zeugnis geben. Alles, was jemand tun muß, ist, mit seinem Nächsten zu reden und über die Bibel zu sprechen. Auch ihr alle, ihr Leser des Wachtturms, könnt Jehovas Königreich als die einzige Hoffnung für die Menschheit verkündigen!

  • Fragen von Lesern
    Der Wachtturm 1957 | 1. März
    • Fragen von Lesern

      ● Warum berechnen Jehovas Zeugen manchmal eine prophetische Zeit auf der Grundlage ‚eines Jahres für einen Tag‘, während sie zu anderen Zeiten die Tage buchstäblich deuten? — W. A., Vereinigte Staaten.

      Die Tatsache, daß nach der Regel, wie sie in Hesekiel 4:6 aufgezeichnet ist, „ein Tag für ein Jahr“ gilt, bedeutet nicht, daß wir sie willkürlich durch die ganze Bibel hindurch bei jedem Text anwenden könnten. Wir dürfen eine Illustration der Schrift oder eine biblische Prophezeiung nicht mit einer anderen verwechseln. Der Zusammenhang wird in jedem Falle anzeigen, ob eine Zeitperiode bildlich oder buchstäblich zu verstehen ist. Zum Beispiel zeigt der Begleittext zu den „sieben Zeiten“ oder „sieben Jahren“ in Daniel, Kapitel 4, daß bei deren vollständiger Erfüllung alle vorausgesagten Dinge nicht in 2520 buchstäblichen Tagen eintreten würden. Am Ende dieser vielen buchstäblichen Tage setzte Jehova Gott den Einen, den er erwählt hatte, Christus Jesus, nicht über die Königreiche der Menschen. Es muß also ein größeres Zeitmaß angewendet werden. Die in Hesekiel 4:6 dargelegte Regel liefert dieses größere Zeitmaß, und die 2520 Tage werden zu 2520 Jahren, die im Jahre 1914 zu Ende kamen. Wenn aber in Offenbarung 11:1-4 von 1260 Tagen die Rede ist, wird offenbar, daß dies nicht eine Periode von 1260 Jahren sein könnte, weil all das, wovon dort die Rede ist, in der begrenzten „Zeit des Endes“ stattfinden soll. Deshalb sind die Tage oder die zweiundvierzig Monate von je dreißig Tagen als buchstäbliche Tage aufzufassen. Siehe bitte das Buch Licht, Band 1, Seite 192—205.

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