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StierEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Obwohl man gewöhnlich Stiere kastrierte, um sie als Zugtiere zu gebrauchen, war dies bei den Israeliten anscheinend nicht üblich, denn ein verstümmeltes Tier durfte nicht geopfert werden (3Mo 22:23, 24; 5Mo 17:1; vgl. 1Kö 19:21). Man nimmt daher an, dass die Israeliten eine zahmere Zuchtrasse verwendeten.
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StierEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Die Israeliten machten sich den Stier beim Ackerbau zum Pflügen und Dreschen zunutze (5Mo 22:10; 25:4). Das Tier musste gut behandelt werden. Der Apostel Paulus wandte auf Gottes christliche Diener den Grundsatz aus dem Gesetz an, der besagte, dass einem Stier, während er drosch, das Maul nicht verbunden werden sollte. Paulus wollte damit zu verstehen geben, dass derjenige, der andere an geistigen Dingen teilhaben lässt, materielle Unterstützung verdient, genauso wie der arbeitende Stier das Recht hatte, von dem Getreide, das er drosch, zu fressen (2Mo 23:4, 12; 5Mo 25:4; 1Ko 9:7-10).
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