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  • Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1971
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1971
    • diese Angelegenheit überlassen. Unsere Sache ist es, zu predigen und unsere Brüder mit geistiger Speise zu versorgen, und dies muß an erster Stelle stehen. Wegen der gewaltigen Zunahme der Arbeit im Betrieb in Brooklyn ist daher beschlossen worden, nach dem Jahre 1971 keinen Kalender mehr herauszugeben. Dies wird für uns eine große Hilfe in der Herstellung von Zeitschriften, Büchern und anderen notwendigen Dingen sein, und es wird keine Unterbrechung des Ablaufs der Arbeit geben, die wir jeden Monat des Jahres in unserem Betrieb zu tun haben.

      Wir haben den Kalender immer gern gedruckt, aber wir glauben, daß der Bedarf an anderen Veröffentlichungen in dieser Zeit so groß ist, daß all unsere Brüder leicht ohne einen Kalender der Gesellschaft auskommen können. Alle, denen das Jahrbuch in ihrer Sprache zur Verfügung steht, können es benutzen, um auf dem Rand täglich Notizen über Dienstangelegenheiten und andere Dinge zu machen.

      Wir werden auch weiterhin in der Zeitschrift Der Wachtturm eine Abbildung zum Jahrestext bringen, und dadurch werden natürlich jedes Jahr, wenn der Jahrestext im Wachtturm (im Englischen gewöhnlich in der Ausgabe vom 15. Dezember) behandelt wird, sechs bis sieben Millionen Menschen erreicht. Wir sind sicher, daß alle Brüder Verständnis dafür haben, daß wir den Druck des Kalenders einstellen. In Zukunft werden wir unsere ganze Zeit dafür einsetzen, das zu drucken, was wichtiger und notwendiger ist. Der Kalender mag ab und zu in unserer Wohnung ein Zeugnis gegeben haben, aber zum größten Teil müssen wir für Gelegenheiten, über die Wahrheit zu sprechen, sorgen, indem wir von Haus zu Haus gehen und Bibelstudien einrichten.

      Alle in der ganzen Welt, die sich Gott hingegeben haben, um in ihrem Leben seinen Willen zu tun, sind bestrebt zu predigen. Es ist für sie etwas Herrliches, dies zu tun. Es ist so, wie es der Psalmist erklärte: „Dein Volk wird voller Willigkeit sein am Tage deiner Macht.“ (Ps. 110:3) Außer allem Zweifel sind Jehovas christliche Zeugen in der ganzen Welt voller Willigkeit, das Werk zu verrichten. Gewiß möchte jeder von uns jetzt soviel Zeit wie möglich damit verbringen, dem Gebot Jesu gemäß Matthäus 28:19 nachzukommen: „Geht daher hin und macht Jünger ..., indem ihr sie ... tauft.“ Vielleicht wird das, was im Dienstjahr 1971 getan wird, das im Jahre 1970 Erreichte noch übertreffen. Wir hoffen, daß dies zum Lobpreis Jehovas so sein wird.

      Nachstehend geben wir einige Erfahrungen unserer Brüder aus der ganzen Welt wieder.

  • Berichte aus verschiedenen Ländern (Teil 1)
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1971
    • Berichte aus verschiedenen Ländern (Teil 1)

      VEREINIGTE STAATEN VON AMERIKA Bevölkerung: 203 774 260

      Verkündiger-Höchstzahl: 388 920 Verhältnis: 1 zu 524

      Welch ein wunderbarer Abschluß ist es doch für ein Dienstjahr, daß wir in den Vereinigten Staaten eine Höchstzahl von 388 920 Verkündigern hatten und daß sich 38 790 Personen Jehova hingegeben haben. Dies übertrifft bei weitem irgendein früheres Jahr, soweit es um die Taufe geht. Es ist außerdem interessant, daß der während der Abfassung dieses Jahrbuches zusammengestellte September-Bericht ein schönes Ergebnis zeigt, nämlich daß 387 198 Verkündiger einen vortrefflichen Kampf für den Glauben geführt und im ersten Monat des Dienstjahres jene Verkündiger-Höchstzahl nahezu wieder erreicht haben. Die Vereinigten Staaten sind nur eines von vielen Ländern in der ganzen Welt, die das Dienstjahr im August mit einer neuen Höchstzahl an Verkündigern abgeschlossen haben.

      Erinnerst du dich an die Erfahrung aus dem Jahrbuch 1970 von einem Baptistenprediger, dem, nachdem ihm sein leiblicher Bruder Zeugnis gegeben hatte, das Lesen der Zeitschriften der Gesellschaft so sehr gefiel, daß er anfing, den Stoff daraus zu verwenden, wenn er seiner Gemeinde predigte? In dem Bericht hieß es weiter, daß der Gemeinde das, was sie hörte, gefiel und daß der Baptistenprediger später ein Exemplar des Wahrheits-Buches erhielt, das er zum Studium mit der Gemeinde benutzte. Nach einigen Wochen Studium beschloß die Gemeinde, aus der Baptistenorganisation auszutreten und die Kirche aufzulösen. Was ist danach geschehen? Der ehemalige Baptistenprediger und seine Frau haben ihre Hingabe durch die Wassertaufe symbolisiert und sind jetzt voller Willigkeit, indem sie sich am Werk des Jüngermachens beteiligen. Sechs weitere Mitglieder seiner früheren Gemeinde haben sich ebenfalls taufen lassen, achtzehn studieren die Wahrheit, und zwölf beteiligen sich am Felddienst.

      Das Bibelstudientraktat zurückzulassen, wenn niemand daheim ist, hat zu vielen schönen Erfahrungen geführt, zum Beispiel zu folgender aus Colorado: „Erst vor wenigen Wochen hatte ich ein sehr nettes Erlebnis. Ich traf etliche Leute nicht daheim an ..., aber das war nicht das Nette. Wenn niemand aufmacht, lasse ich in der Tür ein Traktat mit der Einladung zum Bibelstudium zurück, auf dem ich meinen Namen und die Telephonnummer vermerkt habe. Gleich nachdem ich aus dem Felddienst heimgekommen war, läutete das Telephon. Der Anrufer war eine Frau, die das Traktat gefunden hatte, das ich in ihren Türspalt gesteckt hatte.“ Jetzt wird mit der Wohnungsinhaberin ein Studium durchgeführt, und sie besucht die Zusammenkünfte und hofft auf Jehovas neue Ordnung der Dinge. Die Verkündigerin schließt die Erfahrung mit folgenden Worten ab: „Zu welch einem schönen Ergebnis hat es geführt, nur einen kleinen Zettel dort zurückzulassen, wo niemand an die Tür kam!“

      Durch die Eintragung eines Telephons für die Versammlung ist vielen Menschen geholfen worden, Verbindung mit uns aufzunehmen. Ein Kreisdiener aus Kalifornien schrieb: „Eines Morgens, gerade als wir den Königreichssaal verließen, um in den Dienst zu gehen, läutete das Telephon. Die Frau am anderen Ende sagte, sie hätte unser ‚blaues Buch‘ bekommen, es durchgelesen und wenn das, was darin stehe, die Wahrheit sei, sei das, wie sie sagte, ,phantastisch‘. Sie wollte wissen, wann wir unsere Zusammenkünfte hätten. Am Sonntag war sie beim öffentlichen Vortrag zugegen, und sie blieb bis zum Schluß. Es wurden Vereinbarungen getroffen, mit ihr die Bibel zu studieren.“

      „Sind Sie eine richtige, leibhaftige Zeugin Jehovas?“ So reagierte in einem Büro eine Empfangsdame, die an ihrer Arbeitsstelle im Empire State Building in New York fleißig auf der Schreibmaschine geschrieben hatte. Nachdem die Pionierschwester ihr versichert hatte, sie sei eine Zeugin für Jehova Gott, sagte die Empfangsdame, soweit sie wisse, sei es das erstemal, daß sie mit einem Zeugen Jehovas spreche. Es waren schon Zeugen an ihre Tür gekommen, denn sie hatte Traktate, Einladungen zum Bibelstudium, Handzettel und gelegentlich eine Zeitschrift gefunden, die unter die Tür geschoben worden waren. Die Empfangsdame nahm die Zeitschriften entgegen und bat die Pionierschwester, bei ihr vorzusprechen. In einem anderen Büro sagte ein „junger Koreaner“, wie die Pionierin berichtet, er hätte „gedacht, die Zeugen Jehovas würden nie kommen. Seine Abonnements auf die Zeitschriften waren abgelaufen, und er wollte sie erneuern. Er nahm mehrere Bücher und bat mich, wieder vorzusprechen, da er wußte, daß er eine Entscheidung treffen müßte und daß er dazu nicht mehr viel Zeit hätte.“ Die Pionierin konnte alle dreiundachtzig Geschosse bearbeiten und wurde nirgends aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Diese Pionierin hatte viele nette Erlebnisse, und sie berichtet abschließend: „Viele Berufstätige trifft man im regulären Haus-zu-Haus-Dienst aus dem einen oder anderen Grunde nicht an, oder sie sind gar nicht anzutreffen. Bei jüngeren Leuten im Alter von 18 bis 23 Jahren, die daheim wohnen, ist es so, daß man die Eltern antrifft, und die jungen Leute selbst werden ausgelassen, aber sie sind zu erreichen, wenn man Geschäfte, besonders Bürogebäude, bearbeitet.“

      Eine Anzahl Brüder und Schwestern, die zur Mittelschule gehen, konnten in den letzten paar Schuljahren Pionierdienst verrichten. Einige Mittelschulen gestatten es den Schülern, vier Stunden in der Schule zu verbringen und vier Stunden zu arbeiten, beispielsweise zum Zweck einer Berufsausbildung. Ein Pionierbruder, der zur Mittelschule geht, schreibt: „Da der Pionierdienst eine Ausbildung für eine Laufbahn ist, wurde mit dem Schulberater vereinbart, daß ich mich am Predigtdienst beteiligen konnte, statt eine weltliche Arbeit zu verrichten. Der Pionierdienst ist für mich eine Kraftquelle gewesen und hat es mir ermöglicht, meinen Klassenkameraden mehr Zeugnis zu geben. Da ich in der Schule Zeugnis gebe, hat Jehova mich mit vier neuen Studien gesegnet. Ein anderer Bruder, der sich dieser Vorkehrung bedient, um Ferienpionier zu sein, hat ebenfalls ein Bibelstudium eingerichtet. Mein leiblicher Bruder, der im ersten Schuljahr der Mittelschule ist, hat in der Schule drei neue Studien eingerichtet.“

      Zum erstenmal haben in einem Dienstjahr über 100 000 Ferienpioniere berichtet — genau waren es 104 008. Das sind 17 818 Ferienpioniere mehr als in irgendeinem anderen Dienstjahr berichtet haben.

      Obwohl in den Vereinigten Staaten so viel von Haus zu Haus Zeugnis gegeben wurde, gab es sehr wenig Behinderungen. Im vergangenen Jahr gab es nur zehn Verhaftungen, und die Brüder wurden wegen Belästigung und Hausierens und weil sie ohne behördliche Genehmigung von Haus zu Haus gegangen seien, angeklagt. Zwei dieser Fälle sind noch nicht entschieden, aber sie werden zweifellos wie die anderen abgewiesen werden. In einer Reihe von Fällen machten die Behörden Schwierigkeiten, doch das Büro in Brooklyn schrieb Briefe an die Anwälte der Stadt oder der County, und so wurde die Angelegenheit jedesmal erfolgreich und zufriedenstellend geklärt. Berufungsverfahren des letzten Jahres wurden dieses Jahr zugunsten der Zeugen Jehovas entschieden.

      Jehovas christliche Zeugen in den Vereinigten Staaten hatten hinsichtlich der im Felddienst verbrachten Zeit und der abgegebenen Bücher und Zeitschriften ihr bestes Jahr. Es ist sehr interessant, festzustellen, daß die Versammlungsverkündiger in den Vereinigten Staaten monatlich durchschnittlich 13,4 Zeitschriften abgaben, die Pioniere 109 und die Sonderpioniere 150,3. All dies zeigt uns, daß es in diesem Land viele Menschen gibt, die sich noch für die Bibel interessieren, und sie möchten etwas darüber hören. Jehovas Zeugen sind bestrebt, sie alle zu erreichen, selbst bis an die Enden jedes Bundesstaates.

      ANDERE LÄNDER

      Im Atlantischen Ozean befindet sich eine kleine Gruppe von Inseln, nämlich die Bermudainseln, für die das Zweigbüro der Vereinigten Staaten ebenso zuständig ist wie für 48 Staaten auf dem Festland. Da die Bermudainseln unter der Aufsicht des Zweigbüros der Vereinigten Staaten stehen, führen wir sie als nächstes auf. Danach sind alle Zweigbüros der Gesellschaft aufgeführt und unter den Zweigbüros die verschiedenen Gebiete, für die sie zuständig sind. Auf Seite 3 findest du das Länderverzeichnis, in dem du schnell ein Land finden kannst.

      BERMUDAINSELN Bevölkerung: 53 000

      Verkündiger-Höchstzahl: 118 Verhältnis: 1 zu 449

      Zweifellos war der Höhepunkt des vergangenen Dienstjahres unser Kongreß „Menschen guten Willens“, der Ende Juli stattfand. Außer

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