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Deine Ansicht über die Seele beeinflußt dein LebenDer Wachtturm 1990 | 1. Mai
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6. Was erfahren wir aus dem Bericht in 1. Mose über die Erschaffung des Menschen?
6 In 1. Mose 2:7 ist zu lesen: „Jehova Gott ging daran, den Menschen aus Staub vom Erdboden zu bilden und in seine Nase den Odem des Lebens zu blasen, und der Mensch wurde eine lebende Seele.“ In dem Bericht heißt es nicht, Gott habe dem Menschen eine unsterbliche Seele eingepflanzt. Als Gottes Kraft den Leib Adams erfüllte, „wurde“ er, wie zu lesen ist, „eine lebende Seele“. Der Mensch hat also keine Seele. Er ist eine Seele.
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Deine Ansicht über die Seele beeinflußt dein LebenDer Wachtturm 1990 | 1. Mai
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Hätte Adam eine unsterbliche Seele gehabt, die im Falle seines Gehorsams in den Himmel gekommen wäre, so wäre der Tod ein Segen gewesen. Doch das war er nicht. Er war ein Fluch. Und nachdem Adam gesündigt hatte, breitete sich dieser Todesfluch auf alle Menschen aus, weil sie alle von Adam abstammten (Römer 5:12).
10. Welches ernste Problem ergibt sich aus dem Glauben, Adam habe eine unsterbliche Seele gehabt?
10 Warum wurde übrigens Adam, wenn er mit einer unsterblichen Seele erschaffen worden wäre, nicht davor gewarnt, daß seine Seele, falls er sündige, in einer Feuerhölle ewig gequält würde? Warum wurde ihm nur gesagt, er werde sterben und zum Staub zurückkehren? Wie ungerecht wäre es doch gewesen, Adam wegen Ungehorsam zu ewiger Qual zu verurteilen, ohne ihn davor zu warnen! Bei Gott gibt es aber „kein Unrecht“ (5. Mose 32:4). Adam brauchte vor keiner Feuerhölle, in die die unsterblichen Seelen der Bösen kämen, gewarnt zu werden, denn es gab weder eine solche Hölle noch unsterbliche Seelen (Jeremia 19:5; 32:35).
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