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Erwachet! 1992
g92 22. 6. S. 31

Aids — Im medizinischen Bereich trifft man Vorsorge

„WER im medizinischen Bereich arbeitet, läuft Gefahr, sich bei HIV-Patienten mit dem Virus zu infizieren“, schrieb das South African Medical Journal und berief sich dabei auf eine Warnung des Medizinischen Instituts in Südafrika. Zuvor waren einige Todesfälle unter Ärzten bekannt geworden, die sich Aids zugezogen hatten.

Vorschriften zum Schutz des behandelnden Personals werden jetzt überaus ernst genommen. Hier folgen einige Punkte aus der programmatischen Erklärung des Instituts für Angestellte im medizinischen Bereich, die während ihrer täglichen Arbeit mit HIV-infizierten Personen in Berührung kommen könnten:

Besteht kein Notfall und weigert sich ein Patient, sein Blut auf das HIV-Virus untersuchen zu lassen, ist es dem Angestellten überlassen, „die fachliche Betreuung abzubrechen, ... nachdem das Thema mit dem Patienten ausführlich besprochen wurde“. In einem Notfall sollte laut der Anweisung jeder Patient „so behandelt werden, als sei er aidsinfiziert“.

Im Anhang des Dokuments findet man eine umfassende Beschreibung von Vorbeugungsmaßnahmen. So soll man zum Beispiel Gummihandschuhe tragen, „wenn man mit Blut, Körperflüssigkeiten, Schleimhäuten oder irgendwelchen Wunden zu tun hat, ... wenn man Gegenstände benutzt, die mit Blut oder Körperflüssigkeiten benetzt sind, ... wenn man mit etwas arbeitet, wobei die Hände höchstwahrscheinlich mit Blut in Kontakt kommen“. Dem medizinischen Personal wird überdies geraten, „bei Behandlungen, bei denen wahrscheinlich Blutstropfen oder Körperflüssigkeiten austreten, Masken und Augen- bzw. Gesichtsschutz zu tragen“.

Ein gesamter Unterabschnitt wird darauf verwandt, das medizinische Personal zu ermahnen, keine Nadeln ohne Tülle mit sich zu führen und keine gebrauchten scharfen Gegenstände herumliegen zu lassen. Selbst bei Operationen sollte man es vermeiden, „innerhalb des Operationsteams scharfe Instrumente herumzureichen“. Außerdem wird empfohlen, „alle Blut- oder Flüssigkeitsproben in einem stabilen, wasserdichten Behälter aufzubewahren“ und sie nur in „wasserdichten Plastikbeuteln oder Behältern“ zu entsorgen.

Sollte ein Angestellter im medizinischen Bereich dem Virus ausgesetzt worden sein, weil er sich mit einem verunreinigten scharfen Gegenstand verletzt hat oder durch eine offene Wunde mit Blut in Berührung gekommen ist, ist sofortiges Handeln geboten. In dem Dokument heißt es: „Der Betreffende sollte sofort auf das HIV-Virus getestet werden, dann erneut nach 6 Wochen, nach 12 Wochen und nach 6 Monaten. Während dieser Zeit sollte er beim Geschlechtsverkehr besondere Vorsicht walten lassen, um eine sexuelle Übertragung auf seine[n] Partner zu verhindern.“

Solche Maßnahmen zeigen, daß informiertes medizinisches Personal immer mehr dazu übergeht, im Umgang mit Blut vorsichtiger zu sein.

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