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  • Raumsonden auf dem Weg zu anderen Planeten
    Erwachet! 1973 | 8. August
    • mitrissen, zur Oberfläche aufstiegen und dort eine Kruste bildeten.“

      Die Atmosphäre des Planeten besteht, wie man feststellte, zum großen Teil aus Kohlendioxyd. Ihr atmosphärischer Druck ist mindestens neunzigmal so hoch wie der der Erde.

      Eine weitere Entdeckung hinsichtlich der Venus hat mit den Wolkenschichten zu tun, die den Planeten umgeben, Wolken, die so dicht sind, daß Astronomen sogar mit ihren starken Teleskopen seine Oberfläche noch nie sehen konnten. Kann etwas Sonnenlicht die Wolkendecke des Planeten durchdringen? Darüber ist lange Zeit debattiert worden. Die sowjetische Sonde Venera 8 trug ein Photometer, das auf weite Unterschiede in der Lichtstärke empfindlich reagierte. In der Zeitschrift Scientific American vom November 1972 hieß es: „Das Photometer zeigte, daß das Sonnenlicht durch die Atmosphäre sehr stark gedämpft wird ... und daß etwas Sonnenlicht auf die Tagesseite durchdringen kann.“ In der Zeitschrift Time hieß es: „Sowjetische Wissenschaftler konnten feststellen, daß etwa zwei Drittel der Sonnenstrahlung, die die Venus trifft, die dicke Wolkendecke durchdringen und die Oberfläche erreichen.“

      Winde auf der Venus haben in einer Höhe von 50 Kilometern eine Geschwindigkeit von 170 Kilometern pro Stunde. Das ist etwa die gleiche Geschwindigkeit wie die, die die Strahlströmung auf der Erde hat. An der Oberfläche hatten die Winde nur eine Geschwindigkeit von sechs Kilometern pro Stunde.

      Eine weitere Entdeckung war, daß der Planet während seiner Nachtperiode nicht abkühlt. Die Atmosphäre des Planeten bewirkt einen sogenannten „Treibhauseffekt“, der verhindert, daß die Hitze nachts entweicht. Wie groß ist diese Hitze, und könnte in Anbetracht dieser Tatsache Leben auf der Venus existieren?

      Die von der Raumsonde Venera 8 gefunkten Signale zeigten, daß die Oberflächentemperatur der Venus ungefähr 470 °C beträgt — mehr als 140° über dem Schmelzpunkt von Blei! Kein Wunder, daß man in dem wissenschaftlichen Jahrbuch Science Year für 1972 lesen konnte: „Die Signale bestätigten frühere Anzeichen dafür, daß wegen der hohen Temperaturen und des überwältigenden atmosphärischen Druckes kein menschliches Wesen auf der Venus überleben könnte.“

      Ein Raumschiff ist nun zum Jupiter, dem größten der neun Planeten in unserem Sonnensystem, unterwegs. Das ist das Raumschiff Pioneer 10, das am 2. März 1972 von Cape Kennedy aus abgeschossen wurde. Pioneer 10 soll nicht vor Dezember 1973 die Nähe des Jupiters erreichen, da die Reise 990 Millionen Kilometer weit ist. Es ist geplant, daß weitere Sonden zum Jupiter gesandt werden sollen. So heißt es in einem Nachrichtenbericht: „Die NASA [US-Behörde für Luft- und Raumfahrt] plant, mit einem Raumschiff nach Leben auf dem Planeten zu suchen, das 1979 an diesem Planeten vorbeifliegen soll.“

      Was man aus den Weltraumflügen über die Planeten erfahren hat, ist hauptsächlich, daß sie sich nicht als menschliche Wohnstätte eignen, noch hat man dort irgendwelches Leben gefunden. Aber die Suche der Evolutionisten nach Leben im Weltraum geht weiter.

      Gibt es irgendwelchen maßgebenden Aufschluß über das Leben im Weltraum? Können wir mit Sicherheit wissen, ob es außerhalb der Erde Leben gibt?

  • Gibt es Leben außerhalb der Erde?
    Erwachet! 1973 | 8. August
    • Gibt es Leben außerhalb der Erde?

      BEI keinem Raumfahrtunternehmen ist bisher irgendein Lebenszeichen auf irgendeinem der Planeten unseres Sonnensystems entdeckt worden. Man hat auch festgestellt, daß es im Weltraum keine lebenerhaltenden Systeme gibt. Doch evolutionistische Wissenschaftler glauben, daß es irgendwo Planeten gibt, die von vernunftbegabten Lebewesen bewohnt werden. Ist diese Ansicht vernünftig?

      Unter den Evolutionisten selbst glauben nicht alle, daß sich menschliches Leben auf anderen Planeten entwickeln konnte. So gibt Carl Sagan, Astronom an der Cornell-Universität und Sprecher der Evolutionisten, die nach außerirdischem Leben suchen, zu:

      „Wenn wir mit der Erde noch einmal ganz von vorn beginnen und nur den Zufall wirken lassen würden, dann würde selbst unter den gleichen physikalischen Bedingungen nichts entstehen, was auch nur im entferntesten an menschliche Lebewesen erinnerte. Es gibt einfach zu viele Zufälle in unserer Entwicklungsgeschichte, als daß irgendwo anders Lebewesen entstehen könnten, die menschlichen Lebewesen sehr ähneln würden.“ („Time“, 13. Dezember 1971, S. 55).

      Wenn nicht einmal auf der Erde wieder menschliche Lebewesen entstehen würden, wie können dann Evolutionisten erwarten, daß sich vernunftbegabtes Leben auf anderen Planeten entwickelt, die viel unwirtlicher sind?

      Könnte das zutreffen, was ein Herausgeber der Zeitschrift Sciencea sagte, bevor die erste Rakete zum Mars flog: „Die Suche nach Leben auf dem Mars könnte uns den Ruf einbringen, wir seien die größten Dummköpfe aller Zeiten.“?

      Nachdem viele Sonden zum Mars geflogen sind und Tausende von Fotografien gemacht haben, gibt es nicht das geringste Anzeichen für einen Beweis, daß auf dem Mars oder auf anderen Planeten im Sonnensystem oder auf irgendwelchen anderen Planeten im Universum Leben existiert.

      Besonders der Christ weiß, daß selbst nach einer Million Landungen auf dem Mars, der Venus, dem Jupiter, dem Saturn oder auf irgendeinem der Planeten und ihren Monden keine Entwicklung von Leben entdeckt würde. Sowohl das Leben als auch die kompliziert aufgebauten Lebewesen sind das Werk des Schöpfers, wie er es uns ganz deutlich in seinem Wort, der Bibel, sagt. Geld mit dem Hauptziel auszugeben, den Mythos der Evolution zu bestätigen, ist tatsächlich Torheit. (Spr. 1:7; 9:10) Wieviel besser wäre es doch, wenn das Geld nicht ausgegeben würde, um eine irrige wissenschaftliche Theorie über den Ursprung des Lebens zu bestätigen, sondern wenn es für das Leben ausgegeben würde, das es hier auf diesem einzigartigen Planeten gibt!

      Der Mensch für die Erde geschaffen

      Allein über unseren Planeten, die Erde, sagt die Heilige Schrift, daß Gott „sie bildete, damit sie auch bewohnt werde“. (Jes. 45:18) Und vor langer Zeit erklärte Gottes Wort, daß die Himmel dem Schöpfer gehören, „aber die Erde hat er den Menschensöhnen gegeben“. (Ps. 115:15, 16) Somit zeigt die Bibel, daß die Erde einzigartig unter den Planeten ist. Und welch eine wunderbare Heimat im Weltraum ist sie doch für den Menschen! Der Astronaut Frank Borman sagte:

      „Wenn man auf unsere Erde aus 380 000 Kilometer Entfernung blickt und besonders wenn sie über einem Horizont steht, der seit Äonen bombardiert worden ist, dann sieht man, daß unser Planet das einzige im Universum ist, was Farbe hat. Man weiß nicht, ob das Blaue Wasser oder ob es Land ist ... Wir haben einen solch schönen Planeten. ... mit überwältigender Verwunderung frage ich mich, warum in aller Welt wir das nicht schätzen können, was wir haben.“

      Eine solch schöne Heimat im Weltraum, wie der Mensch sie hat, ist nicht von allein oder durch Zufall entstanden. So, wie der Mond nicht durch Zufall in die Umlaufbahn um die Erde gelangen konnte, so konnte die Erde nicht durch Zufall in ihre Umlaufbahn um die Sonne gelangen. Kurz vor dem Mondflug von Apollo 17 sagte der Astronaut Eugene Cernan, der sich damit das zweite Mal auf den Weg zum Mond begab:

      „Wenn man vom Mond aus zur Erde zurückblickt und ihre Vollkommenheit und ihre Schönheit und die Logik all dessen sieht, dann weiß man, daß sie nicht durch Zufall entstanden ist. Sie bewegt sich mit Schönheit, und man bekommt das Gefühl, man blicke so auf unsere Erde, wie Gott — wer auch immer dieser Gott sein mag — sie sah, als er sie erschuf. Ich freue mich, noch einmal dorthin zu kommen und das gleiche Gefühl wieder zu empfinden“ („New York Times“, 8. Dezember 1972).

      Dieser Gott, der die Erde erschuf, ist kein namenloser Gott, sondern er sagt in der Heiligen Schrift: „Ich bin Jehova. Das ist mein Name.“ (Jes. 42:8) „Ach, o Herr Jehova! Siehe, du selbst hast die Himmel und die Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm. Die ganze Sache ist nicht zu wunderbar für dich selbst.“ (Jer. 32:17) Statt im Weltraum nach Leben zu suchen, das sich dort entwickelt haben soll, würden die evolutionistischen Wissenschaftler gut daran tun, den Schöpfer des Menschen kennenzulernen und eine Erkenntnis seines Vorhabens, das er mit der Erde hat, zu erlangen. Aber wie in der Zeit, als Jesus Christus auf Erden war, so ist es auch heute. Jesus sagte in einem Gebet: „Gerechter Vater, die Welt hat dich in der Tat nicht erkannt.“ — Joh. 17:25.

      Es gibt Leben im Weltraum!

      Die Tatsache, daß Raumsonden kein Zeichen von vernunftbegabtem Leben gefunden haben, bedeutet nicht, daß es im Weltraum kein vernunftbegabtes Leben gibt. Es gibt dort bestimmt Leben!

      Trotz der Tatsache, daß es dort keine Lebensformen gibt, die sich „entwickelt“ hätten, existieren großartige intelligente Personen in dem Gebiet, das die Menschen den „Weltraum“ nennen! Es ist sogar Kontakt mit ihnen aufgenommen worden.

      Die intelligenten Personen, die außerhalb der Erde existieren, wurden von Jehova Gott erschaffen. Ihre Erschaffung fand lange vor der Zubereitung des Planeten Erde als menschliche Wohnstätte statt. Gottes Wort spricht von der Zeit, in der Jehova die Erde gründete und in der „die Morgensterne miteinander jubelten und alle Söhne Gottes beifällig zu jauchzen begannen“. (Hiob 38:4-7) Diese „Söhne Gottes“ sind mächtige Personen, Engel, die tatsächlich weit mehr Können und Wissen aufweisen als wir. In der Vergangenheit sind sie von Gott oft dazu benutzt worden, mit Menschen zu sprechen.

      Als zum Beispiel die Zeit gekommen war, in der Jesus als Mensch geboren werden sollte, sandte Gott einen übermenschlichen Boten oder Engel, der in der Bibel „Gabriel“ genannt

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