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  • Die Bahamainseln streben nach Unabhängigkeit
    Erwachet! 1973 | 22. Juli
    • beiden Seiten wurden Versammlungen unterbrochen, je nachdem, wer an einem bestimmten Ort begünstigt wurde. Am Abend vor der Wahl herrschte große Spannung; alles war voller Erwartung. Würde Gewalttätigkeit aufflammen, wenn eine der Seiten von dem Ergebnis enttäuscht wäre?

      Seltsamerweise brach der erwartete Sturm nie aus. Die Progressive Liberal Party erhielt ein Vertrauensvotum; die meisten ihrer Kandidaten kamen wieder an die Macht. Die Streitfrage war geklärt. Das Räderwerk, das den Willen und den Wunsch der Mehrheit in die Tat umsetzen sollte, wurde in Bewegung gesetzt. Am 20. Dezember 1972 erklärte sich Großbritannien einverstanden, im Juli 1973 die Unabhängigkeit zu gewähren.

      Aber welchen Nutzen werden die Menschen haben, wenn die Unabhängigkeit eine vollendete Tatsache sein wird? Das wird teilweise von ihnen und von ihren Führern abhängen. Diese Männer sind auch nur unvollkommene Menschen genau wie die, die bis jetzt die Angelegenheiten dieser Inseln geregelt haben. Durch die Übertragung von Autorität werden Stolz und Selbstsucht nicht ausgerottet. Das kann nur e i n e Regierung tun. Und das ist die, die in Gottes Wort, der Bibel, vorausgesagt wurde — das Königreich Gottes, das Jehovas Zeugen als die wahre Hoffnung der Menschheit verkünden. Diese gerechte Regierung wird der Menschheit auf eine Weise Freiheit bringen, wie es keine menschliche Verwaltung tun kann, denn sie wird die Menschheit von Krankheit, von Sünde und sogar vom Tod befreien. — Matth. 6:9, 10; Offb. 21:4.

  • Religion und Krieg
    Erwachet! 1973 | 22. Juli
    • Religion und Krieg

      ◆ In dem Buch War, Communism and World Religions (Krieg, Kommunismus und Weltreligionen) schrieb Dr. Charles S. Braden: „Während des ganzen Ersten Weltkrieges unterstützten die Kirchen den Krieg gehorsam, verkauften Kriegsanleihen, warben Soldaten — direkt in der Kirche — und segneten ihn im allgemeinen. Wohl gab es einige Kriegsdienstverweigerer, die sich einsperren ließen, aber es waren eben nur wenige, und sie fanden bei den Kirchen im allgemeinen wenig Verständnis.“

      Da jene Zeit ein halbes Jahrhundert zurückliegt, mögen einige bezweifeln, daß die Geistlichkeit einen solch unchristlichen Standpunkt einnahm. Aber in dem Buch Thoughts in War-Time (Gedanken in Kriegszeiten) ist ein Essay von dem englischen Geistlichen B. H. Streeter abgedruckt, das im Ersten Weltkrieg veröffentlicht wurde. In dem Essay, betitelt „Krieg, dieser Krieg und die Bergpredigt“, kommt dieser Geistliche zu folgendem Schluß:

      „Wenn der Soldat überzeugt ist, daß es bei der Sache, für die er kämpft, um das Wohl der ganzen Menschheit geht und daher schließlich auch um das Deutschlands, kann er ohne ein Gefühl persönlicher Abneigung, ja sogar aus Menschenliebe auf den Deutschen im feindlichen Graben schießen. ... Der Soldat ist vor allem ein Mensch, der bereit ist, für sein Land zu sterben; und die Bereitschaft, für andere zu sterben, ist im wesentlichen eine christliche Eigenschaft.“

      Was meinst du, wie diese religiösen Führer, die eine solche Blutschuld tragen, vor dem einen dastehen, „der von Gott dazu verordnet ist, Richter der Lebenden und der Toten zu sein“? — Apg. 10:42.

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