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Heute abend haben wir gewonnen!Erwachet! 1985 | 22. Dezember
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mir kaum vorstellen, daß Jesus und seine Apostel aus rein sportlichen Erwägungen ein Gladiatorentraining betrieben hätten, auch wenn sie sich nicht an Wettkämpfen beteiligen wollten. Da es mir nicht gelang, den biblischen Rat und das Boxen miteinander in Übereinstimmung zu bringen, trennte ich mich schließlich von allem, was mit dem Boxen in Verbindung gebracht werden konnte.
Bevor ich den Klub verließ, gab ich allen meinen Schülern entweder direkt oder indirekt Zeugnis. Ich betrachtete die 200 Boxer als mein persönliches Gebiet. Von allen, mit denen ich die Bibel studierte, ließen sich schließlich sieben taufen und wurden somit Zeugen Jehovas. Wenn beim Bibelstudium mit anderen das Thema Boxen zur Sprache kam, mußte ich, gestützt auf meine neugewonnene Erkenntnis, Rat geben. Das war für mich in geistiger Hinsicht eine große Hilfe. Es zwang mich, viel über mich selbst nachzudenken, und half mir, das zu praktizieren, was ich anderen predigte.
So kehrte ich der Welt des Boxens den Rücken und gab das „Haschen nach Wind“ auf. Zugegeben, ich habe Hunderte von sogenannten Freunden verloren und auch vergänglichen Ruhm und Ehre. Als Ausgleich hat Jehova unsere Familie reich gesegnet. Wir haben jetzt ein Ziel im Leben, nämlich die Sache des Königreiches zu verteidigen — nicht mit Fäusten, Füßen und ausgeklügelten Kampftechniken, sondern mit geistigen Waffen (Prediger 2:11; 4:4; Epheser 6:14-17). (Von Christian Paturel erzählt.)
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Reger Gebrauch der „Schul“-BroschüreErwachet! 1985 | 22. Dezember
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Reger Gebrauch der „Schul“-Broschüre
DIE Watchtower Society hat eine Broschüre mit dem Titel „Jehovas Zeugen und die Schule“ herausgegeben. Sie wurde veröffentlicht, um Lehrer und Schulleitungen besonders mit den Glaubensansichten der Zeugen Jehovas vertraut zu machen, die einen Einfluß auf die Teilnahme an schulischen Aktivitäten haben. Der folgende Bericht eines Jugendlichen zeigt, welche Möglichkeiten derartige Hilfsmittel bieten, wenn Jehovas Zeugen auf gute Gelegenheiten achten und solche Publikationen wirkungsvoll gebrauchen.
„Ich verschaffte mir eine Liste der Schulleitungen in den Verwaltungsbezirken Georgias und sandte an die Schulleitungen in Atlanta und Umgebung Broschüren. Ich verschickte 350 Exemplare und wurde um 2 000 weitere Ausgaben gebeten. Mein Vater und ich sprachen bei 42 Schuldirektoren vor. Viele brachten ihre Wertschätzung für die Broschüre zum Ausdruck und sagten, es sei gut, wenn alle Religionen für solche hilfreichen Informationen sorgen würden. In den meisten Schulen, die wir besuchten, erhielten alle Aufsicht führenden Lehrer eine Broschüre, und auch in den Schulbüchereien wurden Exemplare zurückgelassen.
Außer den Broschüren gaben wir 32 Exemplare des Buches Mache deine Jugend zu einem Erfolg ab und 140 Ausgaben der Zeitschrift Erwachet! über Kindesmißbrauch. Mehrere Schuldirektoren baten um die Erlaubnis, Auszüge aus diesen Veröffentlichungen für Rundschreiben, Bulletins der Eltern-Lehrer-Vereinigung und Ansprachen vor der Schülerschaft zu verwenden. Ein Rektor lud uns ein, wiederzukommen und vor dem Lehrkörper die Glaubensansichten der Zeugen Jehovas darzulegen. Mein Vater sprach 20 Minuten lang, und danach gaben wir weitere Bücher und Zeitschriften ab. Außerdem erhielten wir eine Bestellung von Herrn Samuel Wallace vom Amt für Planning and Expanded Services in Atlanta. Er bat um je ein Exemplar der „Schul“-Broschüre und der betreffenden Erwachet!-Ausgabe für jeden der 30 Sozialarbeiter, die als Berater Grundschulen besuchen.
Schließlich erhielten wir vier weitere Bestellungen für insgesamt 450 Broschüren. Der Samen der Wahrheit wurde gesät, und wir hoffen, daß die Eltern dem Interesse der Lehrer nachgehen werden, wenn die Kinder im Herbst wieder zur Schule gehen“ (B. L., Norcross, Georgia, USA).
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