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  • Wahre Christen sind Prediger des Königreiches
    Der Wachtturm 1985 | 1. August
    • 19. Wie werden heute Entscheidungen über die Predigtmethoden der Zeugen Jehovas gefällt?

      19 Die grundlegenden Formen des Dienstes, deren sich Jehovas Zeugen heute bedienen, waren im ersten Jahrhundert fest eingeführt. Außerdem ist die heutige aus gesalbten Christen bestehende leitende Körperschaft berechtigt, darüber zu entscheiden, welche Predigtmethoden in unserer Zeit angemessen sind. Solche Entscheidungen können zum Teil auf „der Weisheit und der praktischen Erfahrung“ dieser Männer beruhen. Doch vor allem treffen sie ihre Entscheidungen auf dieselbe Weise wie die christliche leitende Körperschaft im ersten Jahrhundert. Sie beten um die Führung Gottes und um die Leitung durch seinen heiligen Geist und achten auf biblische Präzedenzfälle, wenn sie darüber entscheiden, welche Predigtmethoden in den „letzten Tagen“ am passendsten sind (2. Timotheus 3:1; Apostelgeschichte 15:23, 28).

      20. (a) Warum können wir davon überzeugt sein, daß auf den Predigtmethoden der Zeugen Jehovas Gottes Anerkennung ruht? (b) Wie sollten alle Zeugen Jehovas zum Königreichspredigtwerk eingestellt sein?

      20 Die Predigtmethoden der Zeugen Jehovas entsprechen offensichtlich der göttlichen Vorsehung, denn Gott hat ihre Anstrengungen mit überaus großem Erfolg und Segen gekrönt (Sprüche 10:22). Große Menschenmengen nehmen die wahre Anbetung auf und schließen sich dem Überrest der gesalbten Nachfolger Jesu an, indem sie ein Teil der einzigen Organisation werden, die Jehovas heiligen Namen ehrt und furchtlos die gute Botschaft vom aufgerichteten himmlischen Königreich verkündigt. Strengen wir uns daher als Diener Jehovas weiterhin alle in dem Werk des Jüngermachens an, während das gegenwärtige System seinem Ende entgegengeht. Wir sollten uns in diesem Werk als treu erweisen, denn es besteht kein Zweifel darüber, daß wahre Christen Prediger des Königreiches sind.

  • Mit Geschick und Eifer lehren
    Der Wachtturm 1985 | 1. August
    • Mit Geschick und Eifer lehren

      „Geht daher hin und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, ... lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe“ (MATTHÄUS 28:19, 20).

      1. Worüber wird in Sprüche 22:29 lobend gesprochen, und wieso?

      JEHOVA äußert sich in seinem Wort lobend über Geschick und Eifer. Wir lesen zum Beispiel: „Hast du einen Mann erblickt, geschickt in seiner Arbeit? Vor Könige wird er sich stellen; er wird sich nicht vor gewöhnliche Menschen stellen“ (Sprüche 22:29). Natürlich ist es nicht erniedrigend, für „gewöhnliche Menschen“ zu arbeiten. Doch die vorzügliche Arbeit eines geschickten Handwerkers wird nicht verborgen bleiben. Ja, ein König kann von seiner Geschicklichkeit hören und daraufhin womöglich seine Dienste wünschen.

      2. (a) Was ist notwendig, um in einem Beruf Geschick zu entwickeln? (b) Warum ist es so wichtig, daß ein christlicher Diener Gottes wirkungsvoll lehrt?

      2 Wissen und Geschick sind in jedem Beruf erforderlich. Wer sich mit dem Zimmermannshandwerk befaßt, kann zwar auch dadurch lernen, daß er geschickten Zimmerleuten zusieht, doch um selbst geschickt zu werden, muß er das erworbene Wissen praktisch anwenden. Ein Chirurg muß ausgebildet werden. Aber um Tüchtigkeit zu erlangen, muß er sein Wissen im Operationssaal anwenden. Und in diesem Beruf ist Geschick unerläßlich, denn die Tüchtigkeit eines Chirurgen kann oft über Leben und Tod des Patienten entscheiden. Doch von noch größerer Bedeutung ist die Tüchtigkeit eines Dieners Gottes. Warum? Weil er durch wirkungsvolles Lehren beeinflussen kann, wie die Menschen auf die gute Botschaft reagieren. Ihre Reaktion wiederum kann für sie ewiges Leben oder ewigen Tod bedeuten (5. Mose 30:19, 20; Johannes 17:3).

      3. Was schließt das Jüngermachen ein?

      3 Der Auftrag, den Jesus Christus seinen Nachfolgern erteilte, schließt das Lehren ein. Jesus sagte: „Geht daher hin und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe! ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge“ (Matthäus 28:19, 20). Natürlich erfordert es Geschick, aufrichtige Menschen alles zu lehren, was Jesus geboten hat.

      4. (a) Mit welcher Einstellung sollte man geschickt lehren? (b) Welchen Nutzen zog Apollos aus der Gemeinschaft mit Aquila und Priscilla?

      4 Dieses geschickte Lehren sollte mit Eifer getan werden. Ja, Christen sollten „eifrig für vortreffliche Werke“ sein, und dazu zählt gewiß die biblische Unterweisung im Predigtdienst und in der Versammlung (Titus 2:14). Als geschickte Lehrer nahmen Aquila und Priscilla Apollos in Ephesus „zu sich und erklärten ihm den Weg Gottes noch genauer“. Apollos zog daraus großen Nutzen, denn „eindringlich und gründlich bewies er [später in Achaia] öffentlich, daß die Juden im Unrecht waren, indem er anhand der Schriften zeigte, daß Jesus der Christus sei“ (Apostelgeschichte 18:24-28). Gewiß lehrte er sowohl mit Geschick als auch mit Eifer.

      ‘Gib acht auf dein Lehren’

      5. Warum sollten wir gemäß 1. Timotheus 4:16 geschickt und eifrig lehren?

      5 Der Apostel Paulus wies seinen christlichen Gefährten Timotheus an: „Gib beständig acht auf dich selbst und auf dein Lehren. Bleibe bei diesen Dingen, denn dadurch, daß du dieses tust, wirst du sowohl dich selbst als auch die retten, die auf dich hören“ (1. Timotheus 4:16). Da sowohl die Rettung des Lehrers als auch die des Belehrten auf dem Spiel steht, sollte die Unterweisung gewiß mit Geschick und mit Eifer erteilt werden.

      6. Wie kann man in der Handhabung der Heiligen Schrift geschickt werden, und welche passenden Fragen könnte man in Betracht ziehen?

      6 Zimmerleute und Chirurgen müssen zweifellos auf sich selbst achtgeben. Sie müssen in der Lage sein, ihre Werkzeuge oder ihre Instrumente richtig einzusetzen. Dazu muß auch ein christlicher Diener Gottes fähig sein, dessen wichtigstes Werkzeug das ‘Schwert des Geistes, Gottes Wort’, ist (Epheser 6:17). Wie kann man in der Handhabung der Heiligen Schrift geschickt werden? Natürlich durch das regelmäßige Studium und die regelmäßige Anwendung. Hast du die Bibel schon von vorn bis hinten durchgelesen und dir die Zeit genommen, über ihren vorzüglichen Rat nachzusinnen? Liest du täglich in der Bibel? Benutzt du sie regelmäßig im Predigtdienst? Ziehst du vollen Nutzen aus der reichen geistigen Speise, für die Jehova durch den „treuen und verständigen Sklaven“ sorgt? (Matthäus 24:45-47).

      7. Welche Anregungen werden hinsichtlich der Zeit für das Studium gegeben, und wie kann die Notwendigkeit des Studiums biblisch bewiesen werden?

      7 Reserviere auf alle Fälle Zeit für das Studium des Wortes Gottes und christlicher Veröffentlichungen. Dadurch wird dein Sinn mit nützlichem Aufschluß angefüllt, der für dich ein Segen sein wird und den du auch benutzen kannst, um aufrichtigen Fragestellern zu helfen (1. Petrus 3:15; Kolosser 4:6). Wahrscheinlich haben Familien und Einzelpersonen für Studium und Nachsinnen unterschiedliche Zeiten vorgesehen. Einige erachten

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