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  • Das Wort des Lebens festhalten
    Der Wachtturm 1958 | 1. September
    • Lügner ist. Die Zeugen Jehovas, die ihre Lauterkeit bewahren, weigern sich, in bezug auf gerechte Grundsätze Kompromisse zu schließen. Sie lassen sich nicht durch Gefühle, ja durch Leidenschaft in ihrem festen Stand als Diener Gottes erschüttern. Es wird nie wieder notwendig sein, daß Menschengeschöpfe Gottes Seite in der Streitfrage unterstützen; denn wenn Satan und seine Dämonen in den Abgrund geworfen und seine sichtbaren Werkzeuge erniedrigt und vernichtet sein werden, wird die Streitfrage beantwortet sein. Dann werden alle Geschöpfe, die Odem haben, Jehova lobpreisen. — Ps. 150:6, NW.

      14 Die Gegenwart ist die Zeit, da ein jeder seinen Platz in der Neuen-Welt-Gesellschaft finden und ihn bewahren sollte. Gott will, daß „Menschen aller Arten gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen“. Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten drängt alle Diener Gottes, zielbewußt zu studieren, nämlich mit dem Zweck vor Augen, an dem großen lebenrettenden Werke teilzunehmen. Die Zeit ist beschränkt. Möge ‚der Friede Gottes, der alles Denken übertrifft … eure Herzen und eure Geisteskräfte durch Christus Jesus behüten …‘. „In den Dingen, die ihr lerntet und auch annahmt und hörtet und in Verbindung mit mir saht: in diesen übt euch; und der Gott des Friedens wird mit euch sein.“ — 1. Tim. 2:4; Eph. 5:15, 16; Phil. 4:7-9, NW.

  • Eine gute Unterhaltung
    Der Wachtturm 1958 | 1. September
    • Eine gute Unterhaltung

      [Dies ist die Übersetzung eines Artikels, den „Ehrwürden“ P. C. Shoonenboom schrieb, einer der Redakteure von Kerk en olde lantschap, eines halbmonatlichen religiösen Blattes für die Provinz Drenthe, Holland, und der in der Ausgabe vom 10. Januar 1958 erschien.]

      „Kürzlich stand er an meiner Tür, ein gut aussehender, errötender Jüngling von zwanzig Jahren. Es war ein Zeuge Jehovas. Oh, lieber Leser, wahrscheinlich kennst auch du sie. Hin und wieder haben sie schon an deiner Tür gestanden. Was hast du dann getan? Hast du sie je eingeladen, einzutreten? Oder beschränkte sich das Gespräch auf ein kleines Scharmützel auf Grund einiger Bibeltexte an der Haustüre, gefolgt von deiner Abweisung, gleichwie du einem Staubsaugervertreter absagst, da du nichts brauchst? Sagen wir es gleich, daß die meisten von uns die Zeugen Jehovas nur von dieser Seite her kennen! Wir betrachten sie manchmal als sonderbare Leute, die uns belästigen, die einfach an unsere Türe klopfen und uns unter Anführung vieler Zitate aus der Bibel sagen, daß das Ende der Welt herbeigekommen sei. Aber darüber hinaus kennen wir sie nicht.

      Ich muß indes sagen, daß ich den jungen Mann, als ich ihn an meiner Türe stehen sah, nicht hätte als komisch bezeichnen können. Sogleich dachte ich bei mir selbst: Ein flotter junger Mann von zwanzig Jahren, der herkommt, um über seinen Glauben Zeugnis zu geben — wo haben wir noch solche in unseren Kirchen oder unseren Gemeinden? Die Sache interessierte mich tief. Was begeisterte denn diesen jungen Mann so? Was hat er bei Jehovas Zeugen gefunden, von dem wir so wenig oder überhaupt nichts in der Kirche finden? Was kann ich davon für mein eigenes Glaubensleben lernen?

      Mit diesen Fragen im Sinn bat ich ihn, einzutreten. Wir sprachen den ganzen Abend, und es war eine gute Unterhaltung. Jedesmal, wenn ich wieder daran denke, bin ich heute noch dankbar dafür, und ich möchte sagen: Jedermann sollte dies hin und wieder tun, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet. Laßt sie reden, hört gut zu. Der Mann wird natürlich gegen die Kirche und all ihre Mängel losziehen. Sie alle tun es. Jehovas Zeugen erheben starke Anklagen gegen die christlichen Kirchen. Aber der Witz ist der: man entdeckt, daß man diese Einwände, dieses Zaudern eigentlich mit ihnen teilt, und dennoch fühlt man, daß man seinen Glauben dadurch schärft und neu belebt. Die Liebe zur Kirche wird auf die Probe gestellt, und dies kann nur gut und heilsam sein.“

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