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Ist Gabun wirklich „das Land der Freundschaft“?Der Wachtturm 1971 | 15. Juli
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die für das Verbot verantwortlich sind, ihren Standpunkt zu erklären.
DU KANNST HELFEN
Obwohl sich die Regierung geweigert hat, von Jehovas Zeugen eine Erklärung entgegenzunehmen, kannst du helfen. Wenn du mit einer solchen Verweigerung der Religionsfreiheit, mit der Beschlagnahme von Bibeln und mit anderen unfreundlichen Handlungen gegenüber friedlichen Christen nicht einverstanden bist, so schreibe doch an einen oder mehrere Regierungsmitglieder und -vertreter, die hier aufgeführt sind, und lege deine Ansichten dar. Bitte sie dringend, Achtung vor ihrer eigenen Verfassung und vor Menschen, die den Willen Gottes zu tun suchen, zu bekunden.
Wenn du dies tust, könnte das bewirken, daß die Regierung von Gabun die Sache nachprüft und sich durch eine Änderung ihrer Verfahrensweise bemüht, zu zeigen, daß Gabun „das Land der Freundschaft“ ist, das es zu sein behauptet.
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Sie sehen den Zustand der KirchenDer Wachtturm 1971 | 15. Juli
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Sie sehen den Zustand der Kirchen
● Jehovas Zeugen haben häufig darauf hingewiesen, daß das, was man in den Kirchen der Christenheit sieht, in Wirklichkeit kein Christentum ist. Manche Menschen meinen, solche Schlußfolgerungen seien ungerecht und nicht wirklich wahr.
Letztes Jahr erschienen in der von einer katholischen Kirche in Minnesota (USA) herausgegebenen Zeitung The Defender’s Trumpet einige interessante Bemerkungen hierüber. Die Ausgabe Nr. 5 des 2. Jahrganges enthielt folgendes Zitat:
„Hast du dich schon über die Kirchen verwundert? In der ganzen Welt werden Kirchenorganisationen durch Streitigkeiten zerrissen. Geistliche widersprechen einander öffentlich. Kirchliche Lehre und kirchliche Autorität werden sowohl von Geistlichen als auch von Kirchgängern angegriffen. Ja, in vielen Gegenden hat der Kirchenbesuch so sehr nachgelassen, daß einige Kirchen dazu übergehen, ihn durch Rock-and-Roll-Musik, Tanzveranstaltungen und andere Unterhaltung künstlich zu fördern.
Statt einen gesunden Einfluß auf die Moral auszuüben, entschuldigen außerdem eine Anzahl Geistliche die Homosexualität und sonstigen zügellosen Wandel. Auch die ,Gott-ist-tot‘-Philosophie greift unter ihnen um sich.
Aber was bewirkt, daß die Kirchen sterben? Es ist die Tatsache, daß sie nicht die biblische Wahrheit lehren und sich nicht an biblische Grundsätze halten. Die Geistlichen würdigen die Bibel oft herab und setzen an die Stelle des Wortes Gottes ihre eigene ,Philosophie‘. (Kol. 2:8) ... Was sie anbieten, ist falsche Religion.“
In der katholischen Zeitung hieß es dann: „Obiges ist ein Auszug aus einem vom ,Wachtturm‘ (Jehovas Zeugen) herausgegebenen Traktat. Wir glauben, daß viel davon auf die Situation zutrifft, die hier in St. Stephens herrscht.“
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Trick oder Spiritismus auf dem Konzil in Nizäa?Der Wachtturm 1971 | 15. Juli
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Trick oder Spiritismus auf dem Konzil in Nizäa?
● Sir Edward B. Tylor schildert in seinem Buch Primitive Culture (Urkultur) eine Begebenheit, die sich während des Konzils in Nizäa zugetragen haben soll. Er schreibt:
„Die Kirchengeschichte kennt ein Wunder, das sich am Abschluß des Konzils von Nizäa ereignet haben soll. Im Laufe des Konzils waren die beiden Bischöfe Chrysanthus und Mysonius gestorben; die übrigen Teilnehmer des Konzils trugen die gemeinsamen Beschlüsse, die sie unterzeichnet hatten, zum Grab dieser Bischöfe, richteten das Wort an sie, als würden sie noch leben, und ließen ihnen das Dokument zurück. Am darauffolgenden Tag kamen sie wieder und stellten fest, daß die beiden Unterschriften noch hinzugefügt worden waren; auf dem Dokument konnte man lesen: ,Wir, Chrysanthus und Mysonius, stimmen dem Beschluß der Teilnehmer der Ersten heiligen und ökumenischen Synode in Nizäa zu; obschon wir nicht mehr im Leibe sind, haben wir das Dokument eigenhändig unterschrieben.‘“
War diese Unterschrift durch einen Trick zustande gekommen oder durch spiritistisches Tun? Es ist interessant, daß Tylor diese Begebenheit in seinem Kapitel erwähnt, in dem er den Spiritismus und die Psychographie behandelt.
Diese Begebenheit zeigt, ganz gleich, ob es sich dabei um Spiritismus oder um einen Trick handelte, wie abergläubisch die Teilnehmer des Konzils waren und was für eine Mentalität sie hatten. Kein Wunder also, daß sie für völlig unbiblische Gedanken zu haben waren! Ja, diese Begebenheit bringt etwas Licht in die Frage, warum sich die Teilnehmer des Konzils in Nizäa für die gottentehrende Trinitätslehre entschieden und sie zur Zentrallehre der Christenheit machten.
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