Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Hiob hielt den Namen Jehovas in Ehren
    Der Wachtturm 2009 | 15. April
    • Auch Satan war anwesend und nutzte die Gelegenheit, Hiob anzuklagen. (Lies Hiob 1:6-11.) Der Teufel führte Hiobs Besitztümer zwar an, konzentrierte sich aber darauf, Hiobs sittliche Vollständigkeit anzuzweifeln, ob er also wirklich rechtschaffen, untadelig, gerecht und makellos wäre. Im biblischen Sinn ist mit sittlicher Vollständigkeit gemeint, dass jemand der Person Jehovas mit ungeteiltem Herzen vollständig ergeben ist.

      5. Was unterstellte der Teufel Hiob?

      5 Der Teufel unterstellte Hiob, er diene Gott nicht aus Ergebenheit, sondern aus purem Eigennutz. Treu bliebe Hiob Jehova nur so lange, wie dieser ihn belohne und beschütze. Jehova erlaubte Satan daraufhin, seine Behauptungen zu beweisen und diesen treuen Mann anzugreifen. So kam es, dass Hiob an einem einzigen Tag mit den Schreckensnachrichten konfrontiert wurde, dass sein gesamter Viehbestand geraubt oder vernichtet worden war, dass man seine Diener getötet hatte und dass alle seine 10 Kinder ums Leben gekommen waren (Hiob 1:13-19). Gab sich Hiob geschlagen? Der Bibelbericht beschreibt, wie Hiob auf sein Unglück reagierte: „Jehova selbst hat gegeben, und Jehova selbst hat weggenommen. Der Name Jehovas sei fernerhin gesegnet!“ (Hiob 1:21).

      6. (a) Was spielte sich bei einer weiteren Zusammenkunft im Himmel ab? (b) Auf wen bezog sich die Behauptung des Teufels noch?

      6 Einige Zeit später fand erneut eine Zusammenkunft im Himmel statt. Wieder stellte der Teufel beleidigende Behauptungen über Hiob auf, indem er sagte: „Haut um Haut, und alles, was ein Mensch hat, wird er für seine Seele geben. Strecke zur Abwechslung doch deine Hand aus, und rühre an sein Gebein und sein Fleisch, und sieh, ob er dir nicht direkt ins Angesicht fluchen wird.“ Satan beschränkte seine Behauptungen also nicht mehr nur auf Hiob, denn er sagte: „Alles, was ein Mensch hat, wird er für seine Seele geben.“ Damit stellte er nicht nur die Ergebenheit Hiobs infrage, sondern pauschal die jedes Menschen, der Jehova dient. Daraufhin erlaubte Gott dem Teufel, Hiob mit einer schmerzhaften Krankheit zu schlagen (Hiob 2:1-8).

  • Hiob hielt den Namen Jehovas in Ehren
    Der Wachtturm 2009 | 15. April
    • Der Teufel hatte behauptet, selbst ein so vorbildlicher Diener Gottes wie Hiob würde Jehova nicht treu bleiben, wenn er auf seinen ganzen Reichtum verzichten müsste. Doch als Hiobs Treue auf die Probe gestellt wurde, erwies sie sich als echt. Nun behauptete Satan, jeder Mensch würde sich von Gott abwenden, wenn er Schaden an Leib und Leben erleide. Hiob musste schweres Leid durchmachen und blieb Jehova trotzdem vollständig ergeben. So wurde Satan durch diesen unvollkommenen, aber treuen Mann zum Lügner gestempelt.

  • Hiob hielt den Namen Jehovas in Ehren
    Der Wachtturm 2009 | 15. April
    • Die Bibel sagt nicht, wie viel Zeit zwischen den in Hiob 1:6 und 2:1 erwähnten Zusammenkünften im Himmel verging. Währenddessen jedoch wurde Hiob grausam auf die Probe gestellt. Weil er treu war, konnte Jehova zum Teufel über ihn sagen: „Auch hält er noch an seiner unversehrten Lauterkeit fest, obwohl du mich gegen ihn reizt, ihn ohne Ursache zu verschlingen.“ Aber Satan gab nicht zu, dass seine Behauptungen widerlegt worden waren. Im Gegenteil, er verlangte, dass Hiob auf eine weitere schwere Probe gestellt würde. Er griff Hiob also nicht nur an, solange er wohlhabend war, sondern auch noch, als er schon völlig mittellos war. Satan hat eindeutig nicht das geringste Mitleid, nicht einmal mit Armen oder mit Opfern eines Unglücks. Und Menschen, die Jehova vollständig ergeben sind, hasst er (Hiob 2:3-5). Doch trotz all seiner Anstrengungen wurde er von Hiob zum Lügner gestempelt — durch Hiobs Treue.

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen