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  • Zacharia und Elisabeth, die betagten Eltern Johannes’ des Täufers
    Der Wachtturm 1952 | 15. Februar
    • Zacharia und Elisabeth, die betagten Eltern Johannes’ des Täufers

      ES GIBT Zeiten, da Jehova seine Segnungen und Belohnungen zurückzuhalten scheint; wer ihm aber trotz eines solch anscheinenden Verzuges weiterhin treu dient, den belohnt er zu seiner eigenen bestimmten Zeit in reichem Masse. Dies war der Fall bei Zacharia, dem betagten Priester und seinem Weibe Elisabeth. „Beide waren gerecht vor Gott, indem sie untadelig wandelten in allen Geboten und Satzungen des Herrn.“ Obwohl aber Jehova verheissen hatte, er werde die Kinder Israel mit Nachkommen segnen, wenn sie ihm treu dienten, und Kinder seien ein Lohn von ihm aus, blieben diese treuen Diener doch kinderlos und standen nun in schon ziemlich vorgerücktem Alter. — Luk. 1:6, 7; 3. Mose 26:9; Ps. 127:3.

      Da, eines Tages, als Zacharia als Priester amtete, nachdem er ins Heiligtum eingetreten war, um Weihrauch darzubringen, „erschien Jehovas Engel, der zur Rechten des Räucheraltars stand. Zacharia aber wurde bestürzt bei dem Anblick, und Furcht überfiel ihn. Der Engel jedoch sprach zu ihm: ‚Fürchte dich nicht, Zacharia, denn dein Flehen hat Annahme gefunden, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Johannes nennen. Und du wirst Freude und Wonne haben, und viele werden sich über seine Geburt freuen; denn er wird gross sein vor Jehova … Auch wird er vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft Elias, um die Herzen der Väter zu den Kindern zu wenden und die Ungehorsamen zur praktischen Weisheit von Gerechten, um für Jehova ein gerüstetes Volk bereit zu machen.‘“ — Luk. 1:11-17, NW.

      Als Antwort auf die Frage Zacharias, wie so etwas geschehen könne, da beide, er und seine Frau, betagt seien, erwiderte der Engel: „Ich bin Gabriel, der nahe vor Gott steht, und ich wurde ausgesandt, um zu dir zu reden und dir die gute Botschaft dieser Dinge kundzutun. Doch siehe! du wirst stumm sein und nicht reden können bis zu dem Tage, da diese Dinge geschehen, weil du meinen Worten nicht glaubtest.“ — Luk. 1:18-20, NW.

      In Übereinstimmung mit Jehovas Verheissung konnte sich Elisabeth binnen kurzem freuen, weil die Schmach der Unfruchtbarkeit von ihr weggenommen wurde. Drei Monate vor der Geburt des Kindes kam ihre Cousine Maria zu ihr auf Besuch, die eben vom Engel Gabriel Kenntnis erhalten hatte, dass sie die Mutter des Sohnes Gottes werden sollte. Inspiriert vom heiligen Geiste sprach Elisabeth zu ihr: „Gesegnet bist du unter Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes! Wie kommt mir denn das Vorrecht zuteil, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? … Glücklich auch sie, die geglaubt hat, denn diese Dinge, von denen Jehova zu ihr redete, werden zur vollständigen Durchführung kommen.“ — Luk. 1:24, 25, 39-45, NW.

      Zur bestimmten Zeit wurde das Kind geboren, und am achten Tage wurde es beschnitten und Johannes genannt. Dann wurde die Zunge Zacharias gelöst, und er begann zu reden und Gott zu preisen. Erfüllt mit heiligem Geiste prophezeite er:

      „Junges Kind, du wirst ein Prophet des Höchsten genannt werden, denn du wirst Pionier sein vor Jehova her, um seine Wege zu bereiten, um seinem Volke Erkenntnis der Rettung zu geben durch Vergebung ihrer Sünden.“ — Luk. 1:76, 77, NW.

      Jawohl, Zacharia und Elisabeth wurden für ihren Gehorsam und ihr geduldiges Warten auf den Herrn reich belohnt. Sie hatten das Vorrecht, die Eltern Johannes des Täufers zu sein, von dem Jesus sagte, keiner von Weibern Geborene sei grösser als er; sie hatten das Vorrecht, ihn in der Zucht und Ermahnung des Herrn aufzuziehen; und beide besassen das Vorrecht, unter dem Einfluss des heiligen Geistes Prophezeiungen mit Bezug auf die Vorsätze Jehovas auszusprechen; und all dies in ihrem hohen Alter.

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1952 | 15. Februar
    • Bekanntmachungen

      VERKÜNDET AUFRICHTUNG UND TROST FÜR DEN ARMEN! — Ps. 113:7, 8.

      Millionen befinden sich heute in Armut und Elend. Die Unfähigkeit der Menschen, das Los der bedrückten Massen zu bessern und ihre Lasten wegzuheben, läßt Hilfe unerreichbar erscheinen. Am beunruhigendsten aber ist nicht der Mangel an materiellen Gütern, sondern die geistige Armut, die sich überall kundtut. Hier kommen einem die weisen Worte des Meister-Propheten in den Sinn: „Glücklich jene, die sich ihres geistigen Mangels bewußt sind.“ Er kannte Jehovas Verheißung, den Armen aus dem Staube aufzurichten und den Bedürftigen emporzuheben. (Ps. 113:7, 8) Buchstäblich Millionen solcher Armen sind heute auf der ganzen Erde zu finden. Sie müssen mit gesunder geistiger Speise aus Gottes Wort ernährt werden, damit sie in einen gesunden Herzens- und Geisteszustand gelangen und für rechte Werke gestärkt werden. Wachtturm-Leser können während des Monats März anderen behilflich sein, indem sie den Wachtturm den Leuten ihres Ortes anbieten und so Aufrichtung und Trost für jene verkündigen, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten. Man benutze das Wachtturm-Angebot eines Jahresabonnements mit einer Zugabe von drei Broschüren gegen einen Beitrag von DM 5.—. Wer nicht mit einer Gruppe von Zeugen Jehovas verbunden ist, sende einen Bericht über seinen „Verkündigungs“-Dienst an das Büro des betreffenden Landes ein.

      „WACHTTURM“-STUDIEN

      Woche vom 16. März: Die Einheit der sichtbaren Organisation Gottes.

      Woche vom 23. März: Organisierung für den Predigtdienst.

      Tagestexte für März

      16. Denn uns hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist, denn der Geist erforscht alle Dinge. — 1. Kor. 2:10, NW. wX 15. 8. 51 3, 4, 9b

      17. Irgend etwas Unheiliges und irgend jemand, der Abscheuliches und Lüge übt, wird keineswegs in sie eingehen. — Off. 21:27, NW. wX 15. 6. 51 25a

      18. Jehova kennt, die ihm gehören. — 2. Tim. 2:19, NW. wX 15. 2. 51 2, 3

      19. Die Waffen unseres Kriegszuges sind nicht fleischlich. — 2. Kor. 10:4, NW. wX 15. 3. 51 8a

      20. Abraham aber sprach: „Kind, bedenke, dass du deine guten Dinge völlig empfangen hast zu deinen Lebzeiten, Lazarus aber entsprechend das Schädliche. Jetzt aber wird er hier getröstet, du aber bist in Ängsten.“ — Luk. 16:25, NW. wX 1. 5. 51 10a

      21. Kein Einwohner wird sagen: Ich bin schwach [krank, ZB]. Dem Volke, das darin wohnt, wird die Missetat vergeben sein. — Jes. 33:24. wX 15. 7. 51 14a

      22. Sie widerstanden dem König Ussija und sprachen zu ihm: Nicht dir, Ussija, geziemt es, Jehova zu räuchern, sondern den Priestern, den Söhnen Aarons. — 2. Chron. 26:18. wX 1. 6. 51 12-14

      23. Taktvoll gegen alle; geeignet zu lehren; sich unter üblen Umständen beherrschend; mit Milde die ungünstig Eingestellten unterweisend. — 2. Tim. 2:24, 25, NW. wX 15. 2. 51 23a

      24. Ist der Becher der Segnung, den wir segnen, nicht Anteil am Blut des Christus? — 1. Kor. 10:16, Schlatter. wX 1. 3. 51 17, 18a

      25. Jeden, der zum Heere auszieht [der zum Kriege ausziehen kann, AS] in Israel, die sollt ihr mustern [zählen, Lu] nach ihren Heeren, du und Aaron. Nur den Stamm Levi sollst du nicht mustern. — 4. Mose 1:3, 49. wX 15. 3. 51 16a

      26. Jehova der Heerscharen ist mit uns, eine hohe Feste [unsre Zuflucht, van Ess] ist uns der Gott Jakobs. — Ps. 46:11. wX 15. 5. 51 25a

      27. Auch ihr seid getötet dem Gesetz durch den Leib des Christus, damit ihr eines andern werdet, des aus den Toten Auferweckten, auf dass wir Gott Frucht brächten. — Röm. 7:4, NW. wX 15. 4. 51 9-11a

      28. Und das Tempelheiligtum Gottes, das im Himmel ist, wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempelheiligtum gesehen. — Off. 11:19, NW. wX 1. 6. 51 1, 2

      29. Meine Kraft wird in Schwachheit vollkommen gemacht. — 2. Kor. 12:9, NW. wX 1. 7. 51 17a

      30. Und er sah Abraham von ferne und Lazarus am Busenplatz bei ihm. — Luk. 16:23, NW. wX 1. 5. 51 2a

      31. Glückselig der, welcher harrt und tausend dreihundertundfünfunddreissig Tage erreicht! — Dan. 12:12. wX 15. 9. 51 14, 15a

      Erklärung zum Auffinden weiterer Kommentare über diese Texte: Die Zahlen, die dem Datum des „Wachtturms“ folgen, beziehen sich auf Abschnitte im ersten Studiumartikel. Wenn nach der Abschnittsziffer ein „a“ folgt, ist der Kommentar im zweiten Studiumartikel zu finden; wenn ein „b“ folgt, betrifft es den dritten Studiumartikel.

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