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Die Seuche: Pornographie — Setze dich zur Wehr!Erwachet! 1986 | 22. Dezember
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Ein Psychologiedozent erklärte: „Nach meiner Meinung gibt es einen Gewöhnungsfaktor, der sich darin äußert, daß der Betreffende immer öfter immer abartigere Obszönitäten betrachten oder auf sich einwirken lassen möchte, ... immer enthüllenderes Material, damit die berauschende Wirkung erzielt wird.“ Andere bestätigen dies, indem sie auf den gegenwärtigen Trend zu hartem, noch brutalere Gewalt verherrlichendem Material verweisen.
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Die Seuche: Pornographie — Setze dich zur Wehr!Erwachet! 1986 | 22. Dezember
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Aber was ist zu tun, wenn jemand der Pornographie verfallen ist und sich nur schwer davon lösen kann? Der zuvor zitierte Psychologe sagte auch: „Nach meiner Meinung gibt es eine Sucht nach Pornographie. Der Betreffende ... wird süchtig ... und kehrt immer wieder mit neuem Verlangen zurück.“ Doch wie bei anderen Suchtkrankheiten ist es auch in diesem Fall möglich, mit der Sucht zu brechen.
Wer ein solches Problem hat, muß zuerst aufhören, seinem Sinn diesen Schund zuzuführen, und dadurch die Wurzel der Verunreinigung ausreißen (Matthäus 5:29, 30). Er muß sich von allem Material trennen, das für ihn eine Versuchung darstellt, sich in die Phantasiewelt zurückzuflüchten. Würde man als Christ seine Wohnung mit einem altertümlichen Phallussymbol zieren wollen? Wohl kaum. Warum sollte man dann die modernen Erscheinungsformen des Geschlechtskults dort dulden? Einige von den ersten Christen zögerten nicht, selbst teure Gegenstände wegzuwerfen, die ihr ungestörtes Verhältnis zu Jehova gefährdeten (Apostelgeschichte 19:19).
Wie bei der Abhängigkeit von anderen Suchtmitteln muß sich der Abhängige, der von der Sucht loskommen möchte, demütig zu diesem Problem bekennen; er muß wirklich aufhören wollen und dann qualifizierte Hilfe suchen. Die zuvor genannten Christen zögerten nicht, die Hilfe reifer Mitgläubiger zu suchen (Apostelgeschichte 19:18). Das aufrichtige persönliche Gebet und die Gebete von Glaubensbrüdern erweisen sich als Kraftquelle, die sonst nirgendwo zu finden ist (Jakobus 5:13-16).
Der Sinn kann mit dem klaren Wasser der Wahrheit gespült und mit der reinen Lehre gefüllt werden, durch die der „vollkommene Wille Gottes“ zum Ausdruck kommt, so daß sich die krankhafte Traumwelt nach und nach verflüchtigt. Dadurch werden die Kreisläufe, die diese infektiöse Denkweise lebendig erhalten, unterbrochen (Römer 12:2; Epheser 4:17-24).
Echte Liebe zu Gott und zum Nächsten ist wirklich eine Hilfe, von der Pornographie loszukommen, und sie ist ein Schutz davor, rückfällig zu werden. Pornographie ist die Botschaft des modernen Geschlechtskults. Sie steht völlig im Gegensatz zu Gott und zur Gerechtigkeit. Daher ist sie ganz und gar abzulehnen. Meide sie wie die Pest!
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