-
Der guten Botschaft gehorchen — ein LebenswegDer Wachtturm 1978 | 15. Januar
-
-
Der guten Botschaft gehorchen — ein Lebensweg
„Was fordert Jehova von dir zurück, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu wandeln mit deinem Gott?“ (Micha 6:8).
1. Wie betrachten viele Leute heutzutage ihre Religion?
ES IST heute nichts Besonderes, daß sich jemand zu einer Religion bekennt, sich aber im täglichen Leben nicht an ihre Lehren hält. Viele Leute betrachten die Religion als etwas, wozu man „gehört“, nicht als etwas, was ihr Verhalten in der Familie, im Berufsleben und im Umgang mit anderen beeinflußt.
2. Warum wurde das Christentum im ersten Jahrhundert als „der Weg“ bezeichnet?
2 Das wahre Christentum ist jedoch nicht etwas Äußerliches. Es ist schon von Anfang an als „der Weg“ bezeichnet worden, weil es mehr war als nur eine Anbetungsform (Apg. 19:9, 23). Es war ein LEBENSWEG, ein Leben, durchdrungen von der Anbetung Gottes, ein Leben unter der Leitung seines Geistes (Joh. 4:23, 24; 1. Kor. 2:11-13). Aus vielen Texten in den Christlichen Schriften geht eindeutig hervor, daß man Gott nicht mit halbem Herzen dienen kann. Wer ein echter Christ sein möchte, muß ‘seinen Sinn neugestalten’, muß ‘erneuert werden in der Kraft, die seinen Sinn antreibt’, und muß ‘die neue Persönlichkeit anziehen’ (Röm. 12:2; Eph. 4:22-24). Nicht nur eifriges Zeugnisgeben, sondern auch ein guter Wandel wird immer wieder betont (1. Petr. 1:15; 2:12; 3:16; 5:12).
3. In welchem Ausmaß wirkt sich das wahre Christentum auf das Leben eines Menschen aus?
3 Das wahre Christentum wirkt sich daher auf das ganze Leben eines Christen und das seiner Familie aus. Er muß Gott ‘mit seinem ganzen Herzen, seiner ganzen Seele, seinem ganzen Sinn und seiner ganzen Kraft’ lieben und ihm ebenso dienen (Mark. 12:30). Das schließt seinen ganzen Körper, sein ganzes Leben und seine ganze Persönlichkeit ein (Matth. 22:37-39).
IST ES EINEM MENSCHEN UNMÖGLICH, EIN CHRIST ZU SEIN?
4, 5. (a) Ist das, was Gott von einem Christen verlangt, sehr schwierig oder unvernünftig? (b) Sind die Schwierigkeiten die das Christsein in dieser Welt mit sich bringt, größer als seine Vorteile?
4 Ist es sehr schwierig, ein Christ zu sein? Fordert Gott etwas Unvernünftiges, oder verlangt er etwas „ganz Großes“, etwas Menschenunmögliches? Nein. Er sagte einst zu Israel, seinem Volk: „Er hat dir mitgeteilt, o Erdenmensch, was gut ist. Und was fordert Jehova von dir zurück, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu wandeln mit deinem Gott?“ (Micha 6:8).
5 Ist diese Forderung tatsächlich schwer zu erfüllen oder unvernünftig? Alles, was Gott wünscht, ist, daß die Menschen natürlich leben, so, wie sie erschaffen worden sind, so, wie sie leben sollten. Allerdings bringt eine solche Lebensweise in einer Welt, die von Gottes Maßstäben abgewichen ist, Anfeindungen und Schwierigkeiten mit sich (Joh. 16:33; 2. Tim. 3:12). Es ist indes eine Tatsache, daß ein Mensch, der sich an Gottes Maßstäbe hält, von Gewissensbissen frei ist, Herzensfrieden hat, ein sinnvolles Leben führt und getrost in die Zukunft blicken kann (1. Tim. 4:8; 6:6-8).
6. Welche Vorkehrung hat Gott getroffen, damit wir trotz unserer Unvollkommenheit den Weg eines Christen gehen können?
6 Wegen unserer Unvollkommenheit mag es uns schwierig erscheinen, nach biblischen Grundsätzen zu handeln und entsprechend gute Früchte hervorzubringen. Unvollkommene Menschen machen zwar viele Fehler, manchmal sogar schwerwiegende, doch gerade deshalb ist das Sühnopfer Christi dargebracht worden. Es gibt dem reumütigen Christen die Möglichkeit, sich Gott zu nahen, um Vergebung zu empfangen, und Gottes Geist hilft ihm, seine Persönlichkeit neuzugestalten — seine Handlungsweise immer mehr nach Gottes Wegen auszurichten (Hebr. 4:15, 16; 2. Kor. 3:17, 18). Der Apostel Johannes schrieb an seine Mitchristen: „Meine Kindlein, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr keine Sünde begehen mögt. Und doch, wenn jemand eine Sünde begeht, so haben wir einen Helfer beim Vater, Jesus Christus, einen Gerechten. Und er ist ein Sühnopfer für unsere Sünden, doch nicht nur für die unsrigen [die der gesalbten Christen], sondern auch für die der ganzen Welt [die Sünden aller übrigen Menschen]“ (1. Joh. 2:1, 2).
WELCHE ROLLE SPIELT DIE BIBEL ALS RICHTSCHNUR IM LEBEN?
7. Wie betrachten wahre Christen die Bibel, und wie machen sie davon Gebrauch?
7 Da Christen erkannt haben, daß sie sich von Gott leiten lassen müssen, wenn sie sich an seine gerechten Grundsätze halten möchten, spielt das Bibelstudium in ihrem Leben eine wichtige Rolle. Sie halten an den Worten des Apostels Paulus fest: „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk“ (2. Tim. 3:16, 17).
8. Müssen wir, wenn wir die Bibel als inspiriert anerkennen alles, was darin steht, buchstäblich nehmen? Führe Beispiele an.
8 Demnach enthält die ganze Bibel — die Hebräischen Schriften oder das „Alte Testament“ und die Griechischen Schriften oder das „Neue Testament“ — das vollständige Wort Gottes; sie ist durch und durch Wahrheit und von Gott inspiriert, um den Christen auf all seinen Wegen zu leiten. Das bedeutet jedoch nicht, daß alles, was darin steht, buchstäblich zu verstehen wäre, wie einige Fundamentalisten denken. Zugegeben, sie enthält viele buchstäbliche Gebote, aber vieles von ihrem Inhalt ist geschichtlich, und vieles ist in symbolischer oder bildlicher Sprache geschrieben. Zum Beispiel werden Weltregierungen manchmal als Tiere veranschaulicht (Dan. 8:1-8, 20-22; Offb. 17:3, 9-12). Mit einem „Tag“ kann ein Tag von vierundzwanzig Stunden oder eine Periode von Jahren gemeint sein (1. Mose 2:4; Joh. 8:56). Der Kontext und andere damit in Verbindung stehende Erklärungen in der Bibel helfen dem Studierenden zu unterscheiden, welche Texte buchstäblich und welche sinnbildlich oder prophetisch zu verstehen sind.
9. Warum ist für den Christen die ganze Bibel von Bedeutung?
9 Da Christen die Bibel von diesem Standpunkt aus betrachten, studieren sie sowohl die Christlichen Griechischen Schriften, die viele ausdrückliche Gebote und Gesetze enthalten, als auch die Hebräischen Schriften, in denen viele Grundsätze, Veranschaulichungen und Prophezeiungen aufgezeichnet sowie Berichte über geschichtliche Ereignisse festgehalten sind, die zeigen, wie Gott über die Gegebenheiten des Lebens denkt (1. Kor. 10:11). In der ganzen Bibel wird über Begebenheiten und Ereignisse berichtet, die erkennen lassen, wie Gott in verschiedenen Situationen und unter verschiedenen Umständen handelt. All das macht den Christen mit der Persönlichkeit Gottes vertraut und hilft ihm, ‘den Sinn Christi’ zu haben, der Gott besser kennt als irgend jemand anders (1. Kor. 2:16; Matth. 11:27).
MUSS DER CHRIST ASKETISCH LEBEN?
10. Wie bewies Jesus als er auf der Erde war, daß er kein asketisches oder an Riten gebundenes Leben führte?
10 Das Leben des Christen besteht daher nicht aus einer Sammlung von Regeln oder Riten. Das Leben Christi spiegelte den Geist und die Liebe wider, die der Christ zu entwickeln bestrebt sein muß (Matth. 5:44; 1. Joh. 5:3). Jesus war ein Mensch, der Gott in jeder Hinsicht wohlgefällig war (Joh. 8:29). Er handelte nie ungerecht. Obwohl er vollkommen war, führte er kein asketisches Leben. Er war bei Hochzeiten und Gastmählern zugegen, ja er schätzte die guten Dinge, die das Leben bietet (Joh. 2:1-10; Luk. 5:29; Matth. 11:18, 19). Jesus war in jeder Hinsicht bescheiden und mutete sich selbst oder anderen nichts Unvernünftiges zu (Mark. 6:31; Joh. 4:6). Er hatte Freude am Leben und an seiner Arbeit, die darin bestand, anderen zu helfen, Gott zu erkennen (Joh. 4:34). Er zog nicht ständig Vergleiche zwischen seiner Gerechtigkeit und den Fehlern anderer. Er war mitfühlend und barmherzig (Matth. 9:36; Mark. 1:41). Trotzdem verurteilte er Missetaten und stellte Heuchelei bloß (Matth. 15:1-9; 23:23-32).
11. (a) Sollten Jehovas Zeugen eine Sünde mit ihrer Unvollkommenheit entschuldigen? (b) Welchen Kampf muß nach den Worten des Apostels Paulus jeder Christ führen?
11 Christen sehen deshalb in Jesus ihr Vorbild. Selbstverständlich wissen sie, daß sie nicht vollkommen sind wie Jesus, aber sie sind bestrebt, seinem Beispiel zu folgen. Sie bemühen sich, kein Unrecht zu begehen, sind sich aber dessen bewußt, daß die Gerechtigkeit, die sie haben, nicht ihr eigenes Verdienst ist, sondern der Barmherzigkeit Gottes zuzuschreiben und auf ihr Bemühen zurückzuführen ist, nach der Bibel zu leben. Sie denken so wie der Psalmist, der sagte: „Wären Vergehungen das, worauf du achtest, o Jah, o Jehova, wer könnte bestehen?“ (Ps. 130:3). Sie wissen, daß sie Sünder sind und manchmal verkehrt handeln wie der Apostel Paulus, der von sich sagte:
„Ich finde also in meinem Fall dieses Gesetz: daß, wenn ich das Rechte zu tun wünsche, das Schlechte bei mir vorhanden ist. Ich habe wirklich Lust an dem Gesetz Gottes gemäß dem Menschen, der ich innerlich bin, aber ich sehe in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien von dem Leibe, der diesem Tod verfallen ist? Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So bin ich selbst denn mit meinem Sinn ein Sklave des Gesetzes Gottes, mit meinem Fleisch aber des Gesetzes der Sünde“ (Röm. 7:21-25).
12, 13. (a) Wie vermeiden es Christen, „allzu gerecht“ oder „übermäßig weise“ zu sein? (b) Was tut ein christlicher Zeuge Jehovas, wenn er eine Sünde begangen hat? (c) Warum geben Jehovas Zeugen die „gute Botschaft“ an andere weiter?
12 Wer wirklich dem „Weg“ folgt, bemüht sich daher, nicht „allzu gerecht“ oder „übermäßig weise“ zu sein, das heißt, er erweckt nicht den Anschein, weise oder selbstgerecht zu sein, und sucht bei anderen nicht ständig nach Fehlern und Mängeln (Pred. 7:16). Er strebt dagegen aufrichtig nach Gerechtigkeit und gibt weder unrechten Wünschen noch der Versuchung nach, eine schwere Sünde zu begehen und so seine Lauterkeit gegenüber Gott aufzugeben. Dennoch mag ihn die Unvollkommenheit manchmal veranlassen, Fehler zu begehen und zu sündigen. Wenn er eine Sünde begangen hat, gibt er dies zu, bereut und bittet Jehova im Namen Christi um Vergebung (Apg. 10:43). Er stützt sich dabei auf das vollkommene Opfer Christi, die Grundlage der Sündenvergebung (1. Tim. 2:5, 6). Dann setzt er alles daran, die betreffende Sünde nicht mehr zu begehen. Er weiß, daß er Gottes Gunst verlieren würde, wenn er dem Pfad der Sünde folgte. Die „gute Botschaft“, die er gefunden hat, gibt er aus Liebe an andere weiter. Als eifriger Verkündiger der „guten Botschaft“ bemüht er sich, Menschen erkennen zu helfen, daß sie Glauben haben und ihr Leben nach den biblischen Grundsätzen ausrichten müssen. Er führt ihnen als Beispiele Jesus Christus und andere Personen vor Augen, über deren Glaubensleben die Bibel berichtet (Hebr. 11:1 bis 12:3).
13 Da der Gehorsam gegenüber der „guten Botschaft“ auch das Verhalten des Christen im allgemeinen berührt, behandeln wir im nachstehenden einige grundlegende Anforderungen, die Gott an alle Christen stellt.
DIE ROLLE, DIE DIE WAHRHAFTIGKEIT IM LEBEN EINES CHRISTEN SPIELT
14, 15. (a) Warum muß Jehova ‘mit Wahrheit’ angebetet werden? (b) Was bewirkt die „Wahrheit“ im Familienkreis?
14 Da Jehova der Schöpfer des Menschen ist und dessen Bedürfnisse kennt, ist es im Interesse des Menschen, wenn er nach dem Sittenmaßstab lebt, den Gott in der Bibel niedergelegt hat. Fürs erste ist Jehova der „Gott der Wahrheit“ (Ps. 31:5). Er muß „mit Geist und Wahrheit“ angebetet werden (Joh. 4:24). Wahrhaftigkeit ist nicht nur erforderlich, um mit Gott Frieden zu haben, sondern auch, um mit den Mitmenschen in Frieden zu leben. Der Apostel Paulus gab Christen den Rat: „Deshalb, da ihr jetzt die Unwahrheit abgelegt habt, rede ein jeder von euch mit seinem Nächsten Wahrheit“ (Eph. 4:25).
15 Überlegen wir einmal, was die „Wahrheit“ im Familienkreis bewirkt. Wenn stets die „Wahrheit“ geredet wird, können die einzelnen Familienglieder einander vertrauen. Mann und Frau respektieren sich gegenseitig und harmonieren gut miteinander. Es fehlt nicht an Gedankenaustausch. Die Kinder sprechen gern mit den Eltern über ihre Erlebnisse, denn sie wissen, daß sie ihnen Verständnis entgegenbringen und ihnen zeigen, wie sie mit ihren Problemen fertig werden können. Sie wissen auch, daß ihre Eltern nicht das eine sagen und das andere tun. Sie wissen, daß sie in jeder Situation auf die Hilfe ihrer Eltern zählen können.
16. Inwiefern betonen die in Johannes 14:6 aufgezeichneten Worte Jesu, daß der Christ wahrhaftig sein muß?
16 Jesus Christus sagte: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ (Joh. 14:6). Der „Weg“ bedeutet für den Christen, so zu denken, zu empfinden und zu handeln wie Jesus. Das verlangt von ihm, daß er genauso in jeder Hinsicht der „Wahrheit“ entspricht, wie Jesus alles erfüllte, was Gott für ihn im voraus bestimmt hatte. Im nächsten Artikel werden einige weitere Anforderungen behandelt, die man erfüllen muß, wenn man diesen „Weg“ gehen möchte.
-
-
Der Weg des Lebens — ein enger Weg der FreiheitDer Wachtturm 1978 | 15. Januar
-
-
Der Weg des Lebens — ein enger Weg der Freiheit
1. Welche Bedeutung hat das Wort „eng“ in Matthäus 7:14?
JESUS CHRISTUS sagte: „Eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt“ (Matth. 7:14). Das griechische Wort, das Matthäus in seiner Wiedergabe des Ausspruchs Jesu gebrauchte, „wird in Matthäus 7:13, 14 sinnbildlich auf das Tor angewandt, das den Eingang zum ewigen Leben bildet — eng, weil es natürlichen Neigungen entgegengesetzt ist“ (Expository Dictionary of New Testament Words von W. E. Vine).
2. Wieso ist mit der „Enge“ oder Begrenztheit des „Weges“ nicht eine Beschränkung wahrer Freiheit gemeint?
2 Die „Enge“ oder Begrenztheit des „Weges“ deutet daher nicht auf Engstirnigkeit oder übertriebene Frömmigkeit hin. Es ist nicht ein Weg der Einsamkeit wie das Leben in einem Kloster. Er ist in dem Sinne „eng“ oder begrenzt, daß er nicht ohne Schranken, nicht ziellos, nicht unsicher ist. Er ist insofern „eng“, als er einen in bezug auf schädliche Dinge einschränkt. Wahre Freiheit ist keine Konzession, die jemandem gestatten würde, alles zu tun, was ihm gefällt, denn das würde die Freiheit anderer beschneiden. Da dies zu Streit, Haß, ja sogar zu Mord führen würde, wäre die Freiheit bald dahin. Die Nichtbeachtung der weltlichen Gesetze zum Beispiel hätte Anarchie zur Folge und solch schreckliche Zustände, daß niemand mehr wirklich frei wäre und glücklich sein könnte.
3. Wieso ist der Weg des Christen mit Anstrengung verbunden?
3 Ein Christ hat wie jeder andere Mensch viele Schwächen und Fehler. Der Kampf, den er gegen das unvollkommene Fleisch führen muß, um sie abzulegen, ist manchmal entmutigend (Röm. 7:24). Gemäß Lukas 13:24 (Albrecht) sagte Jesus: „Setzt alle Kraft darana, durch die enge Pforte einzugehen.“ Man muß wie ein Wettläufer bei den Olympischen Spielen alle Kraft daransetzen, nicht weil der „Weg“ des Lebens an sich unangenehm oder irgendwie beschwerlich wäre, sondern weil wir ständig dem Druck der Welt und unserer unvollkommenen Persönlichkeit ausgesetzt sind. Die Anforderungen des „Weges“ sind hoch, aber ihnen zu entsprechen bringt größte Zufriedenheit, Freude und Freiheit.
4. Warum kann man einem wahren Christen vertrauen, wie das aus den angeführten Schrifttexten hervorgeht?
4 Ehrlichkeit ist eine der Anforderungen, die den „Weg“ einengen. Kann man sich wirklich sicher fühlen und glücklich sein in einer Welt, in der man seinem Mitmenschen nicht trauen kann? Christen gehen daher den Weg der Ehrlichkeit in Wort und Tat (1. Joh. 3:18). Ein wahrer Christ stiehlt nicht und treibt auch keinen Wucher. Er wendet keine fragwürdigen, unreellen oder betrügerischen Geschäftsmethoden an; er läßt sich nicht „schmieren“ oder bestechen, macht keine Geschäfte „unter dem Ladentisch“ und sucht nicht, durch Bestechung gewisse Vorteile zu erlangen (2. Mose 23:8; Ps. 26:9, 10). Wenn er etwas findet, bringt er es, wenn irgend möglich, dem Eigentümer zurück, ohne eine Belohnung zu verlangen (5. Mose 22:1-3).
5. Ist es einem Christen in der heutigen Welt möglich, immer ehrlich zu sein?
5 Kann aber der Christ, der heute in einem Weltsystem lebt, das auf Unehrlichkeit und Selbstsucht aufgebaut ist, konsequent diesen Weg gehen? Wahre Christen sind schon in Schwierigkeiten geraten, ja haben sogar ihre Stellung verloren, weil sie nicht bereit waren, im Auftrag ihres Arbeitgebers unehrlich zu handeln. Im allgemeinen aber stellen sie fest, daß ihre Arbeitgeber sie respektieren, weil sie für das Geld, das sie verdienen, hart arbeiten, und oft wird ihnen deswegen größere Verantwortung übertragen. Sie sind dafür bekannt, daß sie zuverlässig, gewissenhaft sowie vertrauenswürdig sind und mit anderen gut auskommen. Es erfordert Mut, immer ehrlich zu sein, aber Christen, die den Rat der Bibel befolgen, können sich auf Gottes Verheißung in Hebräer 13:5, 6 verlassen: „Eure Lebensweise sei frei von Geldliebe, indem ihr mit den vorhandenen Dingen zufrieden seid. Denn er hat gesagt: ,Ich will dich keineswegs im Stiche lassen noch dich irgendwie verlassen‘, so daß wir guten Mutes sein können zu sagen: ,Jehova ist mein Helfer; ich will mich nicht fürchten. Was kann mir ein Mensch antun?‘“
EINE GUTE MORAL UNERLÄSSLICH AUF DEM WEG DES LEBENS
6. (a) Welche Früchte hat die „neue Moral“ hervorgebracht? (b) Was sagt der Apostel Paulus über Unmoral und ihre Auswirkungen?
6 Wer die Bibel liest, weiß, daß eine gute Moral im Leben eines Christen unerläßlich ist. Heute sagen jedoch viele Leute, diese Ansicht sei veraltet und die „neue Moral“ mit ihrer Ungebundenheit und Freizügigkeit mache die Menschen frei, so daß sie mehr vom Leben hätten. Stimmt das aber? Betrachten wir die heutige Situation. Welche Früchte hat die „neue Moral“ hervorgebracht? Kummer, zerrüttete Familien, Krankheiten und Tod. Wer sich auf dem Weg des Lebens befindet, kann nicht unmoralisch handeln, ohne sein Glück zu beeinträchtigen. Der Apostel Paulus beschreibt die Folgen der Unmoral, und die heutige Situation ist ein offenkundiger Beweis für die Richtigkeit seiner Worte. Er schrieb über einige Personen, die den Weg der Freizügigkeit eingeschlagen hatten:
„Obwohl sie Gott kannten, verherrlichten sie ihn nicht als Gott, noch dankten sie ihm, sondern sie wurden hohlköpfig in ihren Überlegungen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Wiewohl sie behaupteten, sie seien weise, wurden sie töricht ... Daher überließ sie Gott entsprechend den Begierden ihrer Herzen der Unreinheit, damit ihre Leiber untereinander entehrt würden, ja diejenigen, die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und eher der Schöpfung Verehrung und heiligen Dienst darbrachten als dem Schöpfer ... Deshalb übergab Gott sie schändlichen sexuellen Gelüsten, denn sowohl ihre weiblichen Personen vertauschten den natürlichen Gebrauch von sich selbst mit dem widernatürlichen, und desgleichen verließen auch die männlichen Personen den natürlichen Gebrauch der weiblichen Person und entbrannten in ihrer Wollust zueinander, Männliche mit Männlichen, indem sie unzüchtige Dinge trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen, die ihnen für ihre Verirrung gebührte. Und so, wie sie es nicht billigten, Gott in genauer Erkenntnis zu behalten, übergab Gott sie einem mißbilligten Geisteszustand, so daß sie Dinge taten, die sich nicht geziemen“ (Röm. 1:21-28).
7. Welche Veränderungen muß jemand, der ein Christ werden möchte, gemäß den Worten des Apostels Paulus vornehmen?
7 Im Anschluß daran führte der Apostel die vielen Verbrechen und verwerflichen Handlungen an, die heute in der ganzen Welt allgemein zunehmen (Röm. 1:29-32). In einem anderen Brief schrieb er an Christen: „Ertötet daher die Glieder eures Leibes, die auf der Erde sind, in bezug auf Hurerei, Unreinheit, sexuelle Gelüste, schädliche Begierde und Habsucht, die Götzendienst ist. Dieser Dinge wegen kommt der Zorn Gottes. Gerade in diesen Dingen wandeltet auch ihr einst, als ihr in ihnen lebtet. Nun aber legt sie wirklich alle von euch ab: Zorn, Wut, Schlechtigkeit, Lästerworte und unzüchtige Rede aus eurem Munde“ (Kol. 3:5-8). Personen, die diesen Rat nach bestem Vermögen und mit Gottes Hilfe befolgt haben, die also die unmoralischen Handlungen und die übrigen von Paulus angeführten schlechten Dinge aufgegeben haben, führen jetzt ein viel glücklicheres Leben (1. Tim. 4:8).
RAT UND HILFE DURCH SPIRITISMUS?
8. (a) Warum hoffen heute viele Menschen, von okkulten Quellen Auskunft zu erhalten, und wird ihnen auf diese Weise geistiger Rat und geistige Hilfe zuteil? (b) Durch welche Worte aus den Hebräischen Schriften erfahren wir, wie Gott über den Spiritismus denkt?
8 Die Menschen brauchen heute wirklich Hilfe. Viele sind ratlos und wissen nicht, welchen Weg sie einschlagen sollen. Sie versprechen sich daher von den verschiedensten Quellen Rat und Hilfe. Eine davon ist der Okkultismus — Spiritismus, Wahrsagerei und dergleichen. Helfen ihnen aber solche Quellen, auf den Weg des Lebens zu gelangen? Wird ihnen dadurch geistiger Rat und geistige Hilfe zuteil? Nein, die Bibel rechnet den Spiritismus zu den „Werken des Fleisches“, weil er keine geistigen, sondern fleischliche Wünsche befriedigt (Gal. 5:19-21). Jehova offenbart in seinem Wort, wie er zu allen Formen von Spiritismus sowie zu okkulten Praktiken eingestellt ist und wie er über diejenigen denkt, die sich davon Hilfe versprechen. Er sagte zu den Israeliten, seinem damaligen Volk:
„Du [sollst] nicht lernen, gemäß den Abscheulichkeiten jener Nationen [in Kanaan] zu tun. Es sollte sich in dir nicht jemand finden, ... der sich mit Wahrsagerei beschäftigt, der Magie treibt, oder jemand der nach Omen ausschaut, oder ein Zauberer oder einer, der andere mit einem Bannspruch bindet, oder jemand, der ein Geistermedium befragt, oder ein berufsmäßiger Vorhersager von Ereignissen oder jemand, der die Toten befragt. Denn jeder, der diese Dinge tut, ist für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges“ (5. Mose 18:9-12).
9. An wen wendet man sich in Wirklichkeit, wenn man durch spiritistische Medien gewisse Kenntnisse zu erlangen sucht?
9 Da Gott den Spiritismus verurteilt, ist es ganz klar, daß jemand, der sich dem Spiritismus zuwendet, um Erkenntnis oder Hilfe zu erhalten, sich nicht an Gott wendet. Er wendet sich an eine gottfeindliche Quelle, und die Bibel klärt uns über diese Quelle auf. Der Apostel Paulus schrieb an Christen: „Die Dinge, die die Nationen opfern, [opfern] sie Dämonen ... und nicht Gott; und ich will nicht, daß ihr Teilhaber mit den Dämonen werdet. Ihr könnt nicht ... am ,Tisch Jehovas’ und am Tisch der Dämonen teilhaben. Oder ,reizen wir Jehova zur Eifersucht‘? Wir sind doch nicht etwa stärker als er?“ (1. Kor. 10:20-22).
10. In welche große Gefahr begibt sich jemand, der sich mit Spiritismus befaßt?
10 Wer daher Gottes Wort außer acht läßt und bei jemand anders als bei Gott Rat und Hilfe sucht, wenn er ein Problem hat, leugnet Gott und fällt den Dämonen in die Hände, den schlimmsten Feinden Gottes und der Menschen, Engeln, die rebelliert haben und die unter Satan, dem Teufel, dem „Herrscher der Dämonen“, wirken (Luk. 11:15; 1. Petr. 3:19, 20; 2. Petr. 2:4; Jud. 6; Eph. 6:11, 12; 2. Kor. 4:4).
DIE ASTROLOGIE — KEIN ZUVERLÄSSIGER FÜHRER
11. (a) Welche Eigenschaft, mit der der Mensch erschaffen wurde, leugnet die Astrologie? (b) Was sollten wir, statt die Sterne zu befragen, nach der Bibel tun? (c) Welche Folgen hatte die Ausübung verschiedener Formen von Spiritismus für Babylon?
11 Auch die Astrologie leugnet Gott und seine Souveränität über die Menschheit. Sie sieht den Menschen auch nicht als ein Geschöpf mit einem freien Willen. Vom Standpunkt der Astrologie aus hat der Mensch keine Wahlfreiheit, sondern sein ganzes Leben wird von der Stellung der Gestirne bestimmt; er ist somit im großen ganzen ein Roboter. Der Mensch wurde jedoch im Bilde Gottes und gemäß seinem Gleichnis gemacht. Er hat einen eigenen Willen. Er kann wählen, welchen Weg er gehen will, und kann so sein Geschick selbst bestimmen. In der Bibel wird diese Wahlfreiheit wiederholt erwähnt und den Menschen der Rat gegeben, den von Gott vorgezeichneten Weg zu wählen, sofern sie ewig in Glück und Frieden leben möchten (5. Mose 30:19, 20; Matth. 6:33; Apg. 17:26, 27; Offb. 22:17). Außerdem warnt Gott davor, ‘sich vor den Zeichen der Himmel in Schrecken versetzen zu lassen’ (Jer. 10:2). Das alte Babylon war ein Feind Gottes und wurde wegen seiner verschiedenen Formen von Astrologie, Spiritismus und Dämonenkult vernichtet. Gott sagte zu Babylon:
„Stell dich nun hin mit deinen Bannsprüchen und mit der Menge deiner Zaubereien, mit denen du dich seit deiner Jugend abgemüht hast; damit du vielleicht Nutzen hättest, damit du vielleicht Menschen mit Ehrfurcht erfüllen könntest. Du bist müde geworden durch die Menge deiner Ratgeber. Laß sie nun aufstehen und dich retten, die Anbeter der Himmel, die Sternebeschauer, diejenigen, die an den Neumonden Kenntnis vermitteln von den Dingen, die über dich kommen werden. Siehe! Sie sind wie Stoppeln geworden. Ein Feuer selbst wird sie gewißlich verbrennen. Sie werden ihre Seele nicht von der Macht der Flamme befreien. ... Es wird keinen geben, der dich rettet“ (Jes. 47:12-15).
DIE VERPFLICHTUNG DER CHRISTENVERSAMMLUNG GEGENÜBER SÜNDERN
12. (a) Warum darf die Christenversammlung in ihren Reihen keine Übeltäter dulden, und was wird deshalb gegen solche Personen unternommen? (b) Inwiefern trägt dies dazu bei, daß man sich unter den Gliedern der Christenversammlung wohl fühlt?
12 Um mit Gottes Standpunkt und mit den in seinem geschriebenen Wort niedergelegten Anforderungen in Übereinstimmung zu sein und weiterhin Gottes Gunst zu genießen, dürfen die Versammlungen der Zeugen Jehovas in ihren Reihen keine Übeltäter dulden. Sie müssen in Gottes Augen rein sein. Darum verlangen sie von den einzelnen, daß sie ein christliches Leben führen. Personen, die den biblischen Grundsätzen der Wahrheit, der Moral und der Ehrlichkeit fortgesetzt zuwiderhandeln, sowie solche, die sich mit spiritistischen Praktiken beschäftigen, müssen aus der Versammlung ausgeschlossen oder ausgestoßen werden (1. Kor. 5:11). Deshalb können die Verderbnis und der Sittenverfall, denen die Religionsgemeinschaften der Christenheit zum Opfer gefallen sind, in der wahren Christenversammlung nicht Fuß fassen. Es ist wirklich eine Freude, die reine Anbetung Jehovas zusammen mit sittlich reinen Menschen auszuüben.
13. Welchen Vorteil bringt der Gehorsam gegenüber der „guten Botschaft“ heute und in der Zukunft mit sich?
13 Darüber hinaus führt jemand, der Gottes „guter Botschaft“ gehorcht und zuerst das Königreich und Gottes Gerechtigkeit sucht, heute schon ein befriedigendes, glückliches Leben. Übrigens wird Gott unter seiner Königreichsherrschaft niemandem auf der Erde Leben geben, der unmoralisch handeln oder den Frieden stören würde. Der Apostel Johannes berichtet über seine Vision, die im letzten Buch der Bibel geschildert wird:
„Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der frühere Himmel und die frühere Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Dann hörte ich eine laute Stimme vom Throne her sagen: ,Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr Sein. Die früheren Dinge sind vergangen‘“ (Offb. 21:1-4).
14. Wird es angesichts der in der Offenbarung enthaltenen Beschreibung der „neuen Erde“ dort noch Menschen geben, die unmoralisch handeln, Spiritismus ausüben, Wucher treiben usw.?
14 Hätten Lügen, Hurerei, Ehebruch, Homosexualität, Trunksucht, Drogenmißbrauch, Spiritismus, Astrologie, okkulte Praktiken, Glücksspiele, Erpressung, Streit und Mord in einer solchen menschlichen Gesellschaft Platz? Wäre eine Welt, die von diesen schlechten Dingen verseucht wäre, frei von Tod und Tränen? Bestimmt nicht! Gott selbst bestätigt dies mit den Worten: „Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod“ (Offb. 21:8).
15. Welche Hilfe bietet Gott denen, die sich aufrichtig bemühen, richtig zu handeln?
15 Jehova Gott überläßt die Menschen, die sich aufrichtig bemühen, richtig zu handeln und mit ihren Mitmenschen in Frieden zu leben, nicht sich selbst. Er hat in seiner Güte dafür gesorgt, daß Mitchristen da sind, die sie stärken, ermutigen und ihnen helfen, den Weg des Lebens zu gehen und so sein Wohlgefallen und seine Gunst zu erlangen. Der Bibelschreiber sagt: „Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesus, den Sohn Gottes, so laßt uns an unserem Bekenntnis zu ihm festhalten. Denn als Hohenpriester haben wir nicht einen, der nicht mitfühlen kann mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allen Beziehungen auf die Probe gestellt worden ist wie wir selbst, doch ohne Sünde. Nahen wir uns daher mit Freimut der Rede dem Thron der unverdienten Güte, damit wir Barmherzigkeit erlangen und unverdiente Güte finden mögen als Hilfe zur rechten Zeit“ (Hebr. 4:14-16; vergleiche 1. Korinther 10:13).
16. Kann jemand, der die „gute Botschaft“ hört, den „Weg“ einschlägt und darauf bleibt, davon überzeugt sein, daß er das Ziel erreichen wird?
16 Welch wunderbare Vorkehrung hat doch Gott getroffen, um es den Menschen zu ermöglichen, sich ihm zu nahen, seine Gunst zu erlangen und den Weg des Gehorsams zu gehen! In seiner Güte hilft er allen, die ihm gehorchen und die den Weg des Lebens gehen möchten, dadurch, daß er ihnen die Kraft verleiht, die über das Normale hinausgeht. Daher können die, die aufrichtig bemüht sind, dem Weg des Gehorsams zu folgen, überzeugt sein, daß sie den „Weg“ erfolgreich gehen können (2. Kor. 4:7; Jes. 40:10, 11, 29-31). Des weiteren werden sie frei, indem sie inneren Frieden finden, ihr Leben sinnvoll wird und sie keine übertriebene Furcht mehr haben vor Wirtschaftskrisen, Kriegen und dem Tod. Sie haben mehr Möglichkeiten, anderen zu helfen, weil sie als wahre Christen anderen etwas geben können, was ihnen wirklich Trost und Hilfe bringt.
-