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  • Auf die Verwirklichung des Vorsatzes Jehovas vertrauen
    Der Wachtturm 1994 | 15. März
    • Nehmen wir als Beispiel Abraham, der etwa 2 000 Jahre vor Jesus auf der Erde lebte — lange bevor man mit dem Schreiben der Bibel begann. Er vertraute darauf, daß Jehova seine Verheißungen verwirklicht. Wahrscheinlich wurde Abraham von seinem treuen Vorfahren Sem über den Schöpfer unterwiesen, der wiederum von Noah belehrt worden war. Als Gott Abraham aufforderte, aus dem wohlhabenden Ur der Chaldäer wegzuziehen in das ihm unbekannte und gefährliche Land Kanaan, wußte der Patriarch daher, daß er Jehova vertrauen konnte, und deshalb machte er sich auf den Weg (Hebräer 11:8). Zu gegebener Zeit sagte Jehova zu ihm: „Ich werde aus dir eine große Nation machen“ (1. Mose 12:2).

      10, 11. Warum war Abraham bereit, Isaak, seinen einziggezeugten Sohn, zu opfern?

      10 Was geschah nach der Geburt von Abrahams Sohn Isaak? Jehova ließ Abraham wissen, daß seine Nachkommenschaft durch Isaak zu einer großen Nation werden sollte (1. Mose 21:12). Deshalb muß es Abraham als völliger Widerspruch erschienen sein, als Jehova ihn aufforderte, seinen Sohn Isaak als Beweis des Glaubens zu opfern (1. Mose 22:2). Doch voller Vertrauen auf Jehova unternahm Abraham entsprechende Schritte und griff sogar zu seinem Messer, um Isaak zu töten. Ein von Gott gesandter Engel hielt Abraham im letzten Augenblick davon zurück (1. Mose 22:9-14).

      11 Warum war Abraham so gehorsam? Das geht aus Hebräer 11:17-19 hervor: „Durch Glauben brachte Abraham, als er auf die Probe gestellt wurde, Isaak so gut wie als Opfer dar, und der Mann, der die Verheißungen gern empfangen hatte, versuchte, seinen einziggezeugten Sohn als Opfer darzubringen, obwohl ihm gesagt worden war: ‚Was „dein Same“ genannt werden wird, wird durch Isaak kommen.‘ Doch rechnete er damit, daß Gott imstande sei, ihn sogar von den Toten aufzuerwecken; und in sinnbildlicher Weise empfing er ihn auch von dort.“ Etwas Ähnliches wird in Römer 4:20, 21 erwähnt: „Wegen der Verheißung Gottes wankte er [Abraham] nicht im Unglauben, ... [da er] völlig überzeugt war, daß er [Gott] das, was er verheißen hatte, auch zu tun vermochte.“

      12. Wie wurde Abraham für seinen Glauben belohnt?

      12 Abraham wurde für seinen Glauben nicht nur dadurch belohnt, daß Isaak verschont blieb und daß durch ihn eine „große Nation“ ins Dasein kam, sondern auch in anderer Hinsicht. Gott sagte zu Abraham: „Durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der Erde zufolge der Tatsache segnen, daß du auf meine Stimme gehört hast“ (1. Mose 22:18). Wie würde das geschehen? Der König des himmlischen Königreichs Gottes sollte aus Abrahams Geschlechtslinie hervorgehen. Dieses Königreich wird die von Satan beherrschte böse Welt aus dem Dasein auslöschen (Daniel 2:44; Römer 16:20; Offenbarung 19:11-21). Auf einer gereinigten Erde wird dann unter der Königreichsherrschaft das Paradies weltweit erstehen, und Menschen aus ‘allen Nationen’, die Gottes Willen tun, werden sich vollkommener Gesundheit erfreuen und für immer in diesem Paradies leben (1. Johannes 2:15-17). Obwohl Abraham nur begrenzten Aufschluß über das Königreich besaß, erwartete er dessen Aufrichtung im Vertrauen auf Gott (Hebräer 11:10).

  • Auf die Verwirklichung des Vorsatzes Jehovas vertrauen
    Der Wachtturm 1994 | 15. März
    • [Bild auf Seite 18]

      Abraham vertraute auf die Fähigkeit Jehovas, die Toten aufzuerwecken

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