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Jehova hat uns nie verlassenDer Wachtturm 1996 | 1. Januar
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Als ich dies bejahte, legte man mir Handschellen an, und am 6. Juli 1940 kam ich ins Gefängnis. Dort traf ich noch fünf andere Zeugen aus meinem Dorf: Josef Kaci, Llukan Barko, Jani Komino und die Brüder Cama. Während unseres Gefängnisaufenthalts lernten wir drei weitere Zeugen Jehovas kennen: Gori Naçi, Nikodhim Shyti und Leonidas Pope. Wir wurden alle neun in eine Zelle von 1,8 mal 3,7 Meter gepfercht.
Nach einigen Tagen brachte man uns aneinandergekettet in die Stadt Përmet. Drei Monate später wurden wir in das Gefängnis von Tirana überführt, wo man uns weitere 8 Monate ohne ein Verhör festhielt.
Schließlich kamen wir vor ein Militärgericht. Bruder Shyti und ich wurden zu je 27 Monaten Gefängnis verurteilt, Bruder Komino erhielt 24 Monate, und die anderen wurden nach 10 Monaten auf freien Fuß gesetzt. Wir wurden in das Gefängnis von Gjirokastër überführt, wo Bruder Gole Flloko dazu beitrug, daß wir 1943 freigelassen wurden. Danach ließ ich mich mit meiner Familie in Përmet nieder, wo ich der Aufseher der kleinen Versammlung wurde.
Obwohl unser Werk verboten war und der Zweite Weltkrieg in den Ländern rings um uns herum tobte, taten wir weiterhin unser möglichstes, um unseren Auftrag, die Königreichsbotschaft zu predigen, zu erfüllen (Matthäus 24:14). 1944 waren insgesamt fünfzehn Zeugen Jehovas im Gefängnis. Dennoch fühlten wir uns in diesen schweren Zeiten nie von Jehova verlassen.
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Jehova hat uns nie verlassenDer Wachtturm 1996 | 1. Januar
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1949 waren etwa 20 Zeugen Jehovas im Gefängnis, und einige von ihnen waren zu 5 Jahren verurteilt.
Die Schwierigkeiten nehmen zu
In den 50er Jahren mußte jedermann ein Dokument bei sich haben, aus dem hervorging, daß er das Militär unterstützte. Jehovas Zeugen weigerten sich jedoch, ein solches Dokument mitzuführen. Aus diesem Grund mußten Bruder Komino und ich nochmals 2 Monate ins Gefängnis.
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