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  • Arbeitslosigkeit — immer noch ein weltweites Problem
    Erwachet! 1984 | 8. Dezember
    • an der Elfenbeinküste einer von fünf Arbeitern arbeitslos.

      Die Folgen

      Viele unterschätzen die psychologischen, physischen und sozialen Folgen sowie die Frustrationen, die sich bei den Arbeitslosen und in ihrem engen Familienkreis aufgrund der trüben Aussichten, wieder Arbeit zu bekommen, einstellen. Beschäftigungslos zu sein „kann sich auf Arbeitnehmer und ihre Angehörigen verheerend auswirken“, wird in einem Bericht über Arbeitslosigkeit gesagt. Darin wird erklärt: „Verlust der Selbstachtung, Schlaflosigkeit, gespannte Familienverhältnisse, Gewaltausbrüche in der Familie, Depressionen, Alkoholmißbrauch und sogar Selbstmord sind als Folgeerscheinungen des Arbeitsplatzverlustes nur zu gut belegt.“ In den Schlagzeilen der Zeitungen wird behauptet: „Selbstmord, Verbrechen und Arbeitslosigkeit gehen Hand in Hand.“

      Die „Abhängigkeit der Selbstmordrate von der Wirtschaftslage“ wird von manchen bestritten, aber in dem Bericht über eine Untersuchung, die in den Vereinigten Staaten durchgeführt wurde, wird auf einen 13prozentigen Anstieg der Selbstmordrate innerhalb von drei Monaten hingewiesen, während „die Arbeitslosenrate parallel dazu um 28 Prozent anstieg“. Nach dieser Analyse „führt ein 1prozentiger Anstieg der jährlichen Arbeitslosenrate zu 320 weiteren Selbstmorden pro Jahr unter männlichen Arbeitslosen“.

      Die negativen psychologischen Auswirkungen sind sehr ernst. „Arbeitslosigkeit als Todesursache“, lautete eine weitere Schlagzeile. In dem betreffenden Artikel wurde von einer Zunahme der Herzkranzgefäßerkrankungen und einem Anstieg der Morde berichtet. Hugh Drummond, Arzt und Journalist, nannte die Arbeitslosigkeit „eine der größten Bedrohungen für die Gesundheit, die je aufgetreten sind“. Ein Geistlicher stellte fest: „Ich habe Leute beerdigt, deren Todesursache nach meiner Meinung die Arbeitslosigkeit war.“

      Kann man, falls man entlassen wird, etwas tun, um mit den verheerenden Folgen der Arbeitslosigkeit fertig zu werden? Wie kann man sich behelfen, bis man wieder Arbeit findet? Wie ist es möglich, selbst eine Arbeit zu schaffen oder eine andere zu finden? Was kann zugunsten des Gemütszustandes getan werden, der ausschlaggebend für die Aufrechterhaltung des psychischen Gleichgewichts ist?

  • Wie man die Arbeitslosigkeit bewältigt
    Erwachet! 1984 | 8. Dezember
    • Wie man die Arbeitslosigkeit bewältigt

      „LEIDER sind wir gezwungen, Sie zu entlassen.“ Diese Worte versetzen dir einen Stich. Dann folgt ein Gefühl der Verzweiflung. Zukunftsängste ergreifen dich. Das überwältigende Gefühl der Hilflosigkeit und Frustration wird durch die trüben Aussichten, einen Arbeitsplatz zu bekommen, nur noch vergrößert. Jeder neue Tag wird zu einem Alptraum. Wie eine dunkle Wolke kommt ein unerbittliches Schuldgefühl auf dich zu.

      Für einen wachsenden Teil der Bevölkerung ist die Aussicht, in eine solche Lage zu geraten, sehr realistisch. Für viele andere ist es bereits eine harte Tatsache. Ohne Gnade trifft es alle Rassen, Altersgruppen und wirtschaftliche Stellungen und somit eine wachsende Anzahl derer, die nie zuvor daran gedacht haben, daß sie ihre Arbeit aufgeben müßten. Selbst wenn jemand wieder Arbeit findet, können die Folgen der Arbeitslosigkeit im Leben des einzelnen oder

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