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Wofür wirst du dich entscheiden?Erwachet! 1976 | 8. Januar
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an dir erfüllen wird: „Wenn es also einem von euch an Weisheit fehlt, so bitte er Gott unablässig, denn er gibt allen großmütig und ohne Vorwürfe zu machen“ (Jak. 1:5).
Es ist gewiß erstrebenswert, von Gott Weisheit zu erlangen, um schwere Zeiten und Probleme besser bewältigen zu können. Ist es nicht auch dein Wunsch, eine solche Weisheit zu besitzen?
Wenn du die Gelegenheit noch nicht ergriffen hast, unter der Anleitung eines christlichen Zeugen Jehovas die Bibel kennenzulernen, warum sie nicht jetzt ergreifen und herausfinden, welch ein hervorragender Führer für das Leben die Heilige Schrift ist? Wir sind sicher, daß du wie Millionen andere — Junge und Alte, Ledige und Verheiratete sowie ganze Familien — später dankbar sein wirst, die Gelegenheit ergriffen zu haben. Setze dich bitte mit Jehovas christlichen Zeugen deines Wohnortes in Verbindung, oder schreibe an die Herausgeber dieser Zeitschrift, und äußere den Wunsch, in deiner Wohnung oder anderswo ein Bibelstudium zu haben. Dann wirst du zu diesem Zweck von einem Zeugen besucht werden.
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Wir beobachten die WeltErwachet! 1976 | 8. Januar
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Wir beobachten die Welt
„Zionismus-Resolution“ — eine schwere Belastungsprobe für die UNO
◆ Die Verabschiedung der sogenannten „Zionismus-Resolution“ in der Vollversammlung der UNO wird zu einer ernsten Kontroverse zwischen den Vereinigten Staaten und den Vereinten Nationen führen, deren Ausgang noch nicht zu übersehen ist. Schon vor der Abstimmung, in der die „Zionismus-Resolution“ mit großer Mehrheit angenommen wurde, hatte die US-Regierung deutlicher und kompromißloser als je zuvor zu verstehen gegeben, daß eine Verabschiedung der umstrittenen Resolution in der Vollversammlung nicht ohne einschneidende Auswirkungen auf das amerikanische Engagement in der Weltorganisation bleiben werde. In dieser Haltung hat die US-Regierung ohne jede Einschränkung die volle Unterstützung des Kongresses.
Amerika hat keinen Platz mehr für Straftäter
◆ Nach einem Bericht der Nürnberger Nachrichten quellen die Gefängnisse in den USA über. In Florida müssen Strafgefangene schon in Armeezelten untergebracht werden. Louisiana bemüht sich um den abgetakelten Navy-Transporter „General Butner“, der in Norfolk im James River vor Anker liegt. Die Schiffskabinen sollen als Gefängniszellen dienen. In Tennessee verhindern die Bewohner von Morristown mit Sprengladungen und Nägeln in den Straßen die Fertigstellung einer 4,5-Millionen-Dollar-Strafanstalt, während sich in überfüllten alten Gefängnissen Überdruck ansammelt. Ähnliche Notstände werden aus Alabama, Virginia und Nordkarolina gemeldet. Auch im amerikanischen Süden wird die Unterbringung verurteilter Verbrecher zum Problem. Dessenungeachtet steigt die Anzahl der Kriminalfälle rapide an. Dazu kommt eine wirkungsvollere Verbrechensbekämpfung, die zusätzlich für mehr Festnahmen und Verurteilungen sorgt. In Nordkarolina müssen schon die Todeszellen doppelt belegt werden. In Georgia liegen Strafgefangene, für die es keine Betten mehr gibt, mit Matratzen auf dem Boden. Virginia ist bereits dazu übergegangen, „leichte Fälle“ frühzeitig zu entlassen, da sie einfach nicht mehr unterzubringen sind. Die Situation hat jetzt tatsächlich explosiven Charakter angenommen, denn laut der Statistik des Justizministeriums befinden sich gegenwärtig 204 349 Amerikaner hinter Gittern. Mehr schafft das System jetzt nicht.
Selbstmord in den USA — zehnte Todesursache
◆ In den USA wird gegenwärtig ein erhebliches Wachsen der Selbstmordquote registriert. Nach einer Statistik nahmen sich im Jahr 1974 26 430 Menschen in den USA das Leben. Dazu kommt die nicht registrierte Dunkelziffer, die nach der Meinung von Experten ebenso hoch liegt. Der statistische Durchschnitt wuchs von 11,7 pro 100 000 im Jahr 1973 auf 12,5 pro 100 000 im Jahr 1974. Damit ist der Selbstmord in den USA an die zehnte Stelle unter den Todesursachen gerückt. Auffallend ist, daß das Gebiet mit der höchsten Selbstmordquote innerhalb der USA Kalifornien ist. Die Selbstmorde stiegen dort von 15,9 pro 100 000 im Jahr 1960 auf 18,8 pro 100 000 im Jahr 1970 an.
Wehrpflichtiger will aus Furcht vor dem Fegefeuer keinen Kriegsdienst leisten
◆ Das Bundesverwaltungsgericht in Berlin hatte kürzlich eine wichtige Entscheidung zu treffen. Ein Wehrpflichtiger aus Westfalen hatte erklärt, er könne keinen Kriegsdienst leisten. Als Grund gab er seinen Glauben an das „Fegefeuer“ und die „Hölle“ an. Daß er dennoch vor dem Bundesverwaltungsgericht keinen Erfolg hatte, lag nicht an seinem Glauben an das Fegefeuer und die Hölle, sondern daran, daß dem Gericht die von dem jungen Mann vorgetragenen Argumente nicht glaubwürdig genug erschienen. Schon das Verwaltungsgericht Arnsberg hatte bei ihm einen Widerspruch festgestellt zwischen der Behauptung, „in der Nachfolge Jesu zu stehen und sich in jeder Situation zu fragen, wie Jesus gehandelt hätte, und der im Verhältnis dazu ungewöhnlichen Interesselosigkeit des Klägers gegenüber der Lektüre der Bibel“.
Sprechender Vogel gekidnappt
◆ In Italien scheint vor den erpresserischen Kidnappern nichts mehr sicher zu sein. Nachdem in jüngster Zeit Millionäre, Kinder und Rennpferde nach Zahlung eines hohen Lösegeldes wieder freigelassen und auch drei Spielfilme wieder zurückgegeben worden waren, war kürzlich ein sprechender Vogel das Opfer von Entführern. Es war eine schwarze Amsel, die Attraktion eines Wirtshauses. Anonyme Anrufer hatten ein Lösegeld von 200 000 Lire (800 Mark) gefordert.
Jeder zehnte Erwachsene wurde bestohlen
◆ Durch eine Umfrage stellte das Hamburger Sample-Institut fest daß 1974 in der Bundesrepublik über vier Millionen Erwachsene bestohlen wurden. Von diesen Diebstählen, von denen jeder zehnte Erwachsene in der Bundesrepublik betroffen worden sei, seien aber nur etwas mehr als die Hälfte der Polizei gemeldet worden. Nur zehn Prozent derjenigen, die den Diebstahl anzeigten, sei bekannt gewesen, ob der Täter gefaßt und verurteilt wurde. Bei 46 Prozent sei das Eigentumsdelikt nicht aufgeklärt worden, und 44 Prozent hätten nicht gewußt, ob die Polizei bei der Fahndung nach den Tätern Erfolg hatte. Bundesinnenminister Werner Maihofer hatte die Zahl der Diebstähle im Jahr 1974 kürzlich mit 1,8 Millionen angegeben.
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Welche Rolle spielt die Religion in Ihrem Leben?Erwachet! 1976 | 8. Januar
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Welche Rolle spielt die Religion in Ihrem Leben?
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