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Eine Hochzeit, aus der Millionen heute Lebender Nutzen ziehenDer Wachtturm 1989 | 1. Juli
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5, 6. Warum bestand Abraham darauf, daß Isaak keine Kanaaniterin heiratete, und für wen ist dies heute ein vortreffliches Beispiel? (1. Korinther 7:39).
5 Der Bericht beginnt mit den Anweisungen, die Abraham dem Verwalter seines Hauses gab, bei dem es sich offensichtlich um Elieser handelte (1. Mose 15:2; 24:2). „Ich [will] dich bei Jehova ... schwören lassen“, sagte Abraham, „daß du für meinen Sohn keine Frau von den Töchtern der Kanaaniter nehmen wirst, unter denen ich wohne, sondern du wirst in mein Land und zu meinen Verwandten gehen, und du wirst bestimmt für meinen Sohn, für Isaak, eine Frau nehmen“ (1. Mose 24:3, 4).
6 Warum bestand Abraham darauf, daß sein Sohn keine Kanaaniterin heiratete? Weil die Kanaaniter Nachkommen Kanaans waren, der von Noah verflucht worden war (1. Mose 9:25). Außerdem waren die Kanaaniter für ihre entarteten Praktiken bekannt, und — was am bedeutsamsten war — sie beteten nicht Jehova an (1. Mose 13:13; 3. Mose 18:3, 17-28). Abraham wollte verständlicherweise, daß sein Sohn eine Frau aus seiner eigenen Familie heiratete, aus der Nachkommenschaft Sems, der unter Inspiration von Noah gesegnet worden war (1. Mose 9:26). Welch ein vortreffliches Beispiel für Christen, die sich heute entschließen zu heiraten! (5. Mose 7:3, 4).
7. Wie bereitete Abraham Elieser auf seine Aufgabe vor?
7 Elieser machte sich also auf die über 800 Kilometer lange Reise nach Mesopotamien. Er war gut vorbereitet, denn er führte zehn Kamele mit, die mit Geschenken beladen waren (1. Mose 24:10). Zudem konnte er über die glaubensstärkenden Worte seines Herrn nachdenken: „Jehova, der Gott der Himmel, ... wird seinen Engel vor dir hersenden, und du wirst gewißlich für meinen Sohn eine Frau von dort nehmen“ (1. Mose 24:7).
8, 9. (a) Was geschah, als Elieser zur Stadt Nahors kam? (b) Durch welche Probe sollte die passende Braut ausgewählt werden?
8 Schließlich kam Elieser zur Stadt Nahors in Nordmesopotamien. An einem Brunnen außerhalb der Stadt ließ er die erschöpften Kamele für eine Ruhepause niederknien. Es war zu der Tageszeit, wo Frauen Wasser holten — eine ausgezeichnete Gelegenheit für Elieser, nach einer möglichen Braut Ausschau zu halten! Aber was für eine Frau sollte es sein? Die hübscheste? Nein. Elieser interessierte sich in erster Linie für eine Frau mit einer Gott wohlgefälligen Persönlichkeit. Das ließ das demütige, glaubensvolle Gebet erkennen, das er jetzt sprach: „Jehova, Gott meines Herrn Abraham, laß es bitte vor mir an diesem Tag geschehen und erweise an meinem Herrn Abraham liebende Güte. Hier habe ich mich an eine Wasserquelle gestellt, und die Töchter der Männer der Stadt kommen heraus, um Wasser zu schöpfen. Es soll geschehen, daß die junge Frau, zu der ich sagen werde: ‚Laß bitte deinen Wasserkrug herab, damit ich trinke‘ und die tatsächlich sagen wird: ‚Trink, und ich werde auch deine Kamele tränken‘, diese sollst du deinem Knecht, dem Isaak, bestimmen; und daran laß mich erkennen, daß du meinem Herrn gegenüber loyale Liebe erwiesen hast“ (1. Mose 24:11-14).
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Eine Hochzeit, aus der Millionen heute Lebender Nutzen ziehenDer Wachtturm 1989 | 1. Juli
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5, 6. Warum bestand Abraham darauf, daß Isaak keine Kanaaniterin heiratete, und für wen ist dies heute ein vortreffliches Beispiel? (1. Korinther 7:39).
5 Der Bericht beginnt mit den Anweisungen, die Abraham dem Verwalter seines Hauses gab, bei dem es sich offensichtlich um Elieser handelte (1. Mose 15:2; 24:2). „Ich [will] dich bei Jehova ... schwören lassen“, sagte Abraham, „daß du für meinen Sohn keine Frau von den Töchtern der Kanaaniter nehmen wirst, unter denen ich wohne, sondern du wirst in mein Land und zu meinen Verwandten gehen, und du wirst bestimmt für meinen Sohn, für Isaak, eine Frau nehmen“ (1. Mose 24:3, 4).
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