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  • Die „gute Botschaft“ wird weltweit verkündigt
    Erwachet! 1974 | 22. Januar
    • herstellen. In der Zeitschrift Catholic Digest vom Dezember 1962 schrieb er: „Das sind mehr, als alle katholischen Verlage in den USA zusammen herausbringen.“

      Und das war vor über zehn Jahren! Seit jenem Jahr sind die Auflageziffern der katholischen Schriften zurückgegangen, während die der Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! sich mehr als verdoppelt haben.

      Warum diese steigenden Auflagen, während die Auflagen anderer religiöser Zeitschriften sinken oder solche Zeitschriften ihr Erscheinen sogar eingestellt haben? Ist es deshalb, weil Jehovas Zeugen die gute Botschaft von Gottes Königreich verkündigen und Gott ihre Tätigkeit segnet? In der katholischen Zeitschrift Commonweal vom 2. Oktober 1970 wurde ein interessanter Brief veröffentlicht, in dem folgendes über Jehovas Zeugen erwähnt wurde:

      „Worin das Geheimnis ihres Erfolges besteht, erfährt man zur Hauptsache, wenn man ihre einfachen Zeitschriften, Wachtturm und Erwachet!, liest. ...

      Die anonymen Verfasser der Artikel, die in den Zeitschriften der Zeugen Jehovas erscheinen, schreiben verständlich und einfach. Ihr Ziel besteht darin, das gute Wort des Evangeliums weiterzugeben und den Leser zu ermuntern, sich der Quelle ihrer Weisheit zuzuwenden. Sie wollen anspornen, unterweisen und trösten.“

      Die Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! haben einen großen Anteil an der weltweiten Verkündigung der „guten Botschaft“ von Gottes Königreich. Aber das kann auch von anderen Schriften gesagt werden, die Jehovas Zeugen herausgebracht haben.

      Bibeln und biblische Lehrbücher

      Der Bestseller aller Zeiten ist die Bibel. Sie ist ganz oder teilweise in 1 500 Sprachen übersetzt worden. Zu den größten Bibelproduzenten der Welt gehören auch Jehovas Zeugen. Im Jahre 1972 stellten sie 2 407 411 vollständige Bibeln in sechs verschiedenen Sprachen her.

      Aber Jehovas Zeugen drucken und verbreiten nicht nur Bibeln, sondern sie stellen auch Bücher her, die den Menschen helfen, die Bibel zu verstehen. Ihre Druckerei in Brooklyn (New York) zählt zu den größten Druckereien der Welt. Im Durchschnitt werden dort täglich etwa 100 000 gebundene Bücher hergestellt — eine Tageshöchstleistung betrug 170 270.

      Im Jahre 1968 veröffentlichten Jehovas Zeugen das biblische Lehrbuch Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt. Dieses Buch wurde schnell zum meistgekauften Buch aller Zeiten. In der westlichen Welt gibt es außer der Bibel kein Buch, das eine höhere Auflage hätte. In dem Buch Guinness Book of World Records wurde unter der Überschrift „Bestseller“ berichtet:

      „Jehovas Zeugen haben bis Februar 1972 von dem 190 Seiten starken gebundenen Buch Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt ... auf andere Weise als über den Buchhandel 46 000 000 Exemplare in 67 Sprachen verbreitet.“

      Anderthalb Jahre später betrug die Gesamtauflage dieses biblischen Lehrbuches in 84 Sprachen 59 Millionen. Das ist mehr als das Zweieinhalbfache der Auflage des nächsten Bestsellers, der auf der Liste in Guinness Book of World Records erscheint, und das Fünffache der Auflage des Bestsellers unter den Romanen, von dem „insgesamt 11 919 660 Exemplare verkauft“ worden sein sollen. Diese Zahl wird von mehreren Büchern, die Jehovas Zeugen herausgegeben haben, bei weitem in den Schatten gestellt. Dazu gehören folgende Bücher, die in den letzten Jahren veröffentlicht worden sind:

      JAHR DER BUCHTITEL AUFLAGE

      VERÖFFENTLICHUNG

      1967 Hat sich der Mensch entwickelt, 18 000 000

      oder ist er erschaffen worden?

      1968 Die Wahrheit, die zu ewigem 59 000 000

      Leben führt

      1969 Ist die Bibel wirklich 17 000 000

      das Wort Gottes?

      1971 Auf den Großen Lehrer 13 000 000

      hören

       ———————————

      Ergebnis: 107 000 000

      Doch die erwähnten Bücher sind nicht die einzigen, die Jehovas Zeugen in den vergangenen rund sechs Jahren herausgebracht haben. Sie haben auch Millionen größere Bücher gedruckt, zum Beispiel mehr als 600 000 Exemplare des 1 700 Seiten starken biblischen Wörterbuches Aid to Bible Understanding (Hilfe zum Verständnis der Bibel). Und in den Jahren davor sind von dem 352 Seiten starken Buch „Gott bleibt wahrhaftig“ 19 246 710 Exemplare in 54 Sprachen gedruckt worden und von dem 256 Seiten starken Buch Vom verlorenen Paradies zum wiedererlangten Paradies 13 752 775 Exemplare in 60 Sprachen.

      Alle diese Schriften haben nur einen Zweck: den Menschen zu helfen, die gute Botschaft von Gottes Königreich kennenzulernen. Mit der Herausgabe dieser Schriften wird nicht der geringste Gewinn erstrebt. Gebundene Bibeln, die über 1 400 Seiten stark sind, werden für 5 DM (oder 50 lfrs oder öS 30 oder 5 Fr.) und die 192 Seiten starken gebundenen Bücher für 1 DM (oder 13 lfrs oder öS 7,50 oder 1,25 Fr.) abgegeben. Das dafür eingenommene Geld dient nicht dazu, Einzelpersonen zu bereichern, sondern damit wird die Verkündigung der guten Botschaft gefördert.

      Diese Bibeln und biblischen Lehrbücher werden bei den Heimbibelstudien benutzt, die Jehovas Zeugen unentgeltlich mit Personen durchführen, die sich dafür interessieren. In der ganzen Welt werden wöchentlich über eine Million solcher Studien durchgeführt. Ist dieses Bibelstudienprogramm erfolgreich?

      Die Zahl der Königreichsverkündiger wächst

      Dieses Programm hat erstaunliche Ergebnisse gezeitigt. Die bekannte kanadische Kirchenzeitschrift The United Church Observer veröffentlichte einen Brief, in dem es u. a. hieß: „Erst seit ich mit Jehovas Zeugen Berührung habe, kann ich über das Christentum sprechen und es verteidigen. Auch habe ich erst durch sie ein genaues Verständnis des Christentums, Gottes und seiner Werke erworben, weil sie mich angeregt haben, die Antwort auf Fragen in der Bibel zu suchen.“

      Viele, die in dieser Weise unterrichtet werden, veranlaßt ihr besseres Verständnis über Gott und sein Königreich, das, was sie über die „gute Botschaft“ erfahren haben, auch anderen mitzuteilen. Sie geben sich Jehova Gott hin, um ihm zu dienen. In ungefähr fünf Jahren haben Jehovas Zeugen mehr als 680 000 Personen getauft, und diese predigen nun wie sie die gute Botschaft von Gottes Königreich auf der ganzen Erde. Wie hat sich das ausgewirkt?

      Das hat zu einem Anstieg der Zahl von Königreichsverkündigern geführt: In der ganzen Welt predigen jetzt über 1 700 000 Personen. Nun mußte man darangehen, weitere Säle zu bauen, in denen sie sich versammeln können. So kam eine gewaltige Bautätigkeit in Gang. Allein in den Vereinigten Staaten werden im Durchschnitt jede Woche drei neue Königreichssäle fertiggestellt. Das sind gewöhnlich Säle, in denen 150 bis 300 Personen Platz haben. Doch viele dieser Säle sind schon wieder überfüllt.

      In einem afrikanischen Land zum Beispiel gibt es verschiedene Versammlungen von etwa 140 Zeugen, die bei ihren Zusammenkünften regelmäßig 800 Anwesende haben. Im vergangenen Jahr nahmen an der Feier zur Erinnerung an den Tod Christi, die am 17. April stattfand, über 3 883 000 Zeugen und interessierte Personen teil (Luk. 22:19).

      Somit gibt es eine Religion, die blüht und gedeiht! Aber auf dieser Religion ruht der Geist Gottes, weil ihre Verfechter das Werk tun, das er in den „letzten Tagen“ getan haben will — weil sie die gute Botschaft von Gottes Königreich verkündigen.

      Sind Jehovas Zeugen für diese gewaltige Aufgabe, Gottes Königreich „auf der ganzen bewohnten Erde“ zu verkündigen, entsprechend ausgerüstet? Besitzen sie Druckereien, die groß genug sind, um den wachsenden Bedarf an biblischen Schriften decken zu können?

  • Neue Druckereien, damit die Botschaft vom Königreich besser verkündigt werden kann
    Erwachet! 1974 | 22. Januar
    • Neue Druckereien, damit die Botschaft vom Königreich besser verkündigt werden kann

      DIE Zahl der Menschen, die wegen der sich verschlimmernden Weltverhältnisse tief beunruhigt sind, wächst, und sie fragen sich, wie Abhilfe geschaffen werden könnte. Der Bedarf an Schriften, in denen erklärt wird, wie Gott Abhilfe schaffen wird — durch seine Königreichsregierung —, steigt. Wegen der großen Nachfrage nach solchen Schriften mußten Jehovas Zeugen überall in der Welt ihre Druckereien vergrößern oder neue bauen.

      Im Jahre 1920 kauften Jehovas Zeugen die erste Rotationsmaschine und begannen in einem kleinen Gebäude in Brooklyn (New York), selbst zu drucken. Der gesamte Fabrikraum war nur 280 Quadratmeter groß. Im Jahre 1927 wurde eine neue achtstöckige Fabrik gebaut, die fast fünfundzwanzigmal mehr Raum bot als die erste. Aber wegen des steigenden Bedarfs an biblischen Schriften mußte erneut gebaut werden.

      Im Jahre 1968 verfügte man über einen Fabrikraum, der mehr als das Neunfache des Fabrikraums ausmachte, den man 1927 besaß. Die Druckereien bildeten einen Komplex, der so groß war wie vier Häuserblocks oder eine Nutzfläche von 61 500 Quadratmetern darstellte! Und die Zahl der Druckpressen betrug jetzt 18. Doch es sollten noch weitere Fabrikanlagen dazukommen.

      Weitere Fabrikanlagen

      Im November 1969 kauften Jehovas Zeugen den riesigen, aus zehn Gebäuden bestehenden Komplex der Firma Squibb, die pharmazeutische Produkte herstellte. Dieser Gebäudekomplex liegt nicht einmal 800 Meter von ihrer Druckerei in Brooklyn entfernt. Dadurch verdoppelte sich der Fabrikraum beinahe, und man verfügte nun über den dringend benötigten Lagerraum, besonders für die Lagerung von Papier. Im Laufe von fünf Jahren hat sich die Zahl der Rotationsmaschinen — von denen jede 36 bis 45 Tonnen wiegt — mehr als verdoppelt. In der Druckerei in Brooklyn stehen jetzt vierzig solche Maschinen!

      Im Jahre 1972 verbrauchten diese Druckpressen über 18 000 Tonnen Papier — 800 Eisenbahnwagen voll Papier, von denen jeder mit 23 Tonnen beladen war. Eine Druckpresse verbraucht eine 630 kg schwere Papierrolle, deren Papierbahn 8 km lang ist, in vierzig Minuten! Fast jeden Tag werden über 200 Papierrollen verschiedener Größe in biblische Schriften umgewandelt. Auch die zwanzig kleineren Flachpressen verbrauchen Hunderte von Tonnen Papier im Jahr.

      Dennoch erkannte man 1970, daß die Druckerei in Brooklyn den wachsenden Bedarf an biblischen Schriften nicht mehr zu decken vermochte. Daher begann man auf der Wachtturmfarm, rund 160 Kilometer nördlich von Brooklyn, mit dem Bau einer einstöckigen Druckerei, die 91,5 Meter lang und 61 Meter breit ist. Die Druckerei war im März 1971 fertig.

      Aber noch bevor es soweit war, stellte es sich heraus, daß diese Druckerei zu klein war. Der Bedarf an Schriften über die Botschaft vom Königreich war zu groß! Deshalb begann man sofort mit einem weit größeren dreistöckigen Anbau. Wenn dieser Anbau fertig sein wird, werden in diesem Fabrikkomplex über 36 000 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung stehen.

      Im Februar 1973 begann man dort zu drucken. Gegenwärtig werden auf jenen Druckpressen monatlich Millionen von Zeitschriften hergestellt. Bisher sind zehn Druckpressen, die je 36 Tonnen wiegen, aufgestellt worden, doch ist noch Platz genug da für weitere solche Maschinen.

      Einzigartige Druckereien

      Diese Druckereien sind nicht wegen ihrer Größe einzigartig. Es gibt riesige Zeitungsdruckereien, in denen weit mehr gedruckt wird. Aber es ist so, wie die Schrift Modern Lithography (September 1970) bemerkte:

      „Abgesehen von den großen Tageszeitungen der Weltstädte, die in Kanada eigene Wälder und Papiermühlen besitzen, darf man wahrscheinlich die Wachtturm-Druckerei als die Druckerei in den Vereinigten Staaten bezeichnen, die am unabhängigsten von Zulieferern ist.“

      Diese Unabhängigkeit ist in vieler Hinsicht zu beobachten. Zum Beispiel werden in der Druckerei in Brooklyn sämtliche Druckfarben hergestellt, die für die großen Druckpressen gebraucht werden — über 225 Tonnen im Jahr und Dutzende von Farben! Ferner werden Hunderte von Tonnen Leim und Kleister hergestellt, die beim Einrollen der Zeitschriften und beim Binden der Bücher und Bibeln gebraucht werden. Von Dieselmotoren angetriebene Generatoren liefern den Strom für viele der Rotationsmaschinen sowie für andere Druckmaschinen und Buchbindereimaschinen. Die Maschinen werden von 67 Mechanikern gewartet und repariert.

      In dieser Druckerei wird fast alles, was mit der Herstellung von Druckerzeugnissen zusammenhängt, gemacht: Die Manuskripte werden korrigiert (manche übersetzt) und anschließend gesetzt; darauf werden Platten für die Rotationsmaschinen gegossen, und dann kann mit dem Drucken begonnen werden. Die Zeitschriften werden beschnitten, eingepackt und verschickt. Bei der Bücherherstellung läuft der Arbeitsgang ungefähr wie folgt ab: Die Druckbogen werden zu Büchern geheftet, am Rücken geleimt, als Buchblocks in die Decken eingehängt, und dann kommen die fertigen Bücher zum Versand.

      Aber die Unabhängigkeit kann besonders in Verbindung mit dem Personal beobachtet werden. In den Druckereien in Brooklyn arbeiten über 800 Personen. Sie wohnen ein paar Häuserblocks von der Fabrik entfernt und bilden eine Familie, die sogenannte Bethelfamilie. Andere Glieder der Familie arbeiten im Bethelheim, wo sie kochen, waschen usw. Alle Glieder der Familie sind Zeugen Jehovas, die freiwillig hier arbeiten, weil sie aufrichtig wünschen, daß die gute Botschaft vom Königreich auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt wird. Jeder erhält Verpflegung und Unterkunft und monatlich 14 Dollar für persönliche Auslagen. Sie sind nicht an einem materiellen Gewinn interessiert, sondern am Predigen der guten Botschaft von Gottes Königreich.

      Bautätigkeit in anderen Ländern

      Wegen des Bedarfs an biblischen Schriften überall in der Welt haben Jehovas Zeugen in vielen Ländern ebenfalls Druckereien gebaut. Solche Druckereien gibt es in Deutschland, Südafrika, Kanada, England und in der Schweiz, und in jeder stehen eine oder mehrere große Druckpressen. Die Druckereien in Dänemark, Schweden und Finnland stellen jährlich auf kleineren Flachpressen 15 Millionen Zeitschriften her. Auch in Frankreich drucken Jehovas Zeugen Zeitschriften.

      Aber nicht nur in den Vereinigten Staaten sah man sich gezwungen, immer schneller für mehr Fabrikraum zu sorgen, sondern auch in anderen Ländern der Welt. So sind im Laufe von ungefähr einem Jahr (1972) sechs neue Druckereien gebaut worden.

      JAPAN

      In Numasu, 120 Kilometer südwestlich von Tokio, sind vor etwas mehr als einem Jahr ein neues Wohnhaus und eine neue Druckerei gebaut worden. Das Geld wurde von Jehovas Zeugen in Japan aufgebracht, die es zum Teil geliehen und zum Teil geschenkt haben; weitere Anleihen mußten nicht aufgenommen werden. Die Zeugen spendeten so großzügig, daß Ende 1972 der größte Teil des geliehenen Geldes zurückgezahlt war.

      Schon bevor die Druckerei fertig war, wurde eine neue 36 Tonnen schwere Druckpresse — ein japanisches Erzeugnis — aufgestellt. Die erste Zeitschrift, die darauf gedruckt wurde,

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