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  • Das Wort Jehovas steigt empor im „Land des Adlers“
    Der Wachtturm 2005 | 15. Oktober
    • Ein begeisternder Anfang in der Neuzeit

      In den 1920er Jahren kehrten einige Albaner, die in die Vereinigten Staaten ausgewandert waren und sich dort den Internationalen Bibelforschern angeschlossen hatten, nach Albanien zurück — einer von ihnen war Nasho Idrizi. Sie wollten weitergeben, was sie gelernt hatten. Günstige Reaktionen blieben nicht aus. 1924 wurde dem Büro in Rumänien die Aufsicht über das Predigtwerk in Albanien übertragen, damit es sich um das wachsende Interesse kümmert.

      Thanas Duli (Athan Doulis) gehörte zu denen, die in diesen Jahren in Albanien etwas über Jehova erfuhren.a Er sagte: „Im Jahr 1925 gab es in Albanien drei organisierte Versammlungen und verschiedene einzelne Bibelforscher und Interessierte, die im ganzen Land verstreut wohnten. Die Liebe, die sie untereinander hatten, stand in krassem Gegensatz zu . . . [den] Menschen um sie herum.“

      Wegen der schlechten Straßen war das Reisen äußerst schwierig. Eifrige Verkündiger ließen sich dadurch jedoch nicht vom Predigen abhalten. In Vlorë an der Küste im Süden ließ sich zum Beispiel Areti Pina 1928 im Alter von 18 Jahren taufen. Sie war mit der Bibel in der Hand bergauf und bergab unterwegs und gehörte zu der starken Versammlung, die es Anfang der 1930er Jahre in Vlorë gab.

      Ab 1930 wurde das Predigtwerk in Albanien vom Zweigbüro in Athen geleitet. 1932 besuchte ein reisender Aufseher aus Griechenland die albanischen Brüder, um sie zu ermutigen und zu stärken. Die meisten, die damals die biblische Wahrheit annahmen, hatten die himmlische Hoffnung. Sie standen in dem Ruf, anständige und rechtschaffene Leute zu sein, was ihnen weit und breit hohe Achtung eintrug. Die Tätigkeit dieser treuen Brüder bewirkte viel. Sowohl 1935 als auch 1936 wurden in Albanien um die 6 500 bibelerklärende Schriften verbreitet.

      Einmal spielte Nasho Idrizi im Zentrum von Vlorë auf dem Grammophon einen Vortrag von J. F. Rutherford ab. Ladenbesitzer schlossen ihr Geschäft und kamen herbei, um zuzuhören, als Bruder Idrizi den Vortrag ins Albanische dolmetschte. Der Eifer dieser ersten unermüdlichen Lehrer der Bibel wurde belohnt. 1940 gab es in Albanien 50 Zeugen.

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    Der Wachtturm 2005 | 15. Oktober
    • 1957 erreichte man mit 75 Königreichsverkündigern eine Höchstzahl.

  • Das Wort Jehovas steigt empor im „Land des Adlers“
    Der Wachtturm 2005 | 15. Oktober
    • Zu predigen oder zusammenzukommen war so gut wie unmöglich. Einzelne Zeugen taten ihr Bestes, Jehova zu dienen, obwohl sie ganz auf sich gestellt waren. Von den 1960ern bis Ende der 1980er schrumpfte die Zahl der Zeugen auf eine Hand voll zusammen. Doch geistig waren sie stark.

  • Das Wort Jehovas steigt empor im „Land des Adlers“
    Der Wachtturm 2005 | 15. Oktober
    • Im ganzen Land hungerten die Menschen in geistiger Hinsicht und es gab kaum religiöse Vorurteile. Sie verschlangen alles, was sie von den Zeugen an biblischer Literatur nur bekommen konnten. Viele junge Menschen lernten die Bibel kennen und unternahmen rasch weitere Schritte.

      Über 90 Versammlungen und Gruppen im ganzen Land werden ‘weiterhin im Glauben befestigt und nehmen von Tag zu Tag an Zahl zu’ (Apostelgeschichte 16:5). Immer noch haben die 3 513 Zeugen in Albanien viel zu tun. Im März 2005 besuchten 10 144 Personen die Feier zum Gedenken an den Tod Christi. Die Gespräche, die man mit den gastfreundlichen Menschen hier im Predigtdienst führen kann, haben zu über 6 000 Bibelstudien geführt.

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