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  • w84 15. 11. S. 3-4
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  • Unser Zeitalter der Hoffnungslosigkeit
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1984
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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1984
w84 15. 11. S. 3-4

Unser Zeitalter der Hoffnungslosigkeit

„ICH würde zu meiner Zeit liebend gern Weltfrieden sehen“, sagte ein Student, „aber wenn ich an all den Haß in der Welt denke, wird mir klar, daß es nur ein Wunschtraum ist.“ Denkst du auch so? Erscheint dir die Weltlage hoffnungslos?

Solch eine düstere Weltanschauung ist nicht unbegründet. Die Weltverhältnisse sind in vieler Hinsicht kritisch. Selbst der Fortbestand der Menschheit ist bedroht. Luft, Nahrungsmittel und Wasser werden in alarmierendem Ausmaß verschmutzt. Die Wirtschaftslage verschlechtert sich, und die Kriminalität steigt an, so daß viele ständig um ihr Leben und ihren Besitz bangen. Noch nie gab es so viele politische Unruhen und Spannungen in der Welt.

Noch beunruhigender ist die Gefahr einer nuklearen Vernichtung, die sich wie ein Leichentuch über die Erde legt, während es ständig zu Kriegen und Aufständen kommt. Ein anderer Student faßte die Hoffnungslosigkeit vieler in folgende Worte: „Höchstwahrscheinlich ist der einzelne in der Streitfrage des Atomkriegs völlig machtlos.“

Selbst wenn man eine nukleare Vernichtung verhüten könnte, wäre der Fortbestand der Menschheit schon allein aufgrund der ungeheuer steigenden Bevölkerungszahl gefährdet. „Die Weltbevölkerung wächst unerbittlich und mit einer so gewaltigen Geschwindigkeit, daß die Welt im Jahre 2000 — in nur 16 Jahren — nicht mehr in der Lage sein wird, genügend Nahrung und Energie zu bieten, ganz zu schweigen von Arbeitsplätzen, Wohnungen, Ausbildung und medizinischer Versorgung“, berichtet das Magazin Parade. „Und was Mitte des 21. Jahrhunderts geschehen könnte (wenn aus den Babys unseres Jahrzehnts alte Menschen geworden sind), übertrifft jede Vorstellung.“

Millionen sterben jährlich aufgrund der erschreckenden Ernährungslage in vielen Ländern der dritten Welt. Ein Experte des Internationalen Forschungszentrums am Statistischen Bundesamt der USA sagte: „Wenn man nicht auf internationaler Ebene schnell einschreitet, um das Bevölkerungswachstum in Schranken zu halten, kann ich mir lebhaft vorstellen, daß Regierungssysteme zusammenbrechen werden.“ Außer dem Raubbau an grundlegenden Rohstoffen sieht man weitverbreitete Unterernährung vorher, Krankheiten, ausgedehnte Völkerwanderungen, größere Hungersnöte, Bürgerunruhen und sogar Kriege.

Feindseligkeit und Selbstsucht rauben noch dazu jegliche Hoffnung, daß die Menschheit auf vernünftige und gütliche Weise ihre Probleme lösen und ihre Streitigkeiten beilegen wird. Je mehr das Gesetz der Macht dominiert, desto mehr bedient man sich der Gewalttätigkeit, um auf wirkliche oder vermeintliche Mißstände aufmerksam zu machen. „Altmodische“ Werte der Brüderlichkeit — Interesse an anderen und Respekt vor ihnen — scheinen in unserer modernen Welt fast abhanden gekommen zu sein. Wie in der Bibel vorhergesagt, herrscht „Angst und Bangen unter den Nationen, die ... weder aus noch ein wissen, während die Menschen ohnmächtig werden vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über die bewohnte Erde kommen“ (Lukas 21:25, 26).

Doch womöglich denkst du, daß reife Menschen, da sie das drohende schlimme Ende erkennen, gemeinsam bestimmte Abkommen ausarbeiten können, die Weltfrieden und Wohlstand sichern. Ist es aber realistisch, auf ein Gelingen zu hoffen, so wünschenswert dies auch wäre? Was zeigt die Geschichte?

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