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  • Schütze dich vor Geschlechtskrankheiten
    Erwachet! 1972 | 22. Mai
    • Ein weiteres Hindernis ist der Tourismus. Eine Prostituierte hatte im Laufe von sechs Monaten Beziehungen mit 310 Männern, die in über 36 Staaten der USA und in drei Ländern außerhalb der USA wohnten!

      Ursachen der Zunahme

      Ein Grund, warum die Geschlechtskrankheiten sich seuchenartig ausbreiten, ist die Anti-Baby-Pille. Zufolge dieser Pille wendet man nicht mehr die früheren Empfängnisverhütungsmethoden an. Auch wechselt man heute häufig den Partner. Die Ärzte warnen jedoch, indem sie darauf hinweisen, daß Frauen, die die Pille nehmen, sich leichter einen Tripper zuziehen.

      Ein weiterer Grund ist die Ausbreitung der Homosexualität. Homosexuelle wechseln ihren Partner häufiger als Heterosexuelle. Und sie scheuen sich mehr als andere, zum Arzt zu gehen. Aus einem Bericht geht hervor, daß 35 Prozent der männlichen Syphiliskranken mindestens einmal gleichgeschlechtlichen Verkehr gehabt hatten.

      Eine weitere Ursache für die Zunahme der Geschlechtskrankheiten ist auch der Drogenmißbrauch. Für viele wirkt Marihuana stimulierend auf den Geschlechtstrieb. Diese Wirkung hat vielfach auch der Alkohol. Drei Fünftel aller Polen, die sich eine Geschlechtskrankheit zugezogen haben, waren betrunken, als sie angesteckt wurden!

      Aber die seuchenartige Ausbreitung der Geschlechtskrankheiten ist hauptsächlich die Folge des Sittenverfalls. Die Männer brauchen nicht mehr Prostituierte aufzusuchen, da es in ihrem Bekanntenkreis viele junge Frauen gibt, die willige Partner sind. Auch die Schlagermusik begünstigt einen unsittlichen Lebenswandel. Auch im Werbewesen wird großzügig von Sex Gebrauch gemacht.

      Die Aufgabe der Eltern

      Die Willfährigkeit der Eltern hat viel zum Sittenverfall beigetragen. Von einem Vater wird berichtet, daß er seinem zwölfjährigen Sohn Geld gegeben habe, damit er eine Prostituierte aufsuchen könne! Allerdings mögen nicht viele Väter soweit gehen, aber viele nehmen es doch für selbstverständlich, daß ihre Kinder voreheliche Beziehungen pflegen. Ein Vater sagte zum Beispiel großspurig, würden seine beiden Söhne, fünfzehn und achtzehn Jahre alt, sich eine Geschlechtskrankheit zuziehen, so bestehe keine Gefahr, denn er habe sie genauestens darüber informiert, was sie in einem solchen Fall tun müßten! Von einer Mutter wird berichtet, daß sie zu ihrer Tochter gesagt habe: „Ich werde es dir nicht übelnehmen, wenn du es nicht übers Herz bringst, mir zu beichten, aber eines mußt du tun: Solltest du je angesteckt werden [mit einer Geschlechtskrankheit], dann mußt du unbedingt den Arzt aufsuchen, auch solltest du, ja mußt du dich von denen fernhalten, die dich angesteckt haben.“

      Eine bekannte amerikanische Gesundheitszeitschrift gab Anregungen dafür, wie man die Jugend vor Geschlechtskrankheiten „schützen“ kann. Was regte sie an? Die Eltern sollten dafür eintreten, daß auch in den Staaten Gesetze erlassen würden, die den Arzt berechtigten, jugendliche Geschlechtskranke ohne Wissen oder Einwilligung der Eltern zu behandeln, in denen es solche Gesetze noch nicht gibt; es bliebe dann dem Arzt überlassen, ob er die Eltern, den Gatten oder andere nahe Verwandte eines Patienten, den er wegen einer Geschlechtskrankheit behandelt, informieren will oder nicht, auch würde ein solches Gesetz die Gewähr bieten, daß kein Arzt verklagt werden kann, der einen solchen Fall nicht meldet!

      Doch solche Gesetze sind nicht erforderlich. Möchten Eltern ihre Kinder vor Geschlechtskrankheiten schützen, dann müssen sie schon früh (nach einer Autorität schon ehe das Kind sechs Jahre ist) damit beginnen, die Kinder nach und nach aufzuklären. Sie müssen den Kindern überzeugende Gründe vor Augen führen, warum gewisse Handlungen falsch sind und welche tragischen Folgen sie haben können. Damit Eltern das Vertrauen ihrer Kinder gewinnen, müssen sie selbstlos an ihrem Leben Anteil nehmen. Ihre Kinder hören nur auf sie, wenn sie ihnen ein gutes Beispiel geben. Eltern bemühen sich umsonst, ihre Kinder zu lehren, nach hohen sittlichen Maßstäben zu leben, wenn sie selbst nicht nach bestem Vermögen nach solchen Maßstäben handeln.

      Eltern, die sich mit ihren Kindern beschäftigen und die ihre Kinder lieben, haben mehr Aussicht, daß die Kinder ihren Geboten und Verboten gehorchen. Dazu mag zum Beispiel das Verbot gehören, aufreizende Tänze zu tanzen und mit jemandem vom anderen Geschlecht auszugehen, solange noch keine Absicht besteht zu heiraten und die Voraussetzung fehlt, die Pflichten zu erfüllen, die eine Ehe mit sich bringt.

      Die Aufgabe der Jugend

      Möchten sich Jugendliche vor Geschlechtskrankheiten schützen, dann sollten sie sich vor dem Trend hüten, nur nach sinnlichen Genüssen zu trachten. Hüte dich davor, nach prickelnden Hochgefühlen oder „Kicks“ in Form von Drogen und freier Liebe zu streben. Alles das ist eigentlich nichts anderes als ein Auflehnen der Jugend gegen die ältere Generation. Wie berichtet wird, sollen nur wenige der geschlechtskranken Jugendlichen ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern haben.

      Die freie Liebe hat einen hohen Preis: ein schlechtes Gewissen, Verlust der Selbstachtung, unerwünschte Schwangerschaften, Abtreibungen und Geschlechtskrankheiten. In einer Zeitschrift für Teenager wurden die Fragen aufgeworfen: „Wie kann ein Mädchen auf Nummer Sicher gehen? Was kann sie tun, um sich vor Syphilis und Tripper, zwei Krankheiten, die tragische Folgen haben können, zu schützen?“ Darauf wurde folgende Antwort gegeben: „Sie kann sich nur vor Geschlechtskrankheiten schützen, indem sie keinen Geschlechtsverkehr hat.“ Das stimmt natürlich! Gäbe es keine Hurerei oder freie Liebe und keinen Ehebruch, dann gäbe es auch keine Geschlechtskrankheiten.

      Freie Liebe falsch und schädlich

      Der Schöpfer hat den Menschen mit dem Geschlechtstrieb ausgestattet und ihm die Fähigkeit gegeben, sich fortzupflanzen; er besitzt daher auch das Recht, dem Menschen zu gebieten, wie er davon Gebrauch zu machen hat. Gott sagt in seinem Wort: „Die Ehe sei ehrbar unter allen, und das Ehebett sei unbefleckt, denn Gott wird Hurer und Ehebrecher richten.“ (Hebr. 13:4) Der Geschlechtsverkehr zwischen Ehegatten ist ehrbar und heilig; doch ziemt er sich nur zwischen Ehegatten. Der Mensch ist anders geschaffen als das Tier. Das Tier folgt seinen Trieben. Der Mensch, der so handelt, bringt sich in Gefahr, das Tier nicht. Hunde werden nicht geschlechtskrank!

      Aus der Bibel geht deutlich hervor, daß man sich Gottes Zorn zuzieht, wenn man außereheliche Geschlechtsbeziehungen pflegt. (Gal. 5:19-21; Matth. 15:18-20; 1. Kor. 6:9-11; Offb. 22:15) Personen, die sich als Gott hingegebene Christen betrachten und ein solch unsittliches Leben führen, werden außerdem von der Versammlung Gottes abgelehnt, indem man ihnen die Gemeinschaft entzieht oder sie ausschließt. Sittenlosigkeit auf dem Gebiet der Geschlechtsmoral bedeutet auch, daß man gegen den sündigt, mit dem man solche Beziehungen pflegt, denn es sind immer zwei erforderlich, um Hurerei oder Ehebruch zu begehen. — 1. Kor. 5:1-13.

      Und da man sich der Gefahr aussetzt, sich eine Geschlechtskrankheit zuzuziehen, wenn man unerlaubte Geschlechtsbeziehungen pflegt, sündigt man auch gegen den eigenen Leib. (1. Kor. 6:18) Der weise König Salomo schildert die Torheit einer solchen Handlungsweise anschaulich wie folgt: „Sie verleitete ihn durch ihr vieles Bereden, riß ihn fort durch die Glätte ihrer Lippen. Auf einmal ging er ihr nach, wie ein Ochs zur Schlachtbank geht, und wie Fußfesseln zur Züchtigung des Narren dienen, bis ein Pfeil seine Leber zerspaltet; wie ein Vogel zur Schlinge eilt und nicht weiß, daß es sein Leben gilt.“ — Spr. 7:21-23.

      Man riskiert nicht nur bleibenden körperlichen Schaden, sondern man riskiert auch, daß man später in der Ehe nicht glücklich wird. Wenn man bis zum Zeitpunkt der Verheiratung keusch bleibt, werden danach die ehelichen Sexualbeziehungen ungleich beglückender sein. Auch ist es wahrscheinlicher, daß die beiden Ehepartner sich treu bleiben. So wurde folgende Feststellung gemacht: „Keine soziologische Studie hat bisher ergeben, daß durch voreheliche Beziehungen oder durch Ehebruch eine Ehe glücklicher wird.“

      Ferner darf man nicht übersehen, daß man durch außereheliche Geschlechtsbeziehungen oft gegen die nächste Generation sündigt. Im vergangenen Jahr sind in den Vereinigten Staaten fast dreihundert Kinder mit Erbsyphilis behaftet zur Welt gekommen. Und sind Fehlgeburten, Totgeburten, Blindheit und Sterilität, verursacht durch Geschlechtskrankheiten, nicht auch Sünden, die an der nächsten Generation verübt werden?

      Es gibt kein Entrinnen. Gottes Wort ist wahr. Es bezeichnet außereheliche Geschlechtsbeziehungen als Sünde und sagt: „Der Lohn, den Sünde zahlt, ist der Tod.“ Ferner lesen wir darin die warnenden Worte: „Laßt euch nicht irreführen: Gott läßt sich nicht verspotten. Denn was immer ein Mensch sät, das wird er auch ernten; denn wer im Hinblick auf sein Fleisch sät, wird von seinem Fleisch Verwesung ernten, wer aber im Hinblick auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten.“ — Röm. 6:23; Gal. 6:7, 8.

  • Was weißt du über alkoholische Getränke?
    Erwachet! 1972 | 22. Mai
    • Was weißt du über alkoholische Getränke?

      ALKOHOLISCHE Getränke wie Bier, Wein und Branntwein sind für dich zweifellos ein Begriff. Aber was haben diese Getränke gemeinsam? Wie werden sie hergestellt? Und warum wirkt sich die gleiche Menge Alkohol bei dem einen Menschen stärker aus als bei dem andern?

      Schon seit ältester Zeit versteht es der Mensch, alkoholische Getränke herzustellen. Diese Getränke, ob sie vor Jahrhunderten bereitet worden sind oder ob sie heute bereitet werden, sie haben etwas gemeinsam: Es sind alkoholische Getränke, weil sie Äthylalkohol enthalten, der durch Vergärung von Zucker entsteht.

      Die drei hauptsächlichen Arten alkoholischer Getränke sind: 1. Malzgetränke, 2. gegorene Obstsäfte und 3. gebrannte Wasser. Jedes dieser Getränke wird anders bereitet.

      Herstellung alkoholischer Getränke

      Malzgetränke werden aus Getreide (häufig Gerste) gewonnen. Die erste Phase beim Bierbrauen ist die „Malzbereitung“. Nachdem das Getreide im Wasser eingeweicht worden ist, schichtet man es auf und läßt es keimen. Wenn der Wurzelkeim etwa Dreiviertel der Kornlänge erreicht hat, wird das Getreide getrocknet. Darauf werden die Keime entfernt. Das Malz (das Getreide ohne Keime) wird etwa vier bis acht Wochen gelagert. In dieser Zeit wird das Ferment Amylase frei, und der charakteristische Malzgeschmack entsteht. Dieses Ferment verwandelt während des nachfolgenden „Maisch“-Vorgangs die Stärke in Zucker.

      Nachdem das Malz geschrotet ist, beginnt das Maischen, d. h., das Malz wird mit Wasser angerührt (in Amerika wird auch Getreide wie Mais oder Reis zugesetzt). Diese Mischung

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